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Studieren im ERASMUS-Programm

Studierende können mit Erasmus+ nach Abschluss des ersten Studienjahres an einer europäischen Hochschule in einem anderen Teilnehmerland studieren, um dort ihre sozialen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern und ihre Berufsaussichten zu verbessern. Sie lernen dabei das akademische System einer ausländischen Hochschule (Studienplätze) ebenso kennen wie deren Lehr- und Lernmethoden. Die Aufenthalte werden in allen Programmländern gefördert.

Vorteile eines Studiums im Ausland mit Erasmus

Mit Erasmus+ können Studierende während jeder Studienphase Aufenthalte in den Programmländern im europäischen Ausland absolvieren:

  • Je bis zu zwölf Monate im Bachelor, Master, Doktorat bzw. 24 Monate für einzügige Studiengänge (Staatsexamen etc.).
  • Studienaufenthalte im europäischen Ausland von je 3-12 Monaten Länge (auch mehrfach).
  • Studierende, die ihr gesamtes Masterstudium im europäischen Ausland absolvieren wollen, können dies mit einem zinsgünstigen Bankdarlehen tun.

Voraussetzungen für ein Erasmus-Auslandsstudium

  • reguläre Immatrikulation an einer deutschen Hochschule
  • Abschluss des ersten Studienjahres
  • Studienaufenthalt an einer Partnerhochschule, mit der die Heimathochschule eine Erasmus-Kooperationsvereinbarung (inter-institutional agreement) abgeschlossen hat (siehe Studienplätze)
  • Heimat- und Gasthochschule besitzen eine gültige Erasmus Universitätscharta (ECHE)

Bewerbung

Studienplätze

Erasmus Zuschuss für Studienaufenthalte 2017/18

GruppeLänderMobilitätszuschuss

1 - hohe Lebenshaltungskosten

Österreich, Dänemark, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Liechtenstein, Norwegen, Schweden, Großbritannien330 EUR/Monat
11,- EUR/Tag
2 – mittlere LebenshaltungskostenBelgien, Kroatien, Tschechien, Zypern, Deutschland, Griechenland, Island, Luxemburg, Niederlande, Portugal, Slowenien, Spanien, Türkei270 EUR/Monat
9,- EUR/Tag
3 – niedrige LebenshaltungskostenBulgarien, Estland, Ungarn, Lettland, Litauen, Malta, Polen, Rumänien, Slowakei, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien210 EUR/Monat
7,- EUR/Tag

Weitere Hinweise zu den ERASMUS-Zuschüssen (Studienaufenthalt) 2017/18 finden Sie hier

Erasmus Zuschuss für Studienaufenthalte 2018/19

Die Höhe des Erasmus Zuschuss für Studienaufenthalte im akademischen Jahr 2018/19 wurde von der Erasmus National Agentur in Deutschland (DAAD) für ganz Deutschland einheitlich festgelegt. Für den Fall, dass die Höhe der Mittel zu gering ist um alle Erasmus Outgoings fördern zu können, wird eine Auswahl der Zuschussempfänger anhand von Ranglisten stattfinden.

Die monatlichen Förderraten belaufen sich auf folgende Summen (bitte auch die neue Aufteilung der Länder in Ländergruppen beachten!):

GruppeLänderMobilitätszuschuss

1 - hohe Lebenshaltungskosten

Dänemark, Finnland, Irland, Island, Liechtenstein, Luxemburg, Norwegen, Schweden, Großbritannien420 EUR/Monat
14 EUR/Tag
2 – mittlere LebenshaltungskostenBelgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Spanien, Zypern360 EUR/Monat
12 EUR/Tag
3 – niedrige LebenshaltungskostenBulgarien, Estland, Kroatien, Lettland, Litauen, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Türkei, Ungarn 300 EUR/Monat
10 EUR/Tag

Änderungen und Neuigkeiten diesbezüglich werden Ihnen sobald wie möglich an dieser Stelle mitgeteilt.

Erasmus Sonderförderung für Studierende mit Behinderung und Studierende mit Kind

Erasmus+ soll die Chancengleichheit und Inklusion fördern, aus diesem Grund wird Lernenden aus benachteiligten Verhältnissen (dies gilt in Deutschland im Programm Erasmus+ für während des Auslandsstudiums im Ausland Alleinerziehende) und mit besonderen Bedürfnissen der Zugang zum Programm erleichtert.

Studierende mit Behinderung und Studierende mit Kind können daher einen Zuschuss für Mehrkosten im Rahmen eines Erasmus Aufenthalts erhalten. Beratung hierzu erhalten Sie im International Office.

Nützliche Informationen zu behindertengerechten Hochschulen der European Agency for Development in Special Needs Education finden Sie hier.

Erasmus Online Linguistic Support

Die Europäische Kommission hat einen Online-Sprachtest für die Sprachen Bulgarisch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Kroatisch, Niederländisch, Polnisch, Portugiesisch, Rumänisch, Schwedisch, Slowakisch, Spanisch, Tschechisch und Ungarischzur Verfügung gestellt.

Dieser ist für alle Studierenden/Graduierten sowohl nach der Auswahl/vor Beginn der Mobilität als auch nach Beendigung des Aufenthalts verpflichtend in der Arbeitssprache zu absolvieren. Er ist jedoch kein Auswahlkriterium für die Förderung im Programm Erasmus+ und gilt nicht für Muttersprachler. Die Durchführung des Sprachtests soll nach Auswahl der in Erasmus+ zu fördernden Teilnehmer als Einstufungstest zur Dokumentation ihres aktuellen Sprachstandes dienen. Er sollte sowohl vor deren Auslandsaufenthalt als auch am Ende des jeweiligen Auslandsaufenthalts stattfinden, um miteinander vergleichbare Ergebnisse zu erhalten und ggf. erzielte Fortschritte der geförderten Teilnehmer beim Spracherwerb erfassen zu können.

Die systematische, europaweit flächendeckende Überprüfung der Entwicklung der individuellen Sprachkompetenz ermöglicht eine Evaluierung der Wirksamkeit von Erasmus+.
Zwischen Partnerhochschulen/-einrichtungen in inter-institutional agreement (IIA) und Learning Agreement (LA) getroffene Vereinbarungen über bestimmte Sprachlevel sind somit nicht mit Online-Test zu belegen/zu verwechseln. Diese Sprachkompetenzen werden bei der Auswahl der Studierenden in den Fachbereichen durch andere Nachweise abgesichert.

weitere Hinweise zur Teilnahme im Erasmus Programm:

Die Pflichten und Rechte der Studierenden im Erasmus+ Programm sind in der „Erasmus+ Studentencharta“ geregelt, die jedem Studierenden vor Beginn des Auslandsaufenthalts ausgehändigt wird.

Alle Geförderte, die an einer Erasmus+ Mobilitätsmaßnahme teilgenommen haben, sind verpflichtet, nach Abschluss der Maßnahme einen Bericht über das Mobility Tool Plus zu erstellen und zusammen mit entsprechenden Nachweisen (z. B. zur Aufenthaltsdauer) einzureichen.

Ansprechpartnerin

Verena Blum

Tel.: +49 541 969-4708
Fax: +49 541 969-4495
verena.blum@uni-osnabrueck.de

Raum: 19/E06
International Office
Neuer Graben 27
49074 Osnabrück

Sprechzeiten: Mo+Mi 14-15:30 Uhr, Di+Do 10-12 Uhr (ohne Terminvereinbarung)