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Pressemeldung

Nr. 355 / 2010

01. Dezember 2010 : Islamische Theologie im europäischen Kontext - Amerikanische Generalkonsulin Patterson informierte sich über das Weiterbildungsprogramm Imame an der Universität Osnabrück

Mitte Oktober startete an der Universität Osnabrück das bundesweit erste universitäre Weiterbildungsprogramm für Imame in deutscher Sprache. Die Nachricht löste ein internationales Medienecho aus, auch hochrangige Regierungsvertreter informieren sich seitdem vor Ort über das Osnabrücker Modell. Heute (1.12.) war die amerikanische Generalkonsulin Inmi K. Patterson an der Universität zu Gast, um sich über das zweisemestrige Studienprogramm und das künftige Zentrum für Islamstudien zu informieren.

Mitte Oktober startete an der Universität Osnabrück das bundesweit erste universitäre Weiterbildungsprogramm für Imame in deutscher Sprache. Die Nachricht löste ein internationales Medienecho aus, auch hochrangige Regierungsvertreter informieren sich seitdem vor Ort über das Osnabrücker Modell. Heute (1.12.) war die amerikanische Generalkonsulin Inmi K. Patterson an der Universität zu Gast, um sich über das zweisemestrige Studienprogramm und das künftige Zentrum für Islamstudien zu informieren.

»Die Universität Osnabrück unterbreitet mit dem Weiterbildungsprogramm Imamen sowie Seelsorgerinnen und Seelsorgern ein zusätzliches Angebot, um ihre Integration in Deutschland zu fördern und ihre Arbeit in den Moscheengemeinden optimal zu unterstützen«, so Vizepräsidentin Prof. Dr. Martina Blasberg Kuhnke in ihrer Begrüßung. »Gerade die dritte Generation muslimischer Migranten wünscht sich beim Lösen von Alltagsproblemen Imame, die selbst in Deutschland sozialisiert sind«, erläutert der Osnabrücker Religionswissenschaftler Prof. Dr. Rauf Ceylan. Für 2012 plant die Universität einen grundständigen Bachelorstudiengang für die Ausbildung von Imamen.

Zudem wird an den Universitäten Osnabrück und Münster ein gemeinsames Zentrum für Islamstudien entstehen. »Ziel ist es, mit dem Zentrum eine wissenschaftliche Einrichtung zu schaffen, die mit Partnern aus nationalen und internationalen Hochschulen, muslimischen Verbänden und renommierten Theologien vernetzt ist und die islamische Theologie im europäischen und globalen Kontext sowohl in Forschung als auch Lehre kompetent vertritt«, erklärt Vizepräsidentin Blasberg-Kuhnke.

Mit ihren langjährigen Vorarbeiten in Forschung und Lehre ist die Universität Osnabrück ein Vorreiter im Bereich der Islamischen Religionspädagogik und Theologie in Deutschland und in Europa. Bereits 2002 begann mit Unterstützung der muslimischen Verbände und dem Land Niedersachsen die Ausbildung von muslimischen Religionslehrerinnen und -lehrern.

Weitere Informationen

Dr. Utz Lederbogen,
Pressesprecher der Universität Osnabrück,
Neuer Graben / Schloss, 49069 Osnabrück,
Tel. +49 541 969 4370,
utz.lederbogen@uni-osnabrueck.de