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Erziehungswissenschaft. Schwerpunkt: Erziehung und Bildung in gesellschaftlicher Heterogenität - Master of Arts

Gegenstand des Faches

Die Heterogenität von Geschlechtern, Klassen, Ethnien und Religionen geht einher mit einer stark selektiv wirkenden Verteilung von Bildungs- und Entwicklungschancen. Bildung, Erziehung und Entwicklung vollziehen sich heute in zunehmend komplexen und heterogenen gesellschaftlichen Bezügen. Eine strukturell gerechte sowie individuell angemessene Förderung ist immer schwerer zu gewährleisten. Für die pädagogisch-professionelle Praxis, in der Bildungsprozesse an ganz verschiedenen Orten geplant, unterstützt und evaluiert werden (vom Kindergarten über die Jugendhilfe bis zur Bildungsadministration), entstehen so immer neue Herausforderungen, auf die dieser Masterstudiengang vorbereitet.

Fachspezifika in Osnabrück

Neben einem fachlich breiten Studienangebot bietet die Erziehungswissenschaft den Masterstudierenden die Möglichkeit, bestehende und in Entwicklung begriffene Forschungsfelder kennenzulernen und an ihnen zu partizipieren. Dazu gehört z. B. die Konflikt- und Gewaltforschung, die Familien- und Geschlechterforschung, die außerschulische Bildungsforschung, die Schulentwicklung sowie die Institutionenforschung. Außerdem ist die Erziehungswissenschaft am Standort Osnabrück eng vernetzt mit dem Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) sowie mit dem Niedersächsischen Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung (NIFBE).

Studiengang

Der konsekutive fachwissenschaftliche Masterstudiengang ist als forschungsorientierter Vollzeitstudiengang mit 120 Leistungspunkten konzipiert, der mit einer Masterarbeit und dem Grad "Master of Arts" abgeschlossen wird.

Akkreditierung

Der Studiengang wurde von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) akkreditiert.

Regelstudienzeit

4 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch

Studienbeginn

Das Studium kann zum Winter- und zum Sommersemester aufgenommen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Ein Bachelorabschluss oder diesem gleichwertigen Abschluss in einem erziehungswissenschaftlichen oder sozialpädagogischen Studiengang mit einem erziehungswissenschaftlichen Anteil im Umfang von mindestens 63 Leistungspunkten (oder einem fachlich eng verwandten Studiengang) und einem Mindestnotendurchschnitt von 2,5. Zudem müssen Kenntnisse des Englischen oder Französischen oder einer anderen Fremdsprache nachgewiesen werden. Nähere Informationen gibt die Zugangsordnung sowie die Servicestelle Erziehungswissenschaft.

Tel.: +49 541 969 4784
E-Mail: BeratungErzwi@uni-osnabrueck.de

Zulassungsbeschränkung

Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.

Bewerbungsschluss

Bewerbungsschluss ist der 15. Juli bzw. der 15. Januar.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).

Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

Studienplatzvergabe

Informationen zur Studienplatzvergabe finden Sie in den jeweiligen Zugangsordnungen für die Master-Studiengänge.

Sprachkenntnisse

Für die Zulassung sind Kenntnisse des Englischen oder Französischen oder einer anderen Fremdsprache nachzuweisen.

Auslandsstudium

Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Auslandaufenthalte sind jedoch an zahlreichen europäischen und außereuropäischen Universitäten im Rahmen verschiedener Austauschprogramme  möglich. Über Einzelheiten informiert das International Office.

Studienberatung

In der Fachstudienberatung werden konkrete Fragen zu den Studieninhalten beantwortet.

Bei allgemeinen Fragen zur Masterwahl an den Osnabrücker Hochschulen können Sie sich an die Zentrale Studienberatung wenden.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Der Masterstudiengang qualifi ziert die Absolventinnen und Absolventen für leitende, planende und beratende Tätigkeiten in solchen Berufsfeldern, die sich auf Probleme

  • der Integration und Partizipation,
  • der sozialen Gerechtigkeit in Erziehung und Bildung und´
  • des institutionellen Wandels beziehen.

Mögliche Tätigkeitsbereiche finden sich z. B. in der Migrationsarbeit, der politischen und kulturellen Bildungsarbeit, in der Kinder- und Jugendhilfe oder der Erwachsenenbildung. Der Masterstudiengang qualifiziert zudem für wissenschaftliche Karrieren inner- oder außerhalb von Universitäten.

Ordnungen

Download Studiengangs-Flyer

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