132/2026
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Osnabrück begleiten Dokumentarfilme

Filmfest Osnabrück: Migrationsforschung trifft Kinopublikum

Zum 41. Mal findet Anfang Oktober das „Filmfest Osnabrück – Festival des Unabhängigen Films“ statt. Vom 6. bis 11. Oktober werden nicht nur Filme vorgeführt – es soll auch über sie diskutiert werden.

Daher werden sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück an Filmgesprächen beteiligen und in den Austausch mit dem Publikum treten.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 7. Oktober, Ahmed Jemaa aus dem Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“ der Universität Osnabrück. Er begleitet die Vorführung der Dokumentation „Everybody to Kenmure Street“ um 20 Uhr in der Lagerhalle. Der Film erzählt von zwei Männern, die abgeschoben werden sollen, und einer Nachbarschaft, die versucht, dies zu verhindern. Im Anschluss an die Vorführung steht Jemaa für Fragen und Diskussionen mit dem Publikum zur Verfügung.

Am Donnerstag, 8. Oktober, ist Daniel Heinz vom IMIS bei der Dokumentation „Driving Europe“ zu Gast. Der Film beleuchtet die Situation osteuropäischer Lkw-Fahrer. Genau mit dieser befasst sich Heinz in seiner Dissertation im Sonderforschungsbereich „Produktion von Migration“. Im Zuge seiner Forschung  stand er bereits mit dem Filmteam von „Driving Europe“ in Kontakt. Nach der Vorstellung um 17.30 Uhr in der Lagerhalle wird er mit dem Publikum über den Film und die darin behandelten Themen diskutieren. 

Am Freitag, 9. Oktober, begleiten Dr. Johanna Ullmann und die IMIS-Doktorandin Rawnak Dakelbab den Film „A Fox Under a Pink Moon“. Ullmann hat zu geflüchteten Frauen in Deutschland promoviert, Dakelbab forscht zu Migration, Flucht und Gender. Der Film thematisiert Fluchtversuche einer afghanischen Künstlerin und ihren Alltag im Iran. Nach der Vorstellung um 17.30 Uhr im Filmtheater Hasetor stellen sich beide den Fragen der Zuschauer.

Und noch eine Unterstützung gibt es seitens der Universität Osnabrück: Dr. Ulrike Bialas vom IMIS wird per Zoom der Jugendjury Fragen rund um das Thema unbegleitete minderjährige Geflüchtete beantworten. Der Dokumentarfilm „Wohin mit mir?“, der am Donnerstag, 8. Oktober, um 20 Uhr in der Lagerhalle zu sehen ist, setzt sich mit genau dieser Thematik auseinander. Die Jugendjury entscheidet über die Vergabe des Filmpreises für Kinderrechte der Stadt Osnabrück, der mit 2.000 Euro dotiert.

Weitere Informationen für die Medien: 
Stina Koch, Filmfest Osnabrück 
 stina.koch@filmfest-osnabrueck.de

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