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Aktuelles für deutsche
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler

Informationen

DAAD-Auslandsstipendien für Deutsche – Vorabinformation zu anstehenden Änderungen

Änderungen in der Doktorandenförderung für Deutsche

 Änderungen in der Postdoc-Förderung

  • Programm „Postdoctoral Researchers International Mobility Experience“ (P.R.I.M.E.): Verstetigung durch Überführung in das reguläre DAAD-Programmportfolio: Das Programm, das Bewerbern aller Nationalitäten offensteht, stieß von Anfang an auf eine sehr hohe Resonanz. Gefördert werden Stellen statt Stipendien für hochqualifizierte Nachwuchswissenschaftler. Die Förderung umfasst eine 12-monatige Auslandsphase und eine sechsmonatige Integrationsphase an einer deutschen Hochschule, an der die Geförderten über den gesamten Förderzeitraum als Postdoktoranden angestellt sind.
  • Die Programme „Forschungsstipendien für promovierte Nachwuchswissenschaftler (Postdoc-Programm) – Jahresstipendien” und „Rückgewinnung deutscher Wissenschaftler aus dem Ausland“, die auf dieselbe Zielgruppe wie das P.R.I.M.E.-Programm ausgerichtet waren, wurden im Gegenzug zum Ende 2016 eingestellt. Das Programm „Forschungsstipendien für promovierte Nachwuchswissenschaftler (Postdoc-Programm) – Kurzstipendien bleibt hingegen erhalten.

Eingliederung geflohener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in DFG-geförderte Projekte

Die DFG will aus ihrer Heimat geflohenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Mitarbeit in DFG-geförderten Forschungsprojekten erleichtern und so einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in Wissenschaft und Gesellschaft leisten. Präsident Professor Dr. Peter Strohschneider stellte dazu ein Maßnahmenbündel vor. Dieses sieht im Kern vor, dass für bereits laufende Förderprojekte Zusatzanträge für die Beteiligung von qualifizierten oder angehenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gestellt werden können.

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Hochschullehre im multikulturellen Lernraum. Studie zur Bestandsaufnahme und Empfehlungen zur Planung hochschuldidaktischer Interventionen

Viele Lehrende haben in den iDA-Kursen (Internationale DAAD-Akademie) den Bedarf nach Wissen und Trainings zum Thema „Hochschullehre im multikulturellen Lernraum“ formuliert. Prof. Matthias Otten und Alexander Scheitza haben im Auftrag der iDA eine Studie zum Thema erstellt. 

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Förderprogramme

 MWK-Förderprogramme: Europäische und Internationale Zusammenarbeit

Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen fördert die internationale Zusammenarbeit niedersächsischer Hochschulen. Ziel der Förderung ist die Stärkung des Wissenschaftsstandortes Niedersachsen in drei Förderbereichen:

  1. Ausbau der Profilschärfung der niedersächsischen Hochschulen im internationalen Kontext
  2. Ausweitung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit mit einzelnen Ländern und Regionen sowie in einzelnen Wissenschaftsgebieten
  3. Aufbau neuer und Stärkung bestehender internationaler Kooperationen an den Hochschule

Analog zur oben genannten Zielsetzung des MWK gibt es für Osnabrücker Wissenschaftler*innen Fördermöglichkeiten in den folgenden drei Förderformaten:

PROFILinternational (Antragsvolumen: 10.000 – 30.000€, bei Verbundanträgen bis zu 60.000€)
Gefördert werden Pilot- und Modellprojekte der internationalen Zusammenarbeit, die das Profil einzelner Hochschulen in Forschung, Studium und Lehre sowie Transfer stärken bzw. einen Beitrag zur Umsetzung der Internationalisierungsstrategie der jeweiligen Hochschule leisten.

FOKUSinternational (Antragsvolumen: 10.000 – 30.000€, bei Verbundanträgen bis zu 60.000€)
Gefördert werden internationale Kooperationsprojekte mit wissenschaftlichen Einrichtungen, die einen Beitrag zur Stärkung des Wissenschaftsstandortes Niedersachsen leisten und zur Umsetzung einer landesweiten Schwerpunktsetzung des MWK führen. Aufgrund der derzeitigen Schwerpunktsetzung des MWK ist davon auszugehen, dass Projekte in Bezug auf die Schottland-Initiative des Landes am ehesten Aussicht auf Erfolg haben.

INTENSIVinternational (Antragsvolumen: 2.500 – 10.000€, bei Verbundanträgen bis zu 15.000€)
Gefördert werden Projekte und Maßnahmen zum Aufbau neuer und zur Intensivierung bestehender internationaler Kooperationen, die für Teilbereiche der Universität Osnabrück relevant sind und bei denen eine Notwendigkeit einer Projektförderung durch MWK besteht. Kleinere Maßnahmen mit derselben Zielsetzung können gebündelt werden.

Zwingende Bedingung für eine Förderung ist eine Eigenbeteiligung i.H.v. 15% der Gesamtkosten. Grundsätzlich können Reise- und Aufenthaltskosten für Projektmitarbeiter*innen und –teilnehmer*innen der Universität Osnabrück finanziert werden. Nur in begründeten Ausnahmefällen können auch die Reise- und Aufenthaltskosten der Teilnehmer*innen einer internationalen Partnereinrichtung gefördert werden. Ferner können auch projektbezogene Personal-, Sach- und Materialmittel beantragt werden.

Das jeweils aktuelle Antragsformular und die genauen Fördergrundsätze erhalten Sie auf der Homepage des MWK. Unabhängig vom Förderformat müssen alle Förderanträge stets über das International Office eingereicht und zudem durch das für Internationalisierung zuständige Präsidiumsmitglied (hier: P) geprüft werden. Eine Berücksichtigung der Anträge kann demnach nur gewährleistet werden, wenn ihre Anträge mindestens 14 Tage vor den jeweiligen Stichtagen des MWK (1. Antragsstichtag 31.01., 2. Antragsstichtag 15.07.) sowohl elektronisch als auch schriftlich im International Office eingegangen sind.

Kurzzeitdozenturen in Subsahara-Afrika - Förderungen für Wissenschaftler (fachoffen)

Das Programm der Kurzzeitdozenturen richtet sich an deutsche (in der Regel promovierte oder sehr erfahrene) Wissenschaftler, die an einer deutschen Hochschule beschäftigt sind und einen vierwöchigen bis sechsmonatigen Lehraufenthalt an einer ausländischen Hochschule (hier: Subsahara Afrika) planen. Das Programm ist fachoffen - 2020.

Was wird gefördert?
Eine Kurzzeitdozentur ist ein mindestens vierwöchiger, höchstens sechsmonatiger Lehraufenthalt eines Hochschullehrers an einer staatlich anerkannten ausländischen Hochschule. Die Lehrbelastung soll acht Semesterwochenstunden nicht unterschreiten.

Wer kann gefördert werden?
Gefördert werden Wissenschaftler, die an einer deutschen Hochschule beschäftigt sind und unter Fortzahlung der Bezüge von ihren Heimathochschulen für eine Dozentur beurlaubt werden. Sie müssen die Staatsangehörigkeit zu einem EU-Mitgliedsstaat besitzen und von der ausgewählten Gasthochschule ein Einladungsschreiben erhalten.

Was wird geleistet?
Der DAAD trägt Flug- und Fahrtkosten und gewährt, je nach Beteiligung der Gasthochschule (s.u.)  Zuschüsse zu Verpflegung oder Unterkunft.

Welche Unterlagen sind notwendig?
Die Antragstellung erfolgt ausschließlich online als Initiativbewerbung, für die Sie die Einladung der Gasthochschule sowie eine Stellenbeschreibung vorlegen, aus welcher Zeitplan und Inhalt des Lehrvorhabens ersichtlich werden. Die Beteiligung der Gasthochschule, i.d.R. die Stellung einer Unterkunft oder die Auszahlung von Verpflegungskosten, muss gewährleistet sein.

Warum wird gefördert?
Durch die Förderung von Kurzzeitdozenturen soll es ausländischen Hochschulen erleichtert werden, qualifizierte Wissenschaftler deutscher Hochschulen zur Veranstaltung von Kursen in wissenschaftlichen Spezialgebieten oder für interdisziplinäre Zusammenhänge einzuladen. Dabei dient eine Kurzeitdozentur der Anbahnung langfristiger Kooperationen zwischen den ausländischen und den deutschen Hochschulen.

Bewerben Sie sich online über das DAAD Portal gemäß den folgenden Fristen:
Antragsschluss 06. Januar - Auswahltermin 25./22./27. März 2020
Antragsschluss 30. März  - Auswahltermin 18./19. Juni 2020
Antragsschluss 29. Juli  - Auswahltermin 17./18. September 2020
Antragsschluss 21. September - Auswahltermin 10./11. Dezember 2020

Der Fachgutachterausschuss (FGA) tagt vier Mal im Jahr und entscheidet über eingegangene Anträge. Bitte berücksichtigen Sie für Ihre Reiseplanung, dass die Ergebnisse des FGA erst drei Wochen nach dem Auswahltermin mitgeteilt werden können.

Interessenten werden zwecks Beratung gebeten sich vor Antragstellung mit den zuständigen Mitarbeitern in ST32 in Verbindung zu setzen.
Ihre Ansprechpartner und verbindliche Informationen finden Sie auf der Website: https://www.daad.de/de/im-ausland-studieren-forschen-lehren/lehren-im-ausland/dozenturen/kurz-und-langzeitdozenturen/

Doktorandenprogramm der Fulbright- Kommission

Fulbright Germany schreibt zur Frist 1. Oktober 2019 Doktorandenstipendien für deutsche NachwuchswissenschaftlerInnen aus, die ab dem 1. Mai 2020 ein vier- bis sechsmonatiges Forschungsprojekt an einer U.S.-Hochschule planen.

 Die Stipendienleistungen beinhalten die Finanzierung der Lebenshaltungskosten in Höhe von 1.600 Euro/Monat und der internationalen Reisekosten sowie eine Unkostenpauschale (300 Euro), die Kranken- und Unfallversicherung, die kostenfreie Beantragung des Fulbright J-1 Visums und die Aufnahme in das internationale Fulbright-Netzwerk.

 

Stipendien nach Polen

Die diesjährige Stipendienausschreibung des polnischen Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen umfasst:  

Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1-9 Monate) an polnischen Hochschulen für Studierende, Graduierte und Promovierende der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für Graduierte aller Fachrichtungen, deren Studienabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt

Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen (1-3 Monate)

Bewerbungstermin: 3 Monate vor Stipendienbeginn, in Ausnahmefällen weniger als 3 Monate  

Details zur Ausschreibung

Stipendien für Post-Docs: Daimler und Benz Stiftung

Die Daimler und Benz Stiftung vergibt jedes Jahr zehn Stipendien an ausgewählte Postdoktoranden, Juniorprofessoren oder Leiter junger Forschungsgruppen. Ziel ist es, die Autonomie und Kreativität der nächsten Wissenschaftlergeneration zu stärken und den engagierten Forschern den Berufsweg während der produktiven Phase nach ihrer Promotion zu ebnen. Die jährliche Fördersumme beträgt 20.000 Euro pro Stipendium, das für die Dauer von zwei Jahren gewährt wird: zur Finanzierung wissenschaftlicher Hilfskräfte, technischer Ausrüstung, Forschungsreisen oder zur Teilnahme an Tagungen.

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Stipendienangebot des polnischen Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulwesen für Studien- und Forschungsaufenthalte an polnischen Hochschulen für deutsche Studierende, Graduierte, Promovierende und WissenschaftlerInnen

Die diesjährige Stipendienausschreibung umfasst:

Stipendien für Studien- und Forschungsaufenthalte (1-9 Monate) an polnischen Hochschulen für Studierende, Graduierte und Promovierende der Geistes-, Gesellschafts- und Wirtschaftswissenschaften sowie für Graduierte aller Fachrichtungen, deren Studienabschluss nicht länger als 6 Jahre zurückliegt

Semesterstipendien für Slavisten (4 Monate) für Studierende, Graduierte, Promovierende und WissenschaftlerInnen für Studien- bzw. Forschungsaufenthalte an den Polonistik-Abteilungen polnischer Universitäten

Kurzstipendien für WissenschaftlerInnen aller Fachrichtungen (1-3 Monate)

Bewerbungstermin: 3 Monate vor Stipendienbeginn, in Ausnahmefällen weniger als 3 Monate

Weitere Informationen

Neben der Förderung für Studien- und Forschungsaufenthalte bietet das Ministerium für Wissenschaft und Hochschulwesen auch Stipendien für Sommerkurse der polnischen Sprache an. Informationen zu den Sommerkursen finden Sie demnächst auf den Seiten des Büros für Akademische Anerkennung und Internationalen Austausch und der DAAD-Außenstelle Warschau

Ansprechpartnerin: Frau Maria Szrajber-Czerwińska, Tel.: +48 /22/ 617 48 47
E-Mail: maria.szrajber@daad.pl

Kongress- und Vortragsreisenprogramm

Mit dem Kongress- und Vortragsreisenprogramm werden die aktive Teilnahme deutscher Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen an Kongressen im Ausland sowie Vor­tragsreisen ins Ausland gefördert. Voraussetzung ist, dass die aktuell wichtigen themati­schen Beiträge für die weitere wissenschaftliche Entwicklung der Wissenschaftler von Be­deutung sind. Förderungsfähig sind durch Forschungsleistungen ausgewiesene Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen und Promovierende, die in das deutsche Wissenschaftssystem integriert sind und deren Le­bensmittelpunkt langfristig in Deutschland sein sollte sowie deutsche Stipendiaten (ab Pro­movendenstatus), die von deutschen Organisationen im Ausland gefördert werden und von ihrer Förderorganisation für Vortrags- und Kongressreisen keine Finanzierung erhalten kön­nen.

Es werden zwei voneinander unabhängige Förderlinien angeboten:
1. Kongressreisen ins Ausland, Anträge auf Förderung von Kongressreisen ins Ausland müssen spätestens vier Monate vor dem 1. Kongresstag beim DAAD eingehen.
2.  Vortragsreisen ins Ausland, Anträge auf Förderung von Vortragsreisen ins Ausland müssen spätestens einen Monat vor Reisebeginn beim DAAD eingehen.

Informationen und Bewerbungsunterlagen

Stipendienprogramme der Studienstiftung des deutschen Volkes

Die Studienstiftung des deutschen Volkes bietet in Kooperation mit verschiedenen Partnern eine Reihe attraktiver Stipendienprogramme an. Für Studierende unterschiedlichster Fachrichtungen, Studienphasen und Berufsvorstellungen ist eine Selbstbewerbung möglich. Auch für Graduierte und Doktoranden sind spezifische Programme vorgesehen. Mit den finanziell und ideell gut ausgestatteten Stipendien sind Studien- und Forschungsaufenthalte in vielen Zielländern und an attraktiven Universitäten und Institutionen realisierbar.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Studienstiftung des deutschen Volkes.

DAAD-Programm "Projektbezogener Personenaustausch (PPP)"

Der Deutsche Akademische Austauschdienst hat mit Partnerorganisationen in verschiedenen Ländern bilaterale Programme zur Intensivierung der wissenschaftlichen Zusammenarbeit eingerichtet. Im Rahmen dieser Programme werden Wissenschaftler gefördert, die mit ihren ausländischen Partnern gemeinsame Forschungsprojekte durchführen.

Im Gegensatz zu den in den traditionellen Förderungsmaßnahmen üblichen Individualbewerbungen werden hier Personen gefördert, die an einem bestimmten Vorhaben mit internationaler Ausrichtung beteiligt sind. Reine Ausbildungsvorhaben werden nicht gefördert. Außerdem wird der Fortbildung und Spezialisierung des wissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen der Forschungskooperation starkes Gewicht beigemessen.

Nähere Informationen.

Japan Society for the promotion of Science (JSPS)

Das JSPS Bonn Office Bonn bietet Wissenschaftlern und Graduierten Informationen zu japanischen Universitäten und Forschungseinrichtungen und vermittelt verschiedene Programme zur Förderung der internationalen Zusammenarbeit in der wissenschaftlichen Forschung

Nähere Informationen

Veranstaltungen

Internationale DAAD-Akademie

Der DAAD bietet seit Jahren mit großem Erfolg eine Vielzahl von Fortbildungen und Veranstaltungen mit Fortbildungscharakter an. Bisher wurden die Angebote an verschiedenen Stellen geplant und umgesetzt. Um das vielfältige Angebot an Fortbildungsveranstaltungen unter anderem für die deutschen Hochschulen angemessener zu präsentieren und besser zugänglich zu machen, wurde die "Internationale DAAD-Akademie" gebildet. Ziel der Akademie ist es, das DAAD-Fortbildungsangebot noch stärker als bisher den aktuellen Bedürfnissen und Wünschen der Hochschulen anzupassen und es weiterzuentwickeln sowie das Netzwerk zu stärken.

Eine Übersicht über das aktuelle Seminarangebot finden Sie beim DAAD.