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Volkswirtschaftslehre (Economics) - Master of Science

Gegenstand des Faches

Die Volkswirtschaftslehre (VWL) ist neben der Betriebswirtschaftslehre (BWL) eine Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaft (WiWi). Die VWL versucht zu verstehen, wie Entscheidungen in Unternehmen, Haushalten und Politik zustande kommen, wie das Zusammenwirken dieser Wirtschaftssubjekte in einer Marktwirtschaft funktioniert und welche Auswirkungen wirtschaftspolitische Entscheidungen auf die Funktionsweise von Volkswirtschaften haben.

Fachspezifika in Osnabrück

In Osnabrück kann die Volkswirtschaftslehre im Master wahlweise mit einem empirischen Schwerpunkt studiert werden. Dabei wird den Studierenden eine große Breite an empirischen und anwendungsorientierten Methoden in der Wirtschaftswissenschaft sowie deren Einsatz mit Hilfe einschlägiger Software vermittelt. Anwendungsgebiete liegen insbesondere in den Bereichen Internationale Wirtschaftspolitik, Finanzwissenschaft und Finanzierung.

Studiengang

Ein Masterabschluss im volkswirtschaftlichen Bereich "Economics" hat einen ausgeprägten berufsqualifizierenden Charakter. Dies wird durch eine empirische Ausrichtung mehrerer Fachgebiete ermöglicht, die die volkswirtschaftlichen Lehrinhalte mit Hilfe von angewandtem Arbeiten und computergestützten Techniken vermitteln. Der Master-Studiengang "Economics" wird mit dem Hochschulgrad "Master of Science" abgeschlossen. Das Master-Programm ist auf zwei Jahre angelegt und umfasst 120 ECTS-Punkte.

Akkreditierung

Der Studiengang wurde von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) akkreditiert.

Regelstudienzeit

4 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch und Englisch

Studienbeginn

Das Studium kann sowohl im Winter- als auch im Sommersemester aufgenommen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung ist ein Bachelor-Abschluss in einem fachlich geeigneten wirtschaftswissenschaftlichen Studiengang. Für die fachliche Eignung müssen bestimmte inhaltliche Voraussetzungen erfüllt sein. Detaillierte Informationen dazu enthält die Master-Zugangsordnung. Darüber hinaus müssen Englischkenntnisse nachgewiesen werden. Der Nachweis der Englischkenntnisse richtet sich ebenfalls nach der Master-Zugangsordnung. Eine Bewerbung kann bereits erfolgen, wenn das Bachelorstudium kurz vor dem Abschluss steht (Nachweis von 150 ECTS-Leistungspunkten).

Zulassungsbeschränkung

Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.

Bewerbungsschluss

Angaben zum Bewerbungsschluss entnehmen Sie bitte der Übersicht Bewerbungstermine. Für internationale Bewerber gelten zum Teil abweichende Fristen.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).

Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

Studienplatzvergabe

Informationen zur Studienplatzvergabe finden Sie in den jeweiligen Zugangsordnungen für die Master-Studiengänge.

Sprachkenntnisse

Für die Zulassung zum Master-Studiengang müssen Englisch- und von internationalen Studierenden zusätzlich Deutschkenntnisse nachgewiesen werden. Das Niveau der nachzuweisenden Kenntnisse ist in der Zugangsordnung festgeschrieben.

Auslandsstudium

Die Prüfungsordnung schreibt keinen Auslandsaufenthalt vor. Auslandaufenthalte sind jedoch an zahlreichen europäischen und außereuropäischen Universitäten im Rahmen verschiedener Austauschprogramme möglich. Über Einzelheiten informiert das International Office.

Studienberatung

In der Fachstudienberatung werden konkrete Fragen zu den Studieninhalten beantwortet.

Bei allgemeinen Fragen zur Masterwahl an den Osnabrücker Hochschulen können Sie sich an die Zentrale Studienberatung wenden.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Der Arbeitsmarkt für volkswirtschaftlich ausgerichtete Wirtschaftswissenschaftler ist sehr vielfältig und hat sich im Zeitablauf stark verändert. Während das klassische Berufsbild von Volkswirten vor allem darin bestand, Marktanalysen und Markt-Prognosen für Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu erstellen, wird die Qualifikation von Volkswirten heute oft für traditionell betriebswirtschaftliche Fragestellungen nachgefragt.

Im Rahmen des klassischen Berufsbilds kommen als Arbeitgeber vor allem Forschungs- und Bildungseinrichtungen (Wirtschaftsforschungsinstitute, Forschungsabteilungen von Banken und Versicherungen, Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien), politische und politiknahe Institutionen (Ministerien, Zentralbanken, Internationale Organisationen wie IWF oder Weltbank) sowie Wirtschaftsverbände und Wirtschaftskammern in Betracht. Im Rahmen einer eher unternehmensnahen Tätigkeit werden Volkswirte insbesondere von Beratungsfirmen und international tätigen Großunternehmen eingestellt.

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