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Topinformationen

Angebote für Tutor*innen

Hier gibt es den aktuellen Flyer (PDF, 568 kB) zum Tutor*innenprogramm!

Hier gibt es die aktuelle Präsentation zum Tutor*innenprogramm als PDF (PDF, 0,99 MB) oder als PowerPoint (PPT, 1,77 MB)!

Schulungen für Tutor*innen

Wenn Sie als Tutor*in Interesse an einer Tutor*innenschulung haben, die Sie auf Ihre Rolle und Aufgabe vorbereitet, wenden Sie sich an die*den Leiter*in der entsprechenden Lehrveranstaltung und fragen Sie, ob in Ihrem Fach bisher bereits Strukturen zur Qualifizierung von Tutor*innen vorhanden sind. Sofern dies noch nicht der Fall ist, machen Sie Ihre Dozent*innen gerne auf das Tutor*innenprogramm an der Universität Osnabrück aufmerksam. Dieses bietet den Lehrenden Unterstützung dabei, Qualifizierungsmaßnahmen für Tutor*innen zu entwickeln und durchzuführen. Alternativ können Sie sich auch gerne direkt an uns wenden (tutoren@uos.de).

Für alle Erstiwochen-Tutor*innenn gibt es außerdem ein zentrales Angebot an Schulungen zu verschiedenen wählbaren Terminen. Aktuelle Termine und Hinweise finden Sie in der StudIP Gruppe Erstsemestertutor*innen für die Einführungswoche 2021

Die Teilnahme an einer Tutor*innenschulung bietet Ihnen die Möglichkeit, sich auf Ihre zukünftige Rolle vorzubereiten und bestehende Unsicherheiten zu verringern. Darüber hinaus erlangen Sie didaktisches Know-how, welches Ihnen bei der Planung und Umsetzung Ihres Tutoriums direkt zugute kommt. Je nach Schwerpunkt Ihres Fachs und Art des Tutoriums arbeiten Sie in der Schulung direkt an Ihren eigenen Präsentations- und Moderationsfähigkeiten, lernen aktivierende Methoden kennen oder erwerben Strategien, um mit schwierigen Situationen im Tutorium umzugehen. 

Das Tutor*innenprogramm der Uni Osnabrück ist Mitglied im Netzwerk für Tutorienarbeit an deutschen Hochschulen und wurde durch dieses auch akkreditiert.

Schulungen und Tutorien in Pandemiezeiten

Je nach aktueller Lage finden sowohl Schulungen, als auch Tutorien online statt.

Unsere Schulungen sind entsprechend angepasst worden. Auch die Vertiefungsmodule sind online möglich. Bei Rückfragen zur Onlinevariante können Sie sich gerne jederzeit per Mail an uns wenden.

Zertifikat für Tutor*innen

Seit dem Wintersemester 2011/2012 haben alle Tutor*innen die Möglichkeit, am Tutor*innenprogramm teilzunehmen.
Dies soll engagierten Tutor*innen die Möglichkeit bieten, ein umfassendes Zertifikat über die geleistete Qualifizierung zu erhalten, welches im universitären, wie auch im außeruniversitären Bereich Vorteile schaffen kann.

Das Tutor*innenprogramm ist seit Juni 2016 durch das bundesweite Netzwerk Tutorienarbeit an Hochschulen der dghd akkreditiert. Der Akkreditierung liegen die Standards des Netzwerkes Tutorienarbeit an Hochschulen in der Fassung vom 12. Mai 2015 zugrunde.

Dabei gibt es zunächst eine in der Regel zweitägige Grundlagenschulung. Darüber hinaus kann jede*r Tutor*in sich durch die Teilnahme an einer Hospitation direktes Feedback auf das eigene Lehrverhalten einholen, sowie sich ein individuelles Profil bilden, indem an einem Wahlworkshop aus einem breiten Angebot ein Thema gewählt wird, welches den eigenen Interessen und Arbeitsschwerpunkten am nächsten kommt.
Alle Tutor*innen schreiben begleitend ein Portfolio, welches der Reflexion des eigenen Entwicklungsprozesses dient und auf das es individuelles Feedback gibt. Zudem soll eine zusätzliche formale Evaluation durchgeführt werden.

In unserem Flyer (siehe oben) und in den FAQ's (siehe unten) gibt es dazu noch ausführlichere Informationen. Außerdem sind die Instruktionen der einzelnen Reflexionsaufgaben in der StudIP Gruppe "Portfolio zum Programm für Tutor*innen" zu finden. Bitte tragen Sie sich dort selbständig ein! Damit sind Sie dann offiziell im Tutor*innenprogramm angemeldet.

Weiterführende Angebote für Absolvent*innen des Tutor*innenzertifikats

Tutor*innen, die das Zertifikatsprogramm erfolgreich durchlaufen haben und sich zusätzlich weiterbilden möchte, haben die Möglichkeit sich für das Multiplikatorenprogramm zu bewerben (per Mail an tutoren@uos.de). Dort erhalten sie in einer Art train-the-trainer Weiterbildung die Chance, umfassende Kompetenzen im Bereich der Planung, Durchführung und Nachbereitung von Workshops/ Veranstaltungen zu erwerben und führen im Praxisteil die anstehende Tutor*innenschulung für das eigene Fach durch.

Weitere Informationen erhalten Sie unter "Angebote für Mitarbeiter*innen"

Aufbau des Tutor*innen-Programms

1. Was ist das Tutor*innenprogramm und wie ist es aufgebaut?

Das Tutor*innenprogramm setzt sich zusammen aus einem Grundlagenmodul sowie zwei Vertiefungsmodulen und einer schriftlichen Reflexion.

Um das Zertifikat "hochschuldidaktische Qualifizierung als Tutor*in" zu erhalten, müssen alle drei Module mit einem Umfang von insgesamt 51 Arbeitseinheiten (1 Arbeitseinheit entspricht 45 Minuten) absolviert werden. Zudem wird ein individuelles Lernportfolio (9AE) angefertigt (siehe StudIP Veranstaltung "Portfolio zum Programm für Tutor*innen").

 Informationen zur Anrechnung und zu Anrechnungsmöglichkeiten erhalten Sie hier (PDF, 403 kB).

 

2. Was sind die Inhalte des Grundlagenmoduls?

Wie ist es aufgebaut?

Ziel des Grundlagenmoduls ist eine Einführung der Studierenden in die hochschuldidaktische Tätigkeit als Tutor*in an der Hochschule. Die Studierenden sollen sich gemeinsam mit Fragen des Lehrens und Lernens auseinandersetzen.

 

2.1  2-tägiger Workshop:

Die hochschuldidaktische Tätigkeit als Tutor*in. Erwerb didaktischer Planungskompetenzen und methodischer Grundfertigkeiten.

Zentrale Themenfelder sind z.B.:

  • Aufgabe und Rolle als Tutor*in (Rollenverständnis und Selbstbild)
  • Reflexion eigener Lehr-/Lernerfahrungen
  • Förderung von Motivation
  • Didaktische Planung und methodische Gestaltung von Lehr-Lern-Einheiten
  • Überfachliche Qualifikationen (Kommunikation/Präsentation etc.)
  • Gruppenleitung und Gruppenprozesse
  • Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen und herausfordernden Situationen/Konflikten
  • Feedback geben/nehmen, Evaluation des Tutoriums
  • Einführung in das Tutor*innencurriculum

Durchführung: Die Gewichtung und konkrete Ausgestaltung der einzelnen Themenschwerpunkte geschieht in Zusammenarbeit mit den Leiter*innen der Schulung. Die schriftliche Auseinandersetzung mit dem geplanten Transfer der Inhalte des Grundlagenworkshops in das eigene Tutorium ist Bestandteil des Portfolios. Hierfür existiert ein spezieller Leitfaden (siehe Aufgabe A in StudIP).Workload: 16 AE (8 AE pro Workshoptag)


2.2 Reflexionstreffen

Das Reflexionstreffen dient der Reflexion von:

  • Erfolgen und Schwierigkeiten
  • Unterstützungsbedarfen
  • Persönlichen Entwicklungsprozessen

Durchführung: Das Reflexionstreffen findet im Laufe des Semesters statt. Die Termine erfahren Sie von der*m Leiter*in der Grundlagenschulung oder von der Koordinationsstelle Professionalisierungsbereich. Die Ergebnisse des Reflexionstreffens werden schriftlich im Portfolio festgehalten.

Hierzu existiert ein spezieller Leitfaden (siehe Aufgabe B in StudIP). Workload: 4 AE

Worklaod Grundlagenmodul insgesamt (inklusive schriftlicher Reflexion des Transfers) : 25 AE

 

3. Was ist das Vertiefungsmodul I ? Wie werden die Inhalte vermittelt?

Kollegiale Hospitation in Form von Peer-Tandems (Ablauf siehe 4.)

Die kollegiale Hospitation wird in Form von Peer- Tandems durchgeführt. Die kollegiale Hospitation umfasst die didaktische Planung einer Tutoriumssitzung, die wechselseitige Hospitation und Rückmeldung sowie einen anschließenden Reflexionsbericht, welcher Teil des Portfolios ist.

Organisationshinweise:

Die kollegiale Hospitation beinhaltet..

  • Didaktische Planung einer Sitzung (4 AE)
  • Vorbesprechung mit der*dem Hospitationspartner*in (jeweils 2, insgesamt 4 AE)
  • Hospitation bei dem*der eigenen Tandempartner*in (2AE)
  • Gegenseitige Rückmeldung (jeweils 2, insgesamt 4 AE)

Hinweise zur Durchführung:

  • Die Tutor*innen planen jeweils zu Zweit die Termine für die Hospitation, um die Verbindlichkeit zu erhöhen. Zu diesem Termin beobachtet eine Person die andere anhand von Beobachtungsbögen und gibt ihr dann hinterher ein Feedback. Dies geschieht wechselseitig.
  • Beobachtungsbögen und Didaktisches Planungsraster gibt es in der Stud.IP Gruppe zum Portfolio.
  • Die Tutorien, in denen aus bestimmten Gründen (z.B. parallele Durchführung) keine wechselseitigen Hospitationen der Tutor*innen möglich sind, werden alternative Vorgehensweisen akzeptiert, z.B. Hospitation durch den*die Multiplikator*in oder durch Kommilitonen*innen.
  • Die Planung, Durchführung und Reflexion der kollegialen Hospitation wird schriftlich im Portfolio festgehalten. Hierzu existiert ein spezieller Leitfaden mit Dateien (siehe Aufgabe C in StudIP: Portfolio zum Programm für Tutor*innen).
  • Für Übungstutorien, oder solche, die den Schwerpunkt eher auf 1:1 Situationen haben, gibt es einen abgewandelten Beobachtungsbogen (DOCX, 19,04 kB)

Workload Vertiefungsmodul I (inklusive schriftlicher Reflexion): 16 AE

4. Wie genau wird die kollegiale Hospitation durchgeführt?

Hospitationen in Tutorien sind Tutoriumsbesuche, bei denen in der Regel ein*e Tutor*in eine Tutoriumssitzung eines*r weiteren Tutors*in besucht und beobachtet. Die Beobachtung wird mithilfe von Leitfragen durchgeführt. Nach der Veranstaltung setzt sich das Hospitationsteam für ein erstes Feedback zusammen. In dieser Besprechung gibt die*der Besucher*in dem*der Hospitierten Feedback zum Tutorium. (Ausnahme: Wenn es im Fach keine weiteren Tutor*innen gibt, können Sie auch Kommiliton*innen um die Hospitation bitten!)

Ablauf

  1. Bildung der Hospitationsteams mit Terminabsprache: Wann werde ich hospitiert und wann hospitiere ich?
  2. Information der Teilnehmenden des Tutoriums über die Hospitation (den Studierenden wird erklärt, dass der Hospitation das Ziel der Optimierung der eigenen Lehrtätigkeit als Tutor* im Rahmen des Tutor*innenzertifikats zu Grunde liegt).
  3. Planung der Sitzung: Erstellung eines didaktischen Planungsrasters für die Sitzung sowie schriftliche Erläuterung der Lehr-/Lernziele, der Arbeitsformen und der Auswahl der Medien (Download siehe Dateien in der StudIP-Veranstaltung "Portfolio zum Programm für Tutor*innen" unter Aufgabe C/ "Vorbereitung der Kollegialen Hospitation")
  4. Vorbesprechung mit der*dem Hospitationspartner*in (mehrere Tage vor Durchführung der Hospitation): Aushändigung und Erläuterung der Vorbereitungsmaterialien und Besprechung der Rahmenbedingungen 
    Die Informationen aus diesem Vorbereitungsgespräch werden notiert und bei der Auswertung der Hospitation berücksichtigt.
  5. Durchführung des Tutoriums und Beobachtung:

Die Beobachtung kann folgende Leitfragen umfassen

  • Veranstaltungsaufbau: Wird der "rote Faden" in der Tutoriumssitzung erkennbar? Woran macht ihr das fest?
  • Methodisches Vorgehen: Welche Lehr-/Lernformen werden verwendet? Findet ihr das methodische Vorgehen stimmig? Passen die Lehr-/Lernformen und der Inhalt zusammen?
  • Einsatz von Medien: Mit welchen Medien arbeiten die Studierenden? Passen für euch Medien und Inhalte zusammen?
  • Vortragsstil: Stimmen Gestik, Mimik, Körperhaltung und Inhalt miteinander überein?
  • Gesprächsführung: Werden Diskussionen angeleitet? Wie wird moderiert?
     Verschiedene Feedbackbögen können zur Dokumentation verwendet werden (Feedbackbogen Variante 1 und Feedbackbogen Variante 2)

      6. Nachgespräch/Feedback

Selbstbild abfragen: Das heißt, den*die Tutor*in fragen, wie er*sie das Tutorium selbst erlebt hat. Außerdem wird ein Feedbackbogen ausgefüllt, dazu sind zwei Varianten hochgeladen. (Download siehe Dateien in der StudIP-Veranstaltung "Portfolio zum Programm für Tutor*innen" unter Aufgabe C/ "Vorbereitung der Kollegialen Hospitation"). Natürlich muss nur EIN Feedbackbogen ausgefüllt werden!

Fremdbild liefern, das heißt Rückmeldung geben anhand der Beobachtungsnotizen, Stärken betonen, Übereinstimmungen mit Selbstbild bestätigen und unterschiedliche Wahrnehmungen erläutern - mit Beispielen erklären.

Feedbackregeln beachten: Wichtig für beide = Wertschätzender Umgang! :)

Feedbackgeber*in:

  • "Ich Aussagen", diese sind weniger urteilsbehaftet als "Du-Botschaften", Bsp.: "Ich finde, du hast ein wenig schüchtern gewirkt. Das habe ich an Deinem Blickkontakt und Deiner Körperhaltung bemerkt. Außerdem hast Du etwas leise gesprochen."
  • Sandwich-Methode: Positives zu Beginn-Negatives-Positiv abschließen
  • Konkrete Verbesserungsvorschläge bringen (Bsp. "Du könntest versuchen, etwas lauter zu sprechen und die Teilnehmenden öfter anzusehen.")

Feedbacknehmer*in:

  • ausreden lassen und nicht rechtfertigen ("Das war, weil ich so aufgeregt war..")
  • dankbar sein
  • später entscheiden, was davon angenommen wird, keine Verpflichtung zur Änderung
    (siehe: Bogen in StudIP)

Im Rahmen des Portfolios werden die Erfahrungen aus der Kollegialen Hospitation und dem jeweiligen Feedback reflektiert (Aufgabe C in StudIP). Die Aufzeichnungen zur Vorbereitung der Kollegialen Hospitation und das didaktische Planungsraster werden im Anhang des Portfolios abgebildet und bei StudIP hochgeladen.

 

5. Was sind die Inhalte des Vertiefungsmoduls II?

Das Vertiefungsmodul II dient der Ausdifferenzierung spezieller Themenfelder und einer vertieften inhaltlichen Auseinandersetzung mit Aufgaben von Tutor*innen.
Neben speziellen Veranstaltungen des Tutor*innenprogramms können hier auch Veranstaltungen in einschlägigen Themengebieten angerechnet werden, die nicht explizit vom Tutor*innenprogramm angeboten werden.

Die Kurse für das Vertiefungsmodul II im WiSe 21/22 (PDF, 303 kB) finden Sie hier!

Durchführung

  • Die Anmeldung zu den Workshops erfolgt über Stud.IP.
  • Transfermöglichkeiten der Themen und Inhalte des Vertiefungsmoduls in das eigene Tutorium werdenschriftlich im Portfolio festgehalten. Hierzu existiert ein spezieller Leitfaden (siehe Aufgabe D in StudIP).

6. Welche Inhalte umfasst das Portfolio? Wozu dient es?

Lernergebnisse, Erkenntnisse und Reflexionen werden in Form eines Portfolios schriftlich festgehalten. Ziel ist die Schaffung einer individualisierten und nachhaltigen Lerngelegenheit.

Seit dem WS 2013/14 funktioniert dies online über die studIP Veranstaltung

Portfolio zum Programm für Tutor*innen 2020/21

Portfolio zum Programm für Tutor*innen 2021/22

 

Die folgenden Schritte werden dort auch nochmal aufgegriffen.

Inhalt:

  • Reflexion des Transfers der Inhalte der einzelnen Module in das eigene Tutorium (Aufgabe A-D)
  • Gesamtreflexion im "Brief an den*die Nachfolger*in" (Aufgabe E)
  • Anhang (wichtig):

    • Vorbereitung der kollegialen Hospitation
    • Didaktisches Planungsraster der kollegialen Hospitation
    • Angabe des Titels vom Workshop im Vertiefungsmodul II
    • Angabe zur erfolgten Evaluation
    • Eigenes Geburtsdatum (notwendig, um das Zertifikat zu erstellen)

Durchführung:

  • Das Portfolio wird begleitet zur Absolvierung der einzelnen Module angefertigt. 
  • Das Portfolio wird in StudIP erstellt oder dort hochgeladen.
  • Erst wenn das Portfolio in vollständiger Form vorliegt und der Anhang hochgeladen wurde, können wir Ihnen das Gesamtzertifikat "Hochschuldidaktische Qualifizierung als Tutor*in" ausstellen.
     
    Workload Portfolio: 9 AE

7. Evaluation und Zusammenfassung:

Welche Voraussetzungen müssen für die Ausstellung des Tutor*innenzertifikats erfüllt werden?

Für die Ausstellung des Tutor*innenzertifikats müssen die folgenden Voraussetzungen erfüllt werden:

  1. Teilnahme am Grundlagenworkshop und Reflexionstreffen sowie schriftliche Reflexion (Aufgabe A+B) : 25 AE
  2. Durchführung einer kollegialen Hospitation und schriftliche Reflexion (Aufgabe C): 12 AE
  3. Teilnahme an einem zusätzlichen Workshop zur inhaltlichen Vertiefung und schriftliche Reflexion (Aufgabe D): 10 AE
  4. Vorbereitung und Durchführung eines Tutoriums
  5. Verfassen des Portfolios (bestehend aus den Reflexionen der einzelnen Module [Aufgabe A-D], der Reflexion des eigenen Lern- und Entwicklungsprozesses [Aufgabe E] sowie dem Anhang und Angabe des Geburtsdatums)

Wichtig! Evaluation des eigenen Tutoriums:
Bitte lassen Sie das Tutorium, welches Sie geleitet haben, noch von Ihren Tutand*innen (=den Teilnehmenden) evaluieren. Dazu gibt es 3 Möglichkeiten.

Möglichkeit der Evaluation Nummer (1) aktuell nur ONLINE!

Zur Unterstützung dieser Reflexion bieten wir die Möglichkeit an, ein TAP von uns durchführen zu lassen.
Das zählt dann auch als Evaluation (für das Tutor*innenzertifikat).

 

In einem TAP (Teaching Analysis Poll) kommt Sie jemand von uns 30 Minuten vor Ende einer einzelnen Tutoriumssitzung (online!) besuchen (oder zu einem alternativ vereinbartem Termin) und stellt den Studierenden Ihres Tutoriums in der verbleibenden Zeit 3 Fragen zum Lernen in dem Tutorium, die von uns dann begleitet und anonym ausgewertet werden.

Die 3 Fragen, die wir den Studierenden stellen, lauten:
1. Was fördert Ihr Lernen in dieser Veranstaltung am meisten?
2. Was hindert Ihr Lernen?
3. Welche konkreten Verbesserungsvorschläge (dafür) haben Sie?

Sie selbst sind während unserer Durchführung nicht dabei und treffen uns später (online und zeitnah) zu einem kurzen Rückmeldegespräch, in dem wir Ihnen die Mehrheitsantworten der Studierenden rückmelden.
Die Ergebnisse werden anonym zurückgemeldet und die Daten werden von uns selbstverständlich streng vertraulich nur an Sie persönlich weitergegeben!

 

Die TAPs werden oft als sehr sinnvoll erachtet, weil dort inhaltliche Fragen diskutiert und beantwortet werden.
Ein idealer Zeitpunkt ist circa zu Semestermitte, es ist aber jederzeit möglich.

Anmeldungen bitte (spätestens 2 Wochen vorher) an tutoren@uos.de



Möglichkeit der Evaluation Nummer (2)

Evaluationsbögen für Tutorien sind auf der Homepage der Servicestelle Lehrevaluation der Universität erhältlich. Wichtig: Ihre Ansprechperson im eigenen Fach für das Tutorium muss ihr OK geben, dass Sie evaluieren dürfen. Dazu reicht eine formlose Mail an die Servicestelle Lehrevaluation: lehreval(at)uni-osnabrueck.de

Danach wenden Sie sich bitte zwecks Einsatz und Auswahl der Bögen auch an die Servicestelle für Lehrevaluation. Sie bekommen nach der Auswertung einem Evaluationsbericht. Sie können die Ergebnisberichte dann bei StudIP in der entsprechende Aufgabe hochladen!

Ansichtsexemplare der Fragebögen finden Sie hier.
Eine Entscheidungshilfe für die Fragebögenauswahl hilft Ihnen, den für Tutorium passenden Evaluationsbogen zu finden.


Möglichkeit der Evaluation Nummer (3)

Außerdem gibt es einen freiwilligen Zusatzbogen (PDF, 94 kB), der auf Wunsch vieler Tutor*innen entstanden ist und die Möglichkeit bietet, sich persönlich ein schriftliches Feedback von den Tutand*innen zu holen. Der Bogen muss nicht bei uns abgegeben werden! Rückfragen zum Feedback können aber gerne an uns gestellt werden! Bei einer Teilnehmendenzahl von unter 7 können Sie diesen Bogen oder das TAP nutzen, nicht die offiziellen Bögen (Richtlinie). Die Antworten der Teilnehmenden müssen dann allerdings von Ihnen als Fazit selbständig zusammengefasst werden.

8. Welche Anrechnungsmöglichkeiten für das Tutor*innenzertifikat gibt es?

Es können auch Leistungspunkte für das Tutor*innenzertifikat vergeben werden. Eine detaillierte Ansicht für die Anrechnungsmöglichkeiten finden Sie hier (PDF, 403 kB).

Da im bundesweiten Netzwerk für Tutorienarbeit derzeitig auch an Standards gearbeitet wird, lohnt es sich bezeiten auch in den Fächern nochmal neu nach Anrechnungsmöglichkeiten anzufragen oder diese auszuhandeln.

 

Sonstiges?

Folgender Punkt ist optional (nur dann sinnvoll, wenn brauchbare Materialien vorhanden sind, die Sie gerne weitergeben möchten):

Einstellung eines didaktischen Ablaufplans sowie zugehöriger Materialien zu einer Sitzung, die von Ihnen als Tutor*in geleitet wurde, in die Stud.IP-Veranstaltung „Materialbörse für Tutorinnen und Tutoren

Der Ablaufplan für die Sitzung und die zugehörigen Materialien werden zukünftig als EIN Dokument eingestellt, z. B. unter dem Titel „Didaktischer Ablaufplan und Materialien zum Thema Literaturrecherche im Fach Biologie“.

Achten Sie darauf, dass das Dokument sinnvoll in die Struktur der Veranstaltung integriert wird. Eine Sitzung zu einem Tutorium im Bereich des wissenschaftlichen Arbeitens legen Sie unter „Materialien für Tutorien zu Wissenschaftlichem Arbeiten“ ab. Es erfolgt damit keine Trennung der Planungsraster und der zugehörigen Materialien mehr. Dieses Vorgehen verbessert die Nutzbarkeit und Zuordnung der Planungsraster zu den Materialien.
(siehe Abb.)