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Multiethnische Reiche und Staaten in Ostmittel-, Ost- und Südosteuropa im 19. und 20. Jahrhundert

2.216

Dozenten

Beschreibung

Ethnische und religiöse Vielfalt der Bevölkerung war ein hervorstechendes Charakteristikum der Regionen Ostmittel-, Ost- und Südosteuropas im 19. und 20. Jahrhundert. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges wurden diese Gebiete von supranationalen Reichen beherrscht: Österreich-Ungarn, dem Osmanischen Reich und dem Russischen Reich. In der Folge zerfielen erstere unter dem Wilsonschen Schlagwort des „Selbstbestimmungsrechts der Völker“ in unabhängige Nationalstaaten, welche ihrerseits in Wirklichkeit meist multiethnische „Nationalitätenstaaten“ waren. Währenddessen konstituierte sich das Russische Reich in Gestalt der Sowjetunion erneut als multiethnisches Imperium mit einer auf die Leninsche Variante des „Selbstbestimmungsrechts“ rekurrierenden ethno-föderalen Struktur. In diesem Proseminar werden wir uns schlaglichtartig mit verschiedenen Aspekten des Umgangs mit ethnischer Diversität in diesen verschiedenen Staatsgebilden sowie mit den Konsequenzen der Restrukturierung imperialen Raumes anhand nationaler Kriterien befassen.

Weitere Angaben

Ort: 02/E05
Zeiten: Mo. 10:00 - 13:00 (wöchentlich)
Erster Termin: Mo , 28.10.2019 10:00 - 13:00, Ort: 02/E05
Veranstaltungsart: Proseminar (Offizielle Lehrveranstaltungen)

Studienbereiche

  • Veranstaltungen > Sachunterricht > Schwerpunktbezugsfach Geschichte
  • Veranstaltungen > Geschichte > Proseminare
  • Veranstaltungen > Europäische Studien > Bachelor-Studiengang > Nebenfach Geschichte der frühen Neuzeit und Neueste Geschichte > Neueste Geschichte
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