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Presse

Projekt EKBI zu November 2018 erfolgreich beendet

Das Projekt "Expertise und Kooperation für eine Basisqualifikation Inklusion", das seit November 2015 vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur gefördert wurde, wurde mit Ende November 2018 erfolgreich beendet. Teilbereiche des Projekts werden im Rahmen der Inklusionsprofessur und durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schulpädagogik des Instituts für Erziehungswissenschaft weitergeführt. Unter anderem bleibt die Lernwerkstatt Inklusion bestehen und steht den Studierenden sowie Lehrenden der Universität Osnabrück weiterhin zur Verfügung.

Teilnahme an der dritten Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung

Auch in diesem Jahr beteiligte sich das EKBI-Projekt mit einem Info-Stand der Lernwerkstatt Inklusion an der Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung (ZLB) der Universität Osnabrück. Unter dem Thema "Lehrer/in werden, sein und bleiben. Persönliche Potentiale und berufliche Notwendigkeiten" fand die Tagung am 8. Juni 2018 statt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beschäftigten sich insbesondere mit den Fragen, welche persönlichen Faktoren (Wissen, Kompetenzen, Haltungen), eine "Lehrerpersönlichkeit" ausmachen und ob sich diese durch Aneignung geeigneten Handlungswissens und berufsspezifischer Kompetenzen entwickeln lassen.

Jahrestagung ZLB 2018

Förderschwerpunkt Körper und Motorik - Einblick in das Zentrum für Orthopädie und Rehatechnik

Exkursion des Zertifikatskurses ins Zentrum für Orthopädie- und Rehatechnik der Firma Gehrmeyer.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Montag, 30. Mai 2018, fand im Rahmen des Zertifikatskurses eine Exkursion in das Zentrum für Orthopädie und Rehatechnik der Firma Gehrmeyer in Osnabrück statt. Tobias Strotmann, Abteilungsleiter Rehatechnik, informierte die Studierenden über die Möglichkeiten der modernen Hilfsmittelversorgung im inklusiven Unterricht. Strotmann berichtete zudem von der interdisziplinären Zusammenarbeit des Teams des Zentrums für Orthopädie und Rehatechnik mit Lehrkräften, Ärzten, Therapeuten, den betroffenen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern, um eine bestmögliche Versorgung körperlich und motorisch beeinträchtiger Schülerinnen und Schüler in der inklusiven Schule zu ermöglichen.
Im Anschluss an den in die moderne Hilfsmittelversorgung einführenden Vortrag, erhielten die Studierenden die Gelegenheit die technischen Funktionsweisen unterschiedlicher Rollstuhlmodelle auszuprobieren.

Auftakt des Zertifikatskurses 2018/19

Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Zertifikatskurses 2018/19

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am 18. April 2018 startete der Zertifikatskurs "Sonderpädagogische Basiskompetenzen im Rahmen inklusionspädagogischer Qualifizierung" des EKBI-Projekts im dritten Durchgang. Erneut setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein Jahr lang in zwei aufeinander aufbauenden Kursmodulen mit den Themen „Förderbereiche und Diagnostik“ sowie „Beratung, Kooperation und Classroom-Management“ auseinander, die für den inklusiven Unterricht von wesentlicher Bedeutung sind.

Flyer Sommersemester 2018

Fortbildungsreihe "Fit für den inklusiven Schulalltag" zum Thema Inklusion und Kommunikation

Hendrik Dangschat, Beauftragter für Unterstützte Kommunikation bei der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO), verdeutlicht die Arbeit mit Pikogrammen.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Im März 2018 wurde die Fortbildungsreihe "Fit für den inklusiven Schulalltag" des EKBI-Projekts in der Lernwerkstatt Inklusion fortgesetzt, diesmal unter dem Thema Inklusion und Kommunikation. Hendrik Dangschat, Beauftragter für Unterstützte Kommunikation bei der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (HHO), referierte über alternative Kommunikationsformen im inklusiven Unterricht und stellte insbesondere Möglichkeiten der Nutzung von grafischen Symbolen vor (s. Foto). Prof. Dr. Christina Noack und Silvana Spiekermann, M.A., Sprachwissenschaft, Universität Osnabrück, arbeiteten mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in einem Workshop zum sprachsensiblen Fachunterricht in den Naturwissenschaften. Die dritte Fortbildung dieses Frühjahrs beinhaltete eine Einführung in die Deutsche Gebärdensprache durch die Gebärdensprachdozentin Maria Fleming.

Plakat Fortbildungsreihe

Teilnahme an der 11. Internationalen Fachtagung der Hochschullernwerkstätten

Vom 18. bis zum 20. Februar 2018 fand an der Universität Erfurt die 11. Internationale Fachtagung der Hochschullernwerkstätten unter dem Titel "Lernwerkstätten im Spannungsverhältnis zwischen Individuum, Gemeinschaft, Ding und Raum" statt. Die Mitarbeiterinnen des Projekts EKBI beteiligen sich mit einer Präsentation zum Thema "Die Lernwerkstatt Inklusion der Universität Osnabrück als Multiplikationsraum in Interdependez mit der Fortbildungreihe 'Fit für den inklusiven Schulalltag'" an der Tagung.

Weitere Informationen zur Tagung auf lernwerkstatt.info

Einjähriger Zertifikatskurs erfolgreich abgeschlossen

Gruppenfoto Absolventinnen Zertifikatskurs 2018

© Universität Osnabrück/ EKBI

Im Zertifikatskurs "Sonderpädagogische Basiskompetenzen im Rahmen inklusionspädagogischer Qualifizierung" haben sich 27 Studierende und amtierende Lehrkräfte zwei Semester lang auf ihre Berufspraxis in der inklusiven Schule vorbereitet beziehungsweise sich auf dem Gebiet fortgebildet.
Die Teilnehmerinnen erhielten bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung im Februar 2018 ihre Zertifikate. Dr. Ekkehard Ossowski und Magdalena Hollen, M.A., vom Fachgebiet Schulpädagogik vermittelten den Teilnehmerinnen im Rahmen des Kurs-Moduls I »Förderbereiche und Diagnostik« sonderpädagogische Grundkenntnisse und Kompetenzen. Unterstützung erfuhren die beiden Dozenten durch eine Vielzahl auswärtiger Expertinnen und Experten aus der förderpädagogischen und psychologischen Praxis, aus Betrieben sowie der universitären Forschung.
Im Wintersemester 2017/18 komplettierte das Modul II mit den Komponenten Beratung, Kooperation und Classroom-Management die sonderpädagogische Basisqualifikation der Kursteilnehmerinnen.

Pressemeldung der Universität Osnabrück

Ein Logo für die Arbeitsstelle Heterogenität und Inklusion

Im WiSe 2016/17 erarbeiteten die Studierenden des Graphik-Design-Seminars von Jens Raddatz, M.A. (FB 01, Fach Kunst/Kunstpädagogik), an der Universität Osnabrück Logo-Entwürfe für die Arbeitsstelle Heterogenität und Inklusion. Die Entscheidung fiel auf den Entwurf der Kunststudentin Estera Dobrolinska.

Fortsetzung der Fortbildungsreihe "Fit für den inklusiven Schulalltag" in der Lernwerkstatt Inklusion

Im Wintersemester 2017/18 wurde die Fortbildungsreihe "Fit für den inklusiven Schulalltag" für amtierende Lehrkräfte und Studierende in der Lernwerkstatt Inklusion fortgesetzt. Die Ergotherapeutin und integrative Lerntherapeutin Anke Stade stellte anhand des Förderkonzepts "Treffpunkt" - Schreibmotorik vor, wie grafomotorische Schwierigkeiten bei Kindern erfasst und gezielt gefördert werden können. Wolfgang Rickert-Bolg, Leiter des Autismus-Therapiezentrums in Osnabrück, referierte zum Thema "Autistische Kinder in der Schule" und Wiebke Schnieders, Förderschwerpunkt Sehen und Visuelle Wahrnehmung, bot eine "Simulationsstunde" für den Förderschwerpunkt Sehen an, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anhand von Simulationsbrillen für Sehbeeinträchtigungen sensibilisiert wurden.
Im Frühjahr 2018 wird die Fortbildungsreihe zum Thema Inklusion und Kommunikation fortgesetzt. Die Veranstaltungen werden für amtierende Lehrkräfte in der Veranstaltungsdatenbank des Niedersächsischen Bildungsservers ausgeschrieben.

Einführung in den Förderschwerpunkt Sehen im Rahmen des Zertifikatskurses

Gruppenarbeit mit Simulationsbrillen.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Mittwoch, 21.6.2017 war Wiebke Schnieders von der Schule für Sehen und visuelle Wahrnehmung in Bremen zu Gast im Zertifikatskurs und gab eine Einführung in den Förderschwerpunkt Sehen. Nach der Erläuterung unterschiedlicher Formen von Sehbehinderung hatten die Teilnehmerinnen des Kurses Gelegenheit anhand von präparierten Brillen die Auswirkungen unterschiedlicher Sehbehinderungen zu simulieren und sich unterschiedlichen Aufgaben aus dem Schulunterricht zu stellen (s. Foto). Im Rahmen des anschließenden Erfahrungsaustausches erarbeiteten die Lehrerinnen und Studentinnen wesentliche Prinzipien zur sehgeschädigtenspezifischen Anpassung von Arbeitsmaterialien und des Klassenraumes, wie z.B. Vergrößerung, Verstärkung von Kontrasten, Reduzierung von Komplexität oder die richtige Beleuchtung.

Expertenvortrag: Rechenschwäche und Dyskalkulie

Gruppenarbeit mit einem Förderkoffer des Programms "Mengen, Zählen, Zahlen" im Zertifikatskurs.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Mittwoch, 14.6.2017 war M. Sc. Psych. Nicola Desirée Klotz von der Universität Gießen zu Gast im Zertifikatskurs und hielt einen Vortrag zum Thema "Diagnostik und Intervention bei Rechenschwäche und Dyskalkulie". Nach einer einführenden Definition der Begriffe Dyskalkulie, Rechenstörung und Rechenschwäche sowie einer Darstellung typischer Fehler bei Rechenschwierigkeiten ging die Wissenschaftlerin auf unterschiedliche Möglichkeiten der Diagnostik mathematischer Basisfähigkeiten ein. Anschließend stellte Klotz, im Rahmen der Erläuterung von Merkmalen einer guten Förderung mathematischer Basiskompetenzen, das Förderprogramm "Mengen, Zählen, Zahlen" vor, das für den Vorschuleinsatz konzipiert ist, aber auch für den Förderunterricht in der ersten Klasse einsetzbar. Die Teilnehmerinnen des Zertifikatskurses erprobten das Material der zugehörigen Förderbox (S. Foto).

Die Lernwerkstatt Inklusion auf der ersten Osnabrücker Campus Nacht

Der Rollstuhlparcours des EKBI-Projekts bei der ersten Osnabrücker Campus Nacht fand großen Zuspruch.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Samstag, 10.6.2017 präsentierte das EKBI-Team die Lernwerkstatt Inklusion bei der ersten Osnabrücker Campus Nacht. Die Projektmitarbeiter Peter große Prues, M.Ed., Dorothee Falkenreck, M.A. und Nikola Götzl, M.A., stellten unterschiedliche Materialien der Lernwerkstatt vor und gaben einen Einblick in die Arbeit des EKBI-Projekts. Neben Fachliteratur und Kinderbüchern wurden künstlerische Projekte Studierender zum Thema Inklusion sowie Unterrichtsmethoden und ein Blindenkoffer mit Blindenstock, Punktschrift-Tafel und Simulationsbrillen zur Erprobung zur Verfügung gestellt. Die Besucherinnen und Besucher konnten zudem einen Rollstuhl-Parcours befahren (s. Foto), der mit Barrieren aus dem alltäglichen Straßenverkehr ausgestattet war. Die praktische Erprobung wurde von anregenden Gesprächen und einem interessanten Erfahrungsaustausch der Besucherinnen und Besucher im Hinblick auf das Thema Inklusion begleitet. 

Erfolgreicher Start der Fortbildungsreihe "Fit für den inklusiven Schulalltag" in der Lernwerkstatt Inklusion

Anke Stade erklärt die Unterschiede zwischen reifer und unreifer Stifthaltungen.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Im Sommersemester 2017 fanden im Rahmen des EKBI-Projekts drei Fortbildungen für amtierende Lehrkräfte aller Schulformen und Studierende der Universität Osnabrück statt. Die drei Angebote "Ich höre was - Hörschädigung und Schule" (Referent Christoph Niemann, Mobiler Dienst Hören, Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte), "Erstellen von individuellen Förderplänen" (Referentin Uta Plickert, Förderschullehrerin) und "Fit für den Stift - feinmotorische Voraussetzungen für den Schreiberwerb" (Referentin Anke Stade, Ergo- und Lerntherapeutin, s. Foto) stießen auf sehr positive Resonanz.
Für das WiSe 2017/18 ist eine Fortsetzung der Reihe geplant. Die nächsten Veranstaltungen werden im Herbst 2017 in der Veranstaltungsdatenbank des Niedersächsischen Bildungsservers ausgeschrieben.

Autismus und Schule

Wolfgang Rickert-Bolg, Leiter der Autismus Therapiezentrums Osnabrück, referiert zum Thema "Kinder mit Autismus in der Schule".

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Mittwoch, 7.6.2017 war Wolfgang Rickert-Bolg, Leiter des Autismus-Therapiezentrums Osnabrück, zu Gast im Zertifikatskurs und hielt einen Vortrag zum Thema "Kinder mit Autismus in der Schule". Nach einer Erläuterung des Spektrums autistischer Störungen und den zugehörigen abweichenden kognitiven Verarbeitungsprozessen, erklärte Herr Rickert-Bolg anschaulich, welche Bewältigungsstrategien beispielsweise eine differierenden Wahrnehmungsverarbeitung bei betroffenen Kindern, insbesondere im schulischen Umfeld, hervorrufen kann. Der Diplom-Psychologe und Psychotherapeut vermittelte den Teilnehmerinnen des Zertifikatskurses wichtige Kernpunkte des Umgangs mit Menschen mit Autismus und erläuterte spezifische Unterstützungsmöglichkeiten in der Schule unter besonderer Betrachtung des TEACCH-Ansatzes. Weitere Informationen zum Thema gibt es auf der Website des Autismus-Therapiezentrums Osnabrück.

Teilnahme an der zweiten Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung

EKBI-Infostand auf der zweiten Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Donnerstag, 1. Juni 2017, fand die zweite Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung der Universität Osnabrück statt. Unter dem Thema "Begegnung inklusive - Wie kann Kooperation gelingen?" kamen Vertreterinnen und Vertreter aus schulischer Theorie und Praxis miteinander ins Gespräch und setzten sich im Rahmen von Vorträgen, Diskussionsrunden und Workshops mit den Bedingungen und Formen gelungener Kooperation im Hinblick auf die inklusive Schule auseinander.
Das EKBI-Projekt war mit einem Info-Stand vertreten und veranstaltete den Workshop "Elternarbeit und Kooperation in inklusiven Settings" (Leitung: Magdalena Hollen M.A. und Dr. Ekkehard Ossowski), der in der Lernwerkstatt Inklusion stattfand und die spezifischen Beratungs- und Kooperationsbedürfnisse von Eltern mit behinderten Kindern fokussierte sowie Beratungs- und Kooperationskonzepte zur Diskussion stellte.

Inklusion und Bildungsbiographie

Daniel Graumann berichtet im Zertifikatskurs von seiner Bildungsbiographie.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am 17.5.2017 war Daniel Graumann zu Gast im Zertifikatskurs und berichtete den Teilnehmerinnen unter dem Titel "Ein bildungsbiografischer Rückblick - Mein Weg zum "zu Integrierenden"" aus seiner Bildungsbiographie. Der Sozialpädagoge (BA) erhielt im Grundschulalter die Diagnose Retinitis pigmentosa, eine Erkrankung, die im fortgeschrittenen Alter zur völligen Erblindung führt, und erblindete im Alter von 16 Jahren vollständig. Graumann schilderte seinen persönlichen Bildungsweg in Kindergarten, Schule und Hochschule und die damit verbundenen Probleme, Herausforderungen und Erfahrungen mit seiner Integration im Bildungssystem. Im Rahmen des Vortrags diskutierten die Kursteilnehmerinnen gemeinsam mit Graumann den aktuellen bildungspolitischen Weg im Hinblick auf die Inklusion.

Auftakt des zweiten Zertifikatskurses für Lehramtsstudierende und Lehrkräfte an der Uni Osnabrück - Angebot findet viel Zuspruch

Gruppenfoto Teilnehmerinnen des Zertifikatskurses 2017/18

© Universität Osnabrück/ EKBI

15.05.2017: Innerhalb kürzester Zeit war er ausgebucht: der Zertifikatskurs "Sonderpädagogische Basiskompetenzen im Rahmen inklusionspädagogischer Qualifizierung". Das Angebot für Studierende und amtierende Lehrkräfte unterschiedlicher Schulformen startete Ende April bereits zum zweiten Mal erfolgreich an der Universität Osnabrück.

Pressemeldung

Teilnahme an der 10. Internationalen Fachtagung der Hochschullernwerkstätten an der Universität Bremen

Auf dem Foto von links: Prof. Dr. Ulrike Graf (PH Heidelberg), Nikola Götzl (UOS), Magdalena Hollen (UOS)

© Universität Osnabrück/ EKBI

Vom 19. Februar bis zum 21. Februar 2017 fand an der Universität Bremen die 10. Internationale Fachtagung der Hochschullernwerkstätten statt. Im Fokus stand die Lernwerkstatt als pädagogisch-didaktischer Lern- und Erfahrungsraum. Magdalena Hollen (M.A.) und Nikola Götzl (M.A.), wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Projekts EKBI, beteiligten sich mit dem Vortrag "Die Lernwerkstatt Inklusion der Universität Osnabrück als Multiplikationsraum" an der Tagung.
Im Rahmen des Tagungsprogramms wurde das Handeln der Akteurinnen und Akteure der beteiligten Lernwerkstätten vor dem Hintergrund des Selbstverständnisses von Lernwerkstätten und unter Betrachtung der jeweils vorhandenen Rahmenbedingungen dargestellt und diskutiert. Weiterhin fanden Kooperationsgespräche mit Leiterinnen und Leitern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern anderer Lernwerkstätten statt, beispielsweise der Universität Münster oder der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (s. Foto von links: Prof. Dr. Ulrike Graf (PH Heidelberg), Nikola Götzl (M.A.), Magdalena Hollen (M.A.)).

Weitere Informationen zur Tagung auf lernwerkstatt.info

Feierlicher Abschluss: Zertifikatskurs Inklusion

Gruppenfoto der erfolgreichen Absolventinnen des Zertifikatskurses.

© Universität Osnabrück/ Elena Scholz

"24 Studierende und Lehrkräfte haben sich an der Universität Osnabrück im Kurs Sonderpädagogische Basiskompetenzen im Rahmen inklusionspädagogischer Qualifizierung zwei Semester lang auf ihre Berufspraxis in der inklusiven Schule vorbereitet beziehungsweise sich auf dem Gebiet fortgebildet. Jetzt erhielten die Teilnehmerinnen bei einer feierlichen Abschlussveranstaltung ihre Zertifikate. Der Kurs hatte im Rahmen des vom Land Niedersachsen geförderten Projekts "Expertise und Kooperation für eine Basisqualifikation Inklusion (EKBI)" stattgefunden."

Pressemeldung der Universität Osnabrück

Chancen der Inklusion durch adäquate Hilfsmittelversorgung

Tobias Strotmann, Medizinprodukteberater und Ergotherapeut, beim Vortrag zu den Chancen adäquater Hilfsmittelversorgung für die Inklusion.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Montag, 6. Februar 2017, hielt Tobias Strotmann, Medizinprodukteberater und Ergotherapeut vom Zentrum für Orthopädie und Rehatechnik einen Vortrag über die Möglichkeiten adäquater Hilfsmittelversorgung im inklusiven Unterricht. Nach einer Einführung in die strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen der Hilfsmittelversorgung stellte Strotmann unterschiedliche Hilfsmittel vor, welche die Teilhabe körperlich beeinträchtigter Schülerinnen und Schülern am inklusiven Unterricht wesentlich unterstützen, wie beispielsweise höhenverstellbare Therapiestühle oder Stehrollstühle.

Im Anschluss an den Vortrag schlossen Dr. Ekkehard Ossowski und Magdalena Hollen, M.A., Universität Osnabrück, Institut für Erziehungswissenschaft, Schulpädagogik, mit einem zusammenfassenden Abschluss und Ausblick die Vorlesungsreihe. 

Inklusion zwischen Ernüchterung und Enthusiasmus

Magdalena Hollen (M.A.), Dr. Ekkehard Ossowski, Prof. Dr. Rosa Maria Puca und Jutta Paul-Fey, Schulleiterin der Nelson-Mandela-Schule, Städt. Sekundarschule Remscheid (von links).

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Montag, 30.1.2017, hielt Jutta Paul-Fey einen Vortrag zum Thema "Inklusion zwischen Ernüchterung und Enthusiasmus". Die Schulleiterin der inklusiv ausgerichteten Nelson-Mandela-Schule, Städtische Sekundarschule Remscheid, berichtete von ihren Lehrerfahrungen im inklusiven Schulkontext. Jutta Paul-Fey erläuterte kritisch die strukturellen Herausforderungen, welche die praktische Umsetzung von Inklusion mit sich bringt, wie beispielsweise unzureichende personelle oder räumliche Rahmenbedingungen. Weiterhin stellte die Referentin unterschiedliche Methoden für den inklusiven Unterricht vor, wie z.B. die Vermittlung fachlicher Inhalte durch Bewegung oder den effektiven Einsatz von Verhaltenstagebüchern. Insgesamt zog die Schulleiterin eine positive Bilanz und beschrieb Inklusion als Bereicherung für alle Beteiligten, Inklusion sei keine Belastung, nur die desolaten Bedingungen könnten belastend sein. Jedes Kind bringe Begabungen mit und diese gelte es zu fördern. Die Schulleiterin schloss Ihren Vortrag mit einem Appell an das Auditorium: "Inklusion kann gelingen, fangen Sie einfach an...".

Vernissage der Ausstellung "Come together" fand im Rahmen eines künstlerisch-inklusiven Kooperationsprojekts statt

Christoph P. Seidel, Dr. Ekkehard Ossowski, Prof. Dr. Andreas Brenne und Prof. Dr. Joachim Härtling (von links) bei der Eröffnung der Ausstellung "Come Together".

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Samstag, 28.1.2017, fand im Osnabrücker StadtGalerieCafé die Vernissage der Ausstellung "Come together" statt. Im Rahmen der Tandemlehre des Projekts EKBI entwickelten Lehramtsstudierende der Fächer "Kunst" und "Textiles Gestalten" der Universität Osnabrück (unter der Leitung von Dr. Ekkehard Ossowski und Prof. Dr. Andreas Brenne) und Teilnehmende des KunstContainers der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück (unter der Leitung von Christoph P. Seidel) unter dem Motto "Come together" gemeinsam künstlerische Visionen zu den Themen "Begegnung" und "Gemeinschaft". Dabei wurde auf unterschiedliche Medien und Genres der Bildenden Kunst und visueller Medien Bezug genommen: von Malerei und Zeichnung über Druckgraphik sowie Bildhauerei bis hin zur Fotographie, künstlerischem Film und Dokumentarfilm. Nach zwei Tagen intensiver künstlerischer Arbeit ist ein Konvolut künstlerischer Objekte entstanden, das nun bis zum 13. Februar 2017 in der Ausstellung "Come together" im StadtGalerieCafé und anschließend in der universitären "Galerie im Fenster" zu sehen ist.

Plakat zur Ausstellung

Flyer zur Ausstellung

 

Am Rand der Inklusion? - Zur Situation von Eltern beeinträchtigter Kinder

Vortrag von Magdalena Hollen, M.A., und Dr. Ekkehard Ossowski zur Situation von Eltern beeinträchtigter Kinder.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Montag, 23.1.2017, nahmen Dr. Ekkehard Ossowski und Magdalena Hollen, M.A., im Rahmen der Ringvorlesung "Inklusion in Theorie und Praxis" die Perspektive von Eltern beeinträchtigter Kinder in den Blick. Der Vortrag umfasste sowohl bibliographische als auch biographische, theoretische, (schul-)rechtliche und pädagogische sowie psychologische Annäherungen an die Thematik. Unterschiedliche Krisentheorien und Phasenmodelle, wie die Theorie kritischer Lebensereignisse oder das ABCX-Familienstressmodell, wurden unter besonderer Betrachtung der Situation von Eltern beeinträchtigter Kinder vorgestellt. Weiterhin wurden die Rechtsansprüche Betroffener auf unterschiedlichen Ebenen beleuchtet und Hilfe- und Unterstützungssysteme für Eltern aufgezeigt. Magdalena Hollen und Ekkehard Ossowski stellten zudem verschiedene therapeutische Ansätze vor, die der professionellen Elternberatung und der Begleitung von Eltern im Schulalltag dienen können, mit besonderem Fokus auf dem systemischen Therapieansatz. 

Vortrag über Gewaltfreie Kommunikation fand statt

David Ginati beim Vortrag zum Thema "Nachhaltige Beziehungsgestaltung durch Gewaltfreie Kommunikation (GFK)"

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Montag, 16.1.2017, hielt David Ginati, Master of International Conflict Resolution and Mediation und Trainer für Gewaltfreie Kommunikation & Mediation, einen Vortrag zum Thema "Nachhaltige Beziehungsgestaltung durch Gewaltfreie Kommunikation" (GFK). Neben der Entstehung der Gewaltfreien Kommunikation erläuterte der Wirtschaftspsychologe die drei Aspekte "einfühlsames Zuhören", "Selbstempathie" sowie "achtsamer und ehrlicher Selbstausdruck" als wesentliche Prinzipien Gewaltfreier Kommunikation. Das Vier-Schritte-Modell nach Marshall Rosenberg (Beobachtung - Gefühl - Bedürfnis - Bitte) wurde als Möglichkeit zur Umsetzung Gewaltfreier Kommunikation vertiefend behandelt und beispielhaft auf die Anwendung in der Schulpraxis übertragen.

Erster Durchgang Zertifikatskurs in der Endphase

Gruppenarbeit zum Thema "Inklusiver Unterricht" im Rahmen des Zertifikatskurses des EKBI-Projekts.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Seit dem SoSe 2016 setzen sich im Rahmen des Zertifikatskurses Studierende aller Lehrämter sowie pädagogische Fach- und Lehrkräfte aller Schulformen unter der Leitung und Gestaltung von Herrn Dr. Ekkehard Ossowski und Frau Magdalena Hollen, M.A., wöchentlich in zwei aufeinander folgenden Sitzungen mit den Themenkomplexen „Förderbereiche und Diagnostik“ sowie „Beratung, Kooperation und Classroom-Management“ auseinander.  Zu einer Vielzahl an Terminen waren und sind externe Expertinnen und Experten zu Gast, die von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und (schul-)praktischen Erfahrungen berichteten und berichten. Seit Semesterbeginn erarbeiten die Teilnehmerinnen auf dieser wissenschaftlichen Grundlage exemplarische Entwürfe für die inklusive Unterrichtspraxis, die in der letzten Sitzung präsentiert und reflektiert werden. Nach den erfolgreichen Präsentationen wird der Kurs mit einer feierlichen Überreichung der Zertifikate abgeschlossen. 

Workshop "Pixton" fand statt

Anne Müller beim Vortrag im Rahmen des Workshops "Pixton".

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Dienstag, 10. Januar 2017, fand der Workshop "Einsatzmöglichkeiten und didaktische Potentiale der Comic-App Pixton im inklusiven Unterricht" unter der Leitung von Anne Müller, M.Ed., statt. Die innovative Comic-App "Pixton" dient nicht nur dem individuellen Erstellen von Comics, BDs, novelas gráficas oder fumetti, sondern bietet eine vielseitige Einbindung in heterogene unterrichtliche Prozesse, ist für Binnendifferenzierung gut geeignet und lässt unterschiedliche kognitive Lernwege zu.
Zunächst wurde in theoretischem Rahmen das multimediale Arbeiten mit der App sowie inklusives Lernen erläutert und in einen Zusammenhang gebracht. Anschließend erstellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Comics, um den effektiven Nutzen der App zu erproben.

Erste Evaluationsergebnisse des Projekts EKBI im Rahmen der Ringvorlesung "Inklusion in Theorie und Praxis" vorgestellt

Das Evaluationsteam des Projekts EKBI.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Montag, 9. Januar 2017, hielt Prof. Dr. Wassilis Kassis einen Vortrag zum Thema "Fit für die Inklusion im Schulalltag? Inklusionsspezifische Förderung Lehramtsstudierender während der Grundausbildung an der Universität".
Der Beitrag der Lehrer/innen-Grundausbildung zu gelungenen Inklusionsprozessen und -ergebnissen in der Schule ist leider ein nicht gesicherter Forschungsbereich: Zu sehr weichen die Forschungsergebnisse voneinander ab, und dies obwohl die bildungspolitischen Hoffnungen enorm sind. Im Rahmen des EKBI-Projektes wurden und werden an der Universität Osnabrück bereits viele auf Inklusion fokussierte Kurse angeboten, die laufend evaluiert werden. Die Fragestellung des Evaluationsteams (s. Foto) ging beispielsweise einerseits dahin, wie die Selbstwirksamkeit angehender Lehrpersonen im Inklusionskontext unterstützt werden kann - und andererseits, ob im Rahmen dieser Angebote inklusionsrelevante Einstellungen und Kompetenzen der Selbst- und Klassenführung in inklusiven Klassen gefördert werden konnten. Im Rahmen des Vortrags wurden erste Ergebnisse eingeführt und kritisch diskutiert. Die vorläufigen Evaluationsergebnisse zeichneten insgesamt ein positives Bild der bisherigen Maßnahmen zur Implementierung von lehrerbildungsrelevanten Kursen durch das Projekt EKBI.

2017 - Fortsetzung des Projekts EKBI

Nach einem sehr erfolgreichen Projektverlauf 2016 wurde die Fortsetzung des EKBI-Projekts im Dezember 2016 vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur bewilligt. Bis einschließlich November 2017 werden somit folgende Projektlinien fortgeführt: der Zertifikatskurs, die Didaktische Lernwerkstatt Inklusion, die Tandemlehre, die Weiterentwicklung des Querschnitt-Curriculums Inklusion sowie Kooperationen mit den Universitäten Oldenburg und Vechta.

Schulische Inklusion diesseits und jenseits des Leistungsprinzips

Dr. phil. Fabian Dietrich beim Vortrag über das selektive Schulsystem

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Montag, 12. Dezember 2016, hielt Dr. Fabian Dietrich einen Vortrag zum Thema "Schulische Inklusion diesseits und jenseits des Leistungsprinzips". Nach einer Betrachtung der Inklusionsdebatte mit ihren Polarisierungen und Aufladungen stellte Dr. Dietrich in seinem Vortrag die Frage nach der Bedeutung schulischer Leistungsbewertung aus inklusionspädagogischer Perspektive. Er verdeutlichte dem Auditorium dabei plausibel die Fallstricke der Diskussion um schulische Leistungsbewertung und Inklusion und deren praktische Umsetzung in der Schule.

Inklusion aus künstlerischer Sicht

Prof. Dr. Andreas Brenne (Kunst/ Kunstpädagogik) beim Vortrag.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am Montag, 5. Dezember 2016, hielt Kunstprofessor Andreas Brenne einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Inklusion in Theorie und Praxis" und ging auf die Bedeutung des ästhetischen Lernens für den Inklusionsdiskurs ein.
Prof. Brenne geht davon aus, dass ästhetisches Lernen basales Lernen bedeutet. Es bezieht sich nicht nur auf die ästhetischen Fächer, sondern ist fundamentaler Bestandteil von Bildungsprozessen bei Kindern und Jugendlichen. Dieser Sachverhalt ist für den Inklusionsdiskurs von besonderer Bedeutung, denn hier spielen unterschiedliche Kommunikations- und Symbolisierungsformen jenseits der Sprache eine Rolle. In seinem Vortrag erläuterte Brenne diesen Zusammenhang.

Katholische Bildungs- und Sozialeinrichtungen
auf dem Weg zur Inklusion

Guido Venth (FöS Kardinal-von-Galen-Haus in Dinklage) beim Vortrag.

© Universität Osnabrück/ EKBI

Viele Kindertagesstätten, Tagesbildungsstätten, Regel- und Förderschulen (FöS) sind Bildungsreinrichtungen in kirchlicher Trägerschaft. Aufgrund ihres theologisch begründeten Selbstverständnisses versuchen diese Einrichtungen Inklusion von der Kindertagesstätte bis zur beruflichen Bildung zu realisieren. Im Rahmen von zwei Vorträgen am 21. und 28. November 2016 referierten Vertreterinnen und Vertreter des Bischöflichen Generalvikariats Osnabrück, des Christophorus-Werks in Lingen, der FöS Kardinal-von-Galen-Haus in Dinklage sowie der Caritas über die theologische Begründung von Inklusion und berichteten anhand von Praxisbeispielen über entsprechende Realisierungsmöglichkeiten. Ein konkretes Beispiel für die Weiterentwicklung einer FöS zu einer inklusiven Schule, die auch Kinder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf beschult, zeigte der Leiter der FöS Kardinal-von-Galen-Haus in Dinklage, Guido Venth, auf (s. Foto).

Teilnahme an der International Study Week

© Universität Siegen

Vom 15. bis 17. November nahmen Nikola Götzl, M.A., und Franziska Schamberger, M.Ed., wissenschaftliche Mitarbeiterinnen des Projekts EKBI, an der "International Study Week - Diversity and Inclusion" an der Universität Siegen teil. Im Rahmen von Vorträgen und drei Workshop-Reihen fand ein internationaler Austausch zum Thema Heterogenität und Inklusion statt. Im Fokus stand vor allem der Vergleich der Bildungssysteme unterschiedlicher Länder. Unter anderem waren Repräsentantinnen und Repräsentanten der Universitäten in Canada, Schweden, Brasilien und Italien zu Gast.

"Ver-rückte einschließen" - Inklusion aus therapeutischer Sicht

© Universität Osnabrück/ EKBI

"Kann - und wenn ja wie – die Inklusion aus kinder- und jugendpsychiatrischer und -psychotherapeutischer Sicht gelingen?" Am 14. November 2016 behandelte Herr Dr. Christoph Volkamer, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, diese Frage in seinem Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung "Inklusion in Theorie und Praxis".  

Vortrag zur inklusiven Schule

© Universität Osnabrück/ EKBI

Am 7. November 2016 hielt Herr Prof. em. Dr. Hans Wocken im Rahmen der Ringvorlesung "Inklusion in Theorie und Praxis" einen Vortrag zum Thema "Die inklusive Schule - warum und wie?". Prof. Wocken stellte in seinem Vortrag die Gründe für eine inklusive Unterrichtung aller Kinder dar und zeigte Merkmale einer inklusiven Schule auf. Grundlegende Fragen zur inklusiven Pädagogik und inklusiven Bildungspolitik wurden im Rahmen des Vortrags und der anschließenden Diskussion gemeinsam mit den teilnehmenden Studierenden, Lehrkräften und weiteren Interessierten thematisiert und debattiert.

Inklusion in Theorie und Praxis: Das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Osnabrück lädt zur Ringvorlesung ein

Im Wintersemester 2016/17 findet vom 31. Oktober 2016 bis 7. Februar 2017 eine wöchentliche Ringvorlesung an der Universität Osnabrück zum Thema „Inklusion in Theorie und Praxis“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an alle interessierten Studierenden, Lehr- und Fachkräfte der Region. Jeweils montags um 18.15 Uhr referieren im Universitätsgebäude an der Kolpingstraße 7, Raum E01-E02, Expertinnen und Experten aus Kirchlichen Sozialverbänden und den Bereichen der Erziehungswissenschaft, Fachdidaktik oder Kinder- und Jugendpsychiatrie zu unterschiedlichen fachbezogenen Themen.

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Präsentation der Lernwerkstatt Inklusion bei der Erstsemesterbegrüßung

Foto: Stand der Lernwerkstatt Inklusion bei der Erstsemesterbegrüßung der Universität Osnabrück

© Universität Osnabrück/ EKBI

Bei der Erstsemesterbegrüßung am Mittwoch, 19. Oktober 2016, präsentierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts EKBI die Lernwerkstatt Inklusion. Die Studierenden erhielten am Stand der Lernwerkstatt einen Einblick in die Methodenvorschläge und (Arbeits-)Materialien, die in der Lernwerkstatt zur Verfügung gestellt werden, unter anderem von Studierenden erarbeitet wurden und der Planung und Gestaltung von inklusivem Unterricht dienen können. Alle Studierenden sind herzlich dazu eingeladen, die Mitarbeiterinnen zu kontaktieren und die Lernwerkstatt Inklusion im KinderWerk als Lern- und Experimentierraum zu nutzen.

Teilnahme an der Tagung „LehrerInnenbildung für Inklusion – Hochschuldidaktische Fragen und Konzepte“ an der Universität Siegen

Im Rahmen der Tagung „LehrerInnenbildung für Inklusion – Hochschuldidaktische Fragen und  Konzepte“ an der Universität Siegen (5.-6.10.2016)  stellte das Team von EKBI den Zertifikatskurs „Sonderpädagogische Basiskompetenzen im Rahmen inklusionspädagogischer Qualifizierung“ als Teil eines inklusionsorientierten Curriculums der Lehrerbildung an der Universität Osnabrück vor.
Eine Vielzahl von Vorträgen und Workshops boten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Dozierenden der Lehramtsausbildung aus ganz Deutschland die Möglichkeit, sich über hochschuldidaktische Fragen hinsichtlich der Weiterentwicklung der Lehramtsausbildung auszutauschen sowie bereits bestehende Konzepte zur LehrerInnenbildung für Inklusion vorzustellen und diese zu reflektieren.
Sodann sollen ausgewählte Beiträge der Tagung in einem Sammelband der Reihe „Beiträge zur Lehrerbildung und Bildungsforschung“ erscheinen. Hierbei werden Aspekte und Facetten der LehrerInnenbildung für Inklusion aufgegriffen und ein Überblick über hochschuldidaktische Konzepte und Curricula geboten. Auch das EKBI-Team wurde um einen Beitrag in der Publikation, welche voraussichtlich im Herbst 2017 herausgebracht wird, gebeten.

Eröffnung Lernwerkstatt

Eröffnung der Lernwerkstatt Inklusion

© Universität Osnabrück / EKBI

Wissen austauschen, vertiefen und erproben
Eröffnung der Lernwerkstatt Inklusion an der Universität Osnabrück

21. Juni 2016: Am Donnerstag, 16. Juni, wurde an der Universität Osnabrück in feierlichem Rahmen die fächerübergreifende didaktische Lernwerkstatt Inklusion eröffnet.  Sie ist zentraler Bestandteil der Arbeitsstelle "Heterogenität und Inklusion" des Zentrums für Lehrerbildung. Lernende und Lehrende der Fachdidaktiken und Fachwissenschaften sowie der Erziehungswissenschaft sind dazu eingeladen, die Lernwerkstatt zukünftig als Lehr- und Lernraum sowie für den fachlichen Austausch zu nutzen.

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Zertifikatskurs

Gruppenfoto Teilnehmerinnen Zertifikatskurs

© Universität Osnabrück/ EKBI

Wie kann Inklusion gelingen?
Universität Osnabrück bietet Lehrkräften Zertifikationskurs an

8. Juni 2016: Jede Lehrerin und jeder Lehrer muss damit rechnen, zukünftig in einer inklusiven Schule zu arbeiten. Doch wie wird eine inklusive Schule organisiert und wie sollte der Unterricht in inklusiven Lerngruppen gestaltet werden? Die Universität Osnabrück bietet derzeit 26 Studierenden und Lehrkräften einen ersten Zertifikationskurs sonderpädagogischer Basiskompetenzen an. Die inklusionspädagogische Qualifizierung ist Teil des vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium geförderten Projektes »Expertise und Kooperation für eine Basisqualifikation Inklusion« (EKBI).

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Arbeitsstelle Heterogenität und Inklusion in der Lehrerbildung

Zukünftige Lehrkräfte als Inklusionsexperten
Prof. Dr. Ingrid Kunze und ihr Team vom Zentrum für Lehrerbildung wollen das Thema Inklusion besser in die Lehrerbildung integrieren.

21. April 2016: Ein Querschnittsthema wie Inklusion in Studiengängen der Lehrerbildung zu verankern, bildet eine große Herausforderung. Viele Fächer sind zu beteiligen, Inhalte müssen aufeinander abgestimmt werden und darüber hinaus braucht es ein Konzept, um sowohl Basisqualifikationen für alle künftigen Lehrerinnen und Lehrer zu ermöglichen, aber auch besondere Vertiefungen für Interessierte bereitzustellen. Forschungsliteratur gibt es zudem nur vereinzelt. Um dieser Herausforderung trotzdem gerecht werden zu können, hat das Zentrum für Lehrerbildung der Universität Osnabrück die „Arbeitsstelle Heterogenität und Inklusion in der Lehrerbildung“ eingerichtet. Unterstützt wird die Arbeitsstelle durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK).  

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