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Gleichstellung auf Landes- und Bundesebene

Organigramm Gleichstellungsstruktur Organigramm

Organigramm Gleichstellungsstruktur [PDF nicht barrierefrei]

Gleichstellungspolitische Zusammenschlüsse

Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an bundesdeutschen Hochschulen sind auf Landes- und Bundesebene organisiert. Diese Zusammenschlüsse sind wichtige Orte der gleichstellungspolitischen Arbeit und des kollegialen Austausches

Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF)

Die Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF) ist die offizielle Vertretung der Gleichstellungsbeauftragten der niedersächsischen Hochschulen. Die LNHF ist der landespolitische Zusammenschluss aller Hochschulgleichstellungsbeauftragten, der hochschulübergreifende Aufgaben im Bereich der Frauenförderung und Gleichstellung an niedersächsischen Hochschulen wahrnimmt.

Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF)

Die Bundeskonferenz der Frauenbeauftragten und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen (BuKoF) ist der bundespolitische Zusammenschluss der Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten an Hochschulen. Die BuKoF vertritt insbesondere die Interessen der Frauen an Hochschulen für alle Hochschultypen und Statusgruppen.

Gleichstellungspolitische Initiativen

Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über aktuelle gleichstellungspolitische Initiativen auf Bundes- und Landesebene, die wesentlich zur Chancengleichheit von Frauen und Männern im Wissenschaftssystem beitragen. Darüber hinaus werden wichtige Wissenschaftsorganisationen und -institutionen aufgeführt, die sich unter anderem auch für die Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern einsetzen.

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK)

Seit 1994 gibt es im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur einen Arbeitsschwerpunkt Gleichstellung, der in enger Zusammenarbeit mit der Landeskonferenz Niedersächsischer Hochschulfrauenbeauftragter (LNHF) Strategien und Maßnahmen zur Herstellung von Chancengleichheit für Frauen an niedersächsischen Hochschulen entwickelt.

Professorinnen-Programm I und II des Bundes und der Länder

Die Professorinnen-Programme mit einer Laufzeit von jeweils fünf Jahren (Runde I: 2009-2015; Runde II: 2013-2018) haben das Ziel, den Anteil von Professorinnen an bundesdeutschen Hochschulen zu erhöhen. Im Rahmen der ersten Runde des Programms konnte die Universität Osnabrück auf der Grundlage ihres positiv begutachteten Gleichstellungskonzepts drei W2-Professuren mit hochqualifizierten Wissenschaftlerinnen besetzen. Auch in Runde II wurde das Gleichstellungskonzept der Universität Osnabrück positiv bewertet - damit kann die Universität bis 2018 mit weiteren finanziellen Mitteln von Bund und Ländern für die Neuberufung von maximal drei Professorinnen rechnen.
Aus den eingeworbenen Mitteln wird unter anderem das Mentoring Programm für Nachwuchswissenschaftlerinnen finanziert.

Die Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Im Rahmen der Exzellenzinitiative haben vor allem ausländische Expertinnen und Experten darauf hingewiesen, dass es große Defizite bei der Verwirklichung der Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern im bundesdeutschen Wissenschaftssystem gibt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat auf diese Kritik mit der Entwicklung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards reagiert.

Um das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen und auch nachhaltig zu sichern, vereinbarten die Mitgliedseinrichtungen der DFG im Jahr 2008 strukturelle und personelle Standards. Sie verpflichteten sich innerhalb eines Jahres Stellung zur Umsetzung der Standards zu beziehen und insbesondere Zielvorgaben für die Steigerung der Repräsentanz von Frauen auf allen Stufen des Wissenschaftssystems zu definieren. Der von der Universität Osnabrück im Jahr 2011 vorgelegte Zwischenbericht [PDF nicht barrierefrei] zum Umsetzungsstand der Standards wurde von der Arbeitsgruppe der DFG in Stadium 4 und damit in die  beste Bewertung [PDF nicht barrierefrei] eingeordnet.

Im Januar 2013 haben die Mitgliedseinrichtungen ihren Abschlussbericht eingereicht, in dem sie über die Implementierung der Standards und die Erreichung der selbst gesetzten Ziele berichten. Die Universität Osnabrück wurde nach Prüfung ihres Abschlussberichts [PDF nicht barrierefrei] erneut in das höchste Umsetzungsstadium [PDF nicht barrierefrei] der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards eingeordnet.

Künftig werden nach dem Beschluss der DFG-Mitgliederversammlung im Juli 2013 anstelle von Berichten zu den Gleichstellungsstandards in einem "doppelten Reporting-Verfahren" (dfg.de) quantitative Aussagen über die Gleichstellung an Hochschulen und in Forschungsverbünden, die Förderanträge an die DFG stellen, eingefordert. Die AG "Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards" soll diesen Prozess weiterhin begleiten. 2017 wird sich die Mitgliederversammlung der DFG über den dann erreichten Stand der Gleichstellung der Geschlechter an Hochschulen und über gegebenenfalls weitere erforderliche Maßnahmen beraten.
Die Einhaltung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards ist außerdem eines der entscheidungsrelevanten Kriterien bei der Bewilligung von Forschungsverbünden, bei denen Mitgliedseinrichtungen Antragstellende sind.

Das audit familiengerechte hochschule

Die berufundfamilie gGmbH bietet mit dem audit familiengerechte hochschule ein Managementinstrument zur familiengerechten Gestaltung der Arbeits- und Studienbedingungen an Hochschulen an. Die Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zeigt sich im Hochschulbereich auf besondere Weise. Hier gilt es nicht nur familiengerechte Arbeitsbedingungen für die Hochschulangestellten zu schaffen, sondern auch familiengerechte Studienbedingungen für die Studierenden zu gewährleisten.

Die Universität Osnabrück ist im Jahr 2008 in die Auditierung eingestiegen. Im Jahr 2011 wurde sie erfolgreich evaluiert und befindet sich seit dem in der Reauditierungsphase.

Der Wissenschaftsrat (WR)

Der Wissenschaftsrat (WR) berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und Forschung. Er hat sich mit Nachdruck für mehr Wissenschaftlerinnen in Führungspositionen ausgesprochen und im Mai 2012 das Papier "Fünf Jahre Offensive für Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern" [PDF nicht barrierefrei] herausgebracht.

Hochschulrektorenkonferenz (HRK)

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) ist der freiwillige Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Sie hat 2006 eine Empfehlung "Frauen fördern"  [PDF nicht barrierefrei] verabschiedet, die umfangreiche Maßnahmen zu einer verbesserten Beteiligung von Frauen auf den höheren Ebenen des Wissenschaftssystems enthält. Diese Empfehlung richtet sich an die Hochschulen und Forschungsorganisationen, aber auch an Bund und Länder. Letztere sollen für geeignete Rahmenbedingungen sorgen.

Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK)

Mitglieder der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz sind die für Wissenschaft und Forschung sowie die für Finanzen zuständigen Ministerinnen und Minister sowie Senatorinnen und Senatoren des Bundes und der Länder. Die GWK behandelt alle Bund und Länder gemeinsam berührenden Fragen der Forschungsförderung, der wissenschafts- und forschungspolitischen Strategien und des Wissenschaftssystems. Die GWK ist die einzige Stelle im nationalen Wissenschaftssystem, die Datenmaterial zur Situation von Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen kontinuierlich erfasst und in Form von jährlichen Fortschreibungen transparent darstellt.