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Im interdisziplinären Graduiertenkolleg ›Die Produktion von Migration‹ des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt für eine Dauer von zwei Jahren zu vergeben:

1 Post-Doc-Stipendium

Das von der Sievert Stiftung für Wissenschaft und Kultur finanzierte Stipendium umfasst einen Grundbetrag, einen Sachkostenzuschuss und ggf. eine Kinderzulage. Die Höhe des Grundbetrages beträgt bei einem Lebensalter bis 30 Jahre 1.365 Euro, bei einem Alter von 31–34 Jahren 1.416 Euro und bei einem Alter von 35–38 Jahren 1.467 Euro. Der Sachkostenzuschuss wird auf monatlich 103,- Euro festgesetzt. Bei Vorliegen der Voraussetzungen wird eine Kinderzulage analog der Verwendungsrichtlinien für Graduiertenkollegs der DFG gezahlt. Eine Unterstützung von Feldforschungs-, Auslands- und Archivaufenthalten ist möglich. Für die Stipendiatin / den Stipendiaten wird ein Arbeitsraum zur Verfügung stehen.

Das Programm
Das Graduiertenkolleg führt herausragende junge Wissenschaftlerinnen / Wissenschaftler zusammen. Ziel ist es, in einer Gruppe von Forscherinnen und Forschern unterschiedlicher disziplinärer Herkunft und theoretischer Orientierung innovative kultur-, rechts- und sozialwissenschaftliche Fallstudien über die Produktion von Migration durchzuführen. Ausgegangen wird davon, dass das, was gemeinhin als Migration und Integration beschrieben und untersucht wird, das Ergebnis eines vielschichtigen Herstellungs- und Aushandlungsprozesses ist. Daran sind zahlreiche Faktoren und Akteure mit unterschiedlichen Handlungsspielräumen im Rahmen spezifischer Bedingungen beteiligt. Auch die (Re-)Produktion von gesellschaftlichem Wissen über Migration (und Migranteninnen / Migranten) beeinflusst die Zulassung oder Abweisung, Inklusion und Exklusion in unterschiedlichen Graden. Die einzelnen Projekte analysieren Formen und Bedingungen der Produktion in ausgewählten institutionellen Arrangements und entschlüsseln relevante Akteursgeflechte sowie die Interessen, Techniken und Interaktionen von und zwischen verschiedenen Akteuren. Antworten können auf diese Weise gefunden werden auf die grundlegende Frage, in welchen Konstellationen und Beziehungen, aus welchen Gründen, in welcher Weise, mit welchen Praktiken sowie mit welchen Konsequenzen Migration produziert und geformt wird.

Zulassungsvoraussetzungen
Die Post-Doktorandin / Der Post-Doktorand soll eine Promotion von herausragender Qualität in einer der am IMIS beteiligten oder in verwandten Disziplinen (u.a. Geographie, Geschichte, Kunstgeschichte/Bildwissenschaft, Pädagogik, Rechtswissenschaft, Soziologie) abgeschlossen haben. Besonderer Wert wird auf interdisziplinäre Neugierde und Erfahrung gelegt.

Bewerbungen
Bewerbungen umfassen Lebenslauf und wissenschaftlichen Werdegang (ggf. Publikationsliste), Zeugniskopien, das Referenzschreiben einer Hochschullehrerin / eines Hochschullehrers sowie eine maximal siebenseitige Skizze des Forschungsvorhabens (einschließlich Arbeits- und Zeitplan). Bewerbungen sind
ausschließlich in elektronischer Form (als ein PDF) bis zum 30. April 2017
zu richten an imis@uni-osnabrueck.de.

Der Sprecher des Graduiertenkollegs steht gern für Auskünfte zur Verfügung:
Prof. Dr. Andreas Pott
Universität Osnabrück
Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS)
Neuer Graben 19/21
49069 Osnabrück
andreas.pott@uni-osnabrueck.de