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Economics (Volkswirtschaftslehre) - Master of Science

Fakten

Regelstudienzeit:
4 Semester
Unterrichtssprache:
Englisch
Studienbeginn:
Winter- und Sommersemester
Abschluss:
Master of Science (M.Sc.)

Was kennzeichnet den Studiengang?

Das besondere Profil des volkswirtschaftlichen Masterstudiums in Economics an der Universität Osnabrück bildet die Kombination von einer breit angelegten volkswirtschaft­lichen Ausbildung mit der Möglichkeit einer individuellen Schwerpunktbildung. Die Fachgebiete Mikroökonomik, Makroökonomik, Finanzwissenschaft, Internationale Wirtschaftspolitik, Statistik/Ökonometrie und Umweltökonomik bieten ein breites Spektrum an Vertiefungsvorlesungen an.

Zum Wintersemester 2022/2023 wechselt der Masterstudiengang Economics zur Veranstaltungssprache Englisch, einzelne Wahlkomponenten werden auf Deutsch angeboten. Der Nachweis von Deutschkenntnissen ist dann für die Bewerbung nicht mehr notwendig. Durch bestimmte Fächerkombinationen entstehen wahlweise Schwerpunkte in Empirical Economics oder in Sustainability, Behavior and Environmental Policy:

Empirical Economics

Die moderne Volkswirtschaftslehre bedient sich in der Forschung zunehmend empirischer Methoden. In diesem Bereich ist der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften besonders stark aufgestellt, da die drei Fachgebiete Makroökonomik, Internationale Wirtschaftspolitik und Statistik/Ökonometrie einheitlich empirisch forschen und zusammen das Institut für Empirische Wirtschaftsforschung bilden.

Mit dem Schwerpunkt Empirical Economics bieten wir den Studierenden eine forschungsbasierte Lehre an, in der sie einerseits eine starke methodische Grundlage in den Bereichen Statistik und Ökonometrie erwerben und andererseits eine anwendungsorientierte Ausbildung erhalten, in der verschiedene wirtschaftspolitische Fragen aufgegriffen werden. Ein besonderes Merkmal besteht darin, dass Studierende auch eigenständig empirisch arbeiten und Schätzungen durchführen, z. B. im Rahmen eines größeren Projektseminars.

Sustainability, Behavior and Environmental Policy

Der Schwerpunkt wendet sich insbesondere an Studierende, die den Zusammenhang zwischen Umweltproblemen, menschlichem Verhalten und der Ökonomie verstehen und mögliche Lösungsansätze kennenlernen und diskutieren sowie eine gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit in ihrem späteren Berufsleben aktiv mitgestalten möchten.

Das Alleinstellungsmerkmal des Schwerpunkts liegt in der Kombination von Umweltökonomik mit Erkenntnissen aus der Verhaltensökonomik. Letztere liegt an der Schnittstelle zur Psychologie und erlaubt ein erweitertes Verständnis menschlichen Verhaltens jenseits des in den Wirtschaftswissenschaften traditionell verbreiteten Modells des Homo Oeconomicus, z. B. durch die Berücksichtigung von begrenzter Rationalität und Willenskraft, der Rolle von Werten und sozialen Normen sowie innovativen Politikansätzen, wie sog. Nudges. Gleichzeitig bietet die Umwelt­öko­nomie wichtige Erkenntnisse für die Rolle und Gestaltung von ökonomischen Anreiz­instrumenten in der Umweltpolitik (wie z. B. einer CO2-Bepreisung) und zu der Korrelation zwischen Wirtschaftswachstum, Ressourcenverbrauch und Umwelt­qualität. Nachhaltigkeitstransformation erfordert aber auch ein solides Verständnis unseres Wirtschaftssystems.

Was kann ich mit diesem Studienabschluss werden?

Volkswirt*innen haben sehr diverse Einsatzgebiete. Sie sind überall dort gefragt, wo Stra­tegien erarbeitet werden, die ein fundiertes Verständnis von wirtschaftlichem Verhalten und darauf basierten langfristigen Prognosen erfordern. Beispiele sind Consulting-, Strategie- oder Nachhaltigkeitsabteilungen in Unternehmen und Banken. Auch in Ministerien und anderen öffentlichen Institutionen sowie Forschungsinstituten und internationalen Organisati­onen werden Volkswirt*innen gebraucht. Die Studierenden profitieren von der überdurchschnittlich guten Arbeitsmarktlage für Wirtschaftswissenschaftler*innen.

Absolvent*innen in Economics verfügen über ein ausgeprägtes Verständnis von mikro- und makroökonomischen Prozessen. Das konkrete Aufgabengebiet hängt von den analytischen Fähigkeiten, den individuellen Interessen und der Spezialisierung ab: Manche Absolvent*innen wollen nach ihrem Studium für Unternehmen aktuelle Marktentwicklungen analysieren oder neue Geschäftsstrategien entwickeln; andere hingegen möchten vor allem dazu beitragen, das Wirtschaftsleben besser zu regulieren und nachhaltiger zu gestalten.

Wie ist das Studium aufgebaut?

Der Masterstudiengang Economics ist auf eine Regelstudienzeit von vier Semestern angelegt. Dies entspricht einem Studienvolumen von insgesamt 120 Leistungspunkten (LP), davon entfallen 10 LP auf den Pflichtbereich, 90 LP auf den Wahlpflichtbereich und 20 LP auf die Masterarbeit.

Zum Wintersemester 2022/2023 stellt der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften den Masterstudiengang Economics neu auf: Während bislang eine Spezialisierung in nur einem Schwerpunkt möglich war, stehen nun zwei Schwerpunkte – Empirical Economics sowie Sustainability, Behavior and Environmental Policy – zur Auswahl.

Das nachfolgende Schaubild zeigt die neuen Strukturen des Masterstudiengangs Economics ab dem Wintersemester 2022/2023:

Im Pflichtbereich wird das Modul „Advanced Methods of Business and Economics“ im Umfang von 10 LP absolviert. Hier erlangen die Studierenden fortgeschrittene Kompetenzen in der mikroökonomischen Analyse von betriebs- und volkswirtschaftlichen Fragestellungen sowie in der ökonometrischen Analyse und wenden diese auf konkrete Beispiele an.

Von den insgesamt 90 LP im Wahlpflichtbereich sind aus der Volkswirtschaftslehre und den quantitativen Methoden mindestens 60 LP und aus der Betriebswirtschaftslehre mindestens 10 LP zu wählen. Die übrigen 20 LP können sowohl in der VWL, in der BWL als auch in einer weiteren definierten Auswahl an Modulen frei belegt werden. Die Module des Wahlpflichtbereichs können zudem optional so gewählt werden, dass einer der beiden Schwerpunkte ausgewiesen wird. Insgesamt zeichnet sich der Wahlpflichtbereich durch eine hohe Flexibilität aus. Dadurch kann das Studium sehr gut den eigenen Interessen und Berufszielen entsprechend konfiguriert werden.

Ordnungen zum Studiengang

Bitte beachten Sie, dass sich die Prüfungsordnung noch auf den Stand, der bis einschließlich Sommersemester 2022 gilt, bezieht. Die neuen Prüfungsordnungen für den Masterstudiengang Economics werden voraussichtlich vor dem Start des Wintersemesters 2022/2023 veröffentlicht.

Welche Zugangsvoraussetzungen gibt es?

Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelorabschluss in einem fachlich geeigneten Studiengang. Für die fachliche Eignung müssen bestimmte inhaltliche Voraussetzungen erfüllt sein. Detaillierte Informationen dazu enthält die Zugangsordnung. Darüber hinaus müssen Englischkenntnisse nachgewiesen werden. Der Nachweis von Deutschkenntnissen wird dahingegen nicht verlangt.

Wichtig: Mit der Bewerbung müssen die Modulbeschreibungen des absolvierten Bachelorstudiengangs eingereicht werden (bei ausländischen Modulbeschreibungen müssen Übersetzungen auf Deutsch oder Englisch beigefügt werden). Bei der direkten Bewerbung über das Online-Portal der Universität Osnabrück (siehe unter „Wie bewerbe ich mich?“) ist während der Online-Bewerbung entweder eine permanente Internetadresse anzugeben, unter der der Modulkatalog eingesehen werden kann, oder eine entsprechende pdf-Datei hochzuladen. Insbesondere wenn Ihr Bachelorabschluss nicht exakt die Bezeichnung „Economics“ oder „Volkswirtschaftslehre“ hat, sind die Modulbeschreibungen für die Einschätzung der fachlichen Eignung wichtig.

Eine Bewerbung kann bereits erfolgen, wenn das Bachelorstudium kurz vor dem Abschluss steht (Nachweis von 150 LP).

Wie bewerbe ich mich?

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt über das Online-Portal bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber*innen mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).
Bitte beachten Sie, dass Sie die Bewerbung ausdrucken und per Post einreichen müssen.

internationale Bewerber*innen mit ausländischen Zeugnissen bewerben sich über die Servicestelle uni-assist.

Für den Masterstudiengang Economics sind keine Deutschkenntnisse erforderlich. Englischkenntnisse sind auf dem Niveau B2 nach dem gemeinsamen europäischen Referenzrahmen (GER) nachzuweisen. Die Einzelheiten dazu regelt die Zugangsordnung.

Mit der Bewerbung sind unter anderem folgende Unterlagen einzureichen:

  • Abschlusszeugnis des Bachelorstudiums bzw. Leistungsnachweis über mindestens 150 LP
  • Englischnachweis
  • Modulbeschreibungen
  • Lebenslauf
  • Eine persönliche Erklärung, dass
    - ein vergleichbares Masterstudium noch nicht abgeschlossen wurde
    - ein vergleichbares Masterstudium noch nicht endgültig nicht bestanden wurde oder der Prüfungsanspruch verloren wurde

Die Zugangsordnung enthält Informationen über weitere einzureichende Unterlagen.

Ist ein Auslandsstudium vorgesehen?

Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Der Fachbereich unterstützt die Studierenden bei den freiwilligen Auslandsaufenthalten im Rahmen verschiedener Austauschprogramme. Es besteht ein etabliertes System zur Anrechnung von im Ausland absolvierten Kursen, sodass ein Auslandssemester bei entsprechender Planung auch ohne Studienzeitverlängerung möglich ist. Über Einzelheiten informiert das International Office.

Wie kann ich mich sonst noch informieren?

Studienberatung

Allgemeine Informationen zum Studium und zu den Zugangsvoraussetzungen erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

In der Fachstudienberatung werden konkrete Fragen zum Studienaufbau und zu den Studieninhalten beantwortet.

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