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ERASMUS-Programm

Das ERASMUS-Programm hat sich zu einem wichtigen Motor für die europäische Hochschulkooperation und vor allem für den studentischen Austausch entwickelt.  Mehr als eine Millionen Studierende haben mittlerweile die Möglichkeit wahrgenommen, sich durch ein integriertes Auslandsstudium fachliche und soziale Kompetenzen anzueignen. Heute werden fast 90 Prozent der deutschen Studierenden im europäischen Ausland mit ERASMUS gefördert.

Gefördert wird neben der Studierendenmobilität auch die Dozententätigkeit im Ausland. Abseits der finanziellen Unterstützung einzelner Personen sind im Rahmen von ERASMUS aber auch Aktivitäten förderwürdig, die zur Internationalisierung von Universitäten beitragen, wie etwa die Entwicklung gemeinsamer Lehrpläne.

Seit 1987 fördert ERASMUS die Mobilität von Studierenden sowie von Dozenten und Dozentinnen. Den Rahmen der Förderungen bilden europäische Hochschulkooperationen auf Universitäts- oder Fachbereichsebene. Unter dem Namen "Programm für Lebenslanges Lernen" (LLP) bezieht es neben Universitäten auch andere Bildungsebenen mit ein. Für den universitären Zweig des Programms ist der Name ERASMUS erhalten geblieben.

Das ERASMUS-Programm fördert:

  • Studienaufenthalte zwischen drei und zwölf Monaten
  • Praktika zwischen drei und zwölf Monaten
  • Personalmobilität (eine bis sechs Wochen) in Hochschulen oder Unternehmen
  • Staff-Mobility für Verwaltungspersonal (eine bis drei Wochen) an ERASMUS-Partnerhochschulen in Europa
  • Dozentenlehraufträge kurzer Dauer (eine bis sechs Wochen)
  • Multinationale Intensivprogramme für Studierende (zwei bis sechs Wochen
  • Multilaterale Projekte (Curriculum-Entwicklung, Zusammenarbeit Hochschule/Wirtschaft, "Virtual campuses")
  • Vorbereitende Besuche zum Aufbau neuer Partnerschaften
  • Verbreitung von Ergebnissen gemeinsamer Lehrplanentwicklung
  • Thematische Netzwerke

Durch die Beantragung und Bewilligung der "ERASMUS-Hochschulcharta" für die Dauer des LLP/ERASMUS-Programms (2007-2013) ist die Universität Osnabrück berechtigt, am Programm teilzunehmen. Die Erklärung zur ERASMUS-Hochschulpolitik (EPS) der Universität Osnabrück, ist unter anderem Bestandteil des Hochschulantrags. Das Akademische Auslandsamt unterstützt die Fachbereiche im Aufbau von Hochschulkooperationen.