Erstmals wurden im Jahr 2019 durch die Universitätsgesellschaft die Inpijn-Bakker-Grunwald-Preise und der Preis für Exzellente Nachwuchsforschung verliehen. Vergeben wurden die Preise im feierlichen Rahmen der zentralen Promotionsfeier am 5. Juli, die durch die Universität Osnabrück und der Stadt ausgerichtet worden ist. Im Beisein des Stifters der Inpijn-Bakker-Grunwald-Preise, Prof. Dr. Evert Bakker, wurden die Preisträger auf der Bühne der Schlossaula geehrt.
Mit den beiden Inpijn-Bakker-Grunwald-Preisen wurden zwei herausragende Dissertationen ausgezeichnet: Dr. Benedikt Ehinger forschte in der Kognitionswissenschaft zum Thema "Entscheidungen, Vorhersagen und Lernen im visuellen Sinn" und Dr. Robert Notbohm promovierte in den Rechtswissenschaften zum Thema "Wirkungen und Grenzen von Institutionen exekutiver Folgenabschätzungskontrolle - Nationaler Normenkontrollrat und Ausschuss für Regulierungskontrollen im Vergleich".
Den Preis der Universirtätsgesellschaft für Exzellente Nachwuchsforschung erhielt Dr. Frank Wolff für seine bedeutende Habilitationsschrift "Die Mauergesellschaft: Kalter Krieg, Menschenrechte und die deutsch-deutsche Migration 1961-1989".
Die eingereichten Vorschläge wurden von einer Jury, bestehend aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Fachdisziplinen und zwei Mitgliedern des Hochschulrats, begutachtet. Insgesamt zeigte sich die Jury beeindruckt von der Vielfalt an bedeutenden Forschungsthemen und der hohen Qualität der Arbeiten der Nachwuchswissenschaftlicherinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich um einen Preis beworben hatten.
Mit den drei Preisen möchte die Universitätsgesellschaft herausragende Leistungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Osnabrück in besonderer Weise würdigen und in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Gleichzeitig sollen die Preisträgerinnen und Preisträger durch die Auszeichnung auf ihrem Weg bestärkt werden. Auch im kommenden Jahr sollen die Preise wieder ausgeschrieben werden.