Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Veranstaltungen

Die Osnabrücker Wissenschaftliche Gesellschaft (OWiG) trifft sich während der Lehrveranstaltungszeiten monatlich zu einem Vortrag über ein Forschungsthema, um allen Mitgliedern einen Eindruck von der Arbeit in anderen Fächern zu vermitteln. Diskussionen und Fragen lassen sich anschließend beim gemeinsamen Abendessen weiterführen.

Aktuelle Veranstaltungen (SoSe 2018 / WS 2018/19)

Mittwoch, 25 April 2018, 19 Uhr, Gästehaus der Universität
Thema: „Helping Hands“ - was braucht es, wenn die Arbeit die Haut krank macht?"
Referent: Prof. Dr. Sven-Malte John, Institut für Gesundheitsforschung und Bildung (IGB), Berufsdermatologie

Berufliche Hautkrankheiten sind die häufigsten beruflichen Erkrankungen. Sie führen leider nicht selten in prekäre Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit.
Auch im privaten Umfeld ist kranke Haut eher ein Beziehungskiller. Was also tun, dass es nicht so weit kommt?
Hierzu ist in Osnabrück eine Kaskade von weltweit vielbeachteten Präventionsangeboten entwickelt worden, die  inzwischen bundesweit mit viel Erfolg eingesetzt werden.
Dabei ist die Vermeidung von Hautkrankheiten nur eines, wenn auch ein sehr geeignetes,  von vielen Beispielen für moderne Gesundheitsvorsorge.

Mittwoch, 30. Mai 2018, 19-22 Uhr, im Gästehaus der Universität, Lürmannstr. 33
Thema: "Panama-Papers, Apple & Co, BEPS - Wird die internationale Steuerordnung gerechter?“
Referent: Prof. Dr. Jörg Manfred Mössner (Jura, Steuerrecht)

Seit Jahren wird in der Presse über "Steuertricks" international tätiger Unternehmen berichtet. Spektakulär ist aktuell die Zahlung von 13 Milliarden Euro durch Apple an Irland wegen unerlaubter Steuerbeihilfe. Der Vortrag wird die Erscheinungsformen internationaler "Steuertricks" erläutern, die Grundlagen des internationalen Steuerrechts, die derartige "Tricks" ermöglichen, darlegen und die Maßnahmen der Staaten zur Verhinderung solcher "Tricks" erläutern und kritisch würdigen, vor allem fragen, ob sich wirklich etwas durch die von der OECD beschlossenen Maßnahmen etwas ändern wird.

Samstag, 09. Juni 2018, 19:00 Uhr im Osnabrücker Schloss (Aula)
Barockmusik aus England - Die neue Hofkapelle Osnabrück

*27. Juni 2018*  (Aula/Schloss)    
Podiumsdiskussion zum Thema „Westfälischer Friede weltweit“  in Kooperation mit der Universitätsgesellschaft
  --- entfällt !!! ---

Samstag, 7. Juli 2018, 11:00 Uhr, Bad Iburg (Busabfahrt 10:30 Uhr, Innenstadt)
Besuch der Landesgartenschau
Mittagessen Restaurant Kroneck-Salis, Bad Iburg, Schloßstr. 17 (http://kroneck-salis.de/) um 13:30

*24. Oktober 2018*  12-14 Uhr in der Universität
Prof. Dr. Michael Franke (Kognitionswissenschaften) als "Brown Bag Lunch“
   --- entfällt !!! ---

Mittwoch, 28. November 2018, 19-22 Uhr im Gästehaus der Universität Lürmannstr. 33
Thema: "Von Menschen und Fliegen: Physiologie und Pathophysiologie der Niere."
Referent: Prof. Dr. Klaus W. Beyenbach (Cornell University, Ithaca, NY, Gastprofessor, Universität Osnabrück)

In der einführenden Zusammenfassung der normalen Nierenfunktion im Menschen und in der Fruchtfliege stellen sich im Organ, im Tubulus, in Zellen, in den molekularen Bausteinen (Proteine) und in den Genen erstaunliche Gemeinsamkeiten heraus.  Es überrascht deshalb nicht, dass Nierenerkrankungen, insbesondere genetische Erkrankungen beim Menschen und in der Fliege ähnliche Symptome und Ursachen haben.  Jüngste Arbeiten im Labor des Autors zeigen z.B., dass die Abwesenheit eines einzigen Proteins in der Fliegenniere zu tubulären Tumoren führt, die einem Nierenzellkarzinom im Menschen ähnlich sind.  Diese Erkenntnis lässt auf mögliche neue Ansätze für das Management oder gar die Heilung von Nierenerkrankungen beim Menschen hoffen und bestätigt das zunehmende Interesse an der Fruchtfliege als Modellsystem zur Untersuchung menschlicher Erkrankungen. 

Mittwoch, 09. Januar, 2019, 19-22 Uhr im Gästehaus der Universität, Lürmannstr 33
Thema: "Gestische Kommunikation im Tierreich: Sind Rückschlüsse auf die Evolution der menschlichen Sprache möglich?"
Referentin: Prof. Dr. Simone Pika (Kognitionswissenschaften)

Eines der noch ungelösten wissenschaftlichen Rätsel beschäftigt sich mit der Frage wie menschliche Sprache entstand und evoluierte. Ein für diese Frage essentieller Forschungsansatz ist der sogenannte vergleichende Ansatz, der die Komplexität des Verhaltens anderer Tiere untersucht, um dann Rückschlüsse auf das Verhalten unserer menschlichen Vorfahren zu ermöglichen.

Die Mehrheit vergleichender Studien zur Sprachevolution widmete sich bisher der Erforschung von Vokalisationen nicht-menschlicher Primaten. Interessanterweise wird gesprochene Sprache jedoch in allen bekannten Kulturen von distinkten Bewegungen der Hände, Arme, des Kopfes, sogenannten Gesten, begleitet. Gesten werden als in Bewegung übertragene Gedanken verstanden und dienen dazu, spezifische Aspekte zu unterstreichen, zu illustrieren und zu ergänzen.

Unsere nächsten lebenden Verwandten, die Menschenaffen, verwenden ebenfalls Gesten, um andere Artgenossen in Aktionen einzubinden und mit ihnen zu kommunizieren. Da neueste Studien zeigen, dass die Gruppe der Rabenvögel die meisten anderen Vogelfamilien, mit Ausnahme der Papageien, an Intelligenz übertreffen und in vielen kognitiven Verhaltensexperimenten sogar ähnlich gut abschneiden wie Menschenaffen, stellt sich die Frage in wieweit ihre kommunikativen Fähigkeiten vergleichbar sind. Der Vortrag stellt einen Überblick der neusten Forschungsergebnisse dar und verleiht einen Einblick in Forschungsschwerpunkte meiner neuen Forschungsgruppe am IKW in Osnabrück.

Mittwoch, 13. Februar, 18 Uhr, im Hause Sievert
- Jahreshauptversammlung (mit einem Grußwort von Prof. Dr. W. Sievert, einem Kurzbericht des Präsidenten der Universität Osnabrück und Bericht des Vorsitzenden)
- Vortrag
Thema: ""Meine Herren und Damen" - Der Kampf um Gleichberechtigung als Voraussetzung der Republik“.
Referentin: Prof. Dr. Pascale Cancik (FB Rechtswissenschaften, Öffentliches Recht)

Februar 1919. Die Nationalversammlung der kürzlich ausgerufenen Republik, eine verfassungsgebende Versammlung gewählt von Männern und erstmals auch von Frauen, beginnt in Weimar mit den Arbeiten an der neuen Verfassung. Es gilt, die Republik zu verankern und mit ihr wesentliche Neuerungen: eine parlamentarische Demokratie, Grundrechte, Sozialstaatlichkeit.

 Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums jener „Weimarer Reichsverfassung“ wird ihre Modernität betont. Und auch das Wahlrecht für Frauen gilt mittlerweile als der staatlich-historischen Würdigung wert. Bis heute wenig beachtet sind indessen die weiteren Regelungsansätze zur Gleichberechtigung der Frauen. Will man die eigentliche ‚Revolution‘ des 20. Jahrhunderts verstehen, lohnt sich ein Blick auf die Geschichte dieser Regelungen.