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Pressemeldung

Nr. 60 / 2018

10. April 2018 : Kompetenzentwicklung im Gesundheitswesen stärken - Universität Osnabrück macht sich stark für das lebenslange Lernen von Gesundheitsfachkräften

Das Verbundprojekt „Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens“ (KeGL), welches einen wichtigen Beitrag zur Weiterbildung von Gesundheitsfachkräften leistet, wird in einer zweiten Förderphase bis zum 31. Juli 2020 fortgeführt.

Beteiligt an dem niedersächsischen Verbundvorhaben sind neben der Universität Osnabrück und der Hochschule Osnabrück auch die Hochschule Hannover, die Jade Hochschule in Oldenburg und die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfsburg als Projektpartner. Der Universität Osnabrück wurden für ihr Teilvorhaben KeGL-UOS fast 900.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bewilligt.

Die Anforderungen an Fachkräfte des Gesundheitswesens steigen. Zu nennen sind unter anderem der demographische Wandel, die medizinische Versorgung auf dem Land und die Veränderungen durch die Digitalisierung. Dies stellt, gepaart mit dem Fachkräftemangel, eine der größten Herausforderungen für die Gesundheitsversorgung dar.

Berufsbegleitend weiter zu lernen und die eigenen Kompetenzen auszubauen, ist heute wichtiger denn je. Der Bedarf an Weiterbildungsangeboten und -formaten ist entsprechend groß. Auch die Wissenschaft ist hier gefragt, wissenschaftliche fundierte Bildungsangebote zu schaffen und zu einer Durchlässigkeit der Bildungsangebote beizutragen.

Bereits in der ersten Förderphase konnte der KeGL-Verbund erfolgreich Grundlagen für die wissenschaftliche Weiterbildung mit Zertifikatsangeboten erarbeiten und Pilotmodule erproben. „Ziel der zweiten Förderphase ist es, die nachhaltige Implementierung von wissenschaftlicher Weiterbildung anzubahnen und die Universität als wichtigen Partner des lebenslangen Lernens zu etablieren“, so Projektleiterin Prof. Dr. Birgit Babitsch.

Die Schwerpunkte des Teilvorhabens an der Universität Osnabrück (KeGL-UOS) sind die Entwicklung, Erprobung und Vorbereitung der Implementierung von wissenschaftlichen Zertifikatsangeboten, einer Zertifikatssystematik von Beratung- und Unterstützungsangeboten für Teilnehmende und Arbeitgebende und die Evaluation.

Beginnend ab Sommer/Herbst 2018 werden an der Universität Osnabrück speziell für Gesundheitsberufe entwickelte Zertifikatsangebote auf wissenschaftlichem Niveau getestet. Die wissenschaftlichen Zertifikatsangebote haben ein Blended Learning-Format, welches den Teilnehmenden eine große Flexibilität im Lernprozess ermöglicht. Alle Module zeichnen sich zudem durch einen hohen Theorie-Praxis-Bezug und die individuelle Lernbegleitung aus.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Prof. Dr. Birgit Babitsch, Universität Osnabrück,
Fachbereich Humanwissenschaften,
Institut für Gesundheitsforschung und Bildung,
Abteilung New Public Health,
Barbarastr. 22c, 49076 Osnabrück,
Tel.: + 49 541 969 2266,
E-Mail: birgit.babitsch@uni-osnabrueck.de