Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

P3: KOGNITION

Mensch – Technik – Interaktion

Download

Video zur Profillinie 3:  Kognition: Mensch - Technik - Interaktion. YouTube-Channel der Universität Osnabrück.

Sprecher

Prof. Dr. Kai-Uwe Kühnberger
Institut für Kognitionswissenschaft

Kognition und kognitionswissenschaftliche Methoden werden sowohl als wissenschaftlicher Untersuchungsgegenstand als auch in ihrer Anwendung in ökonomisch wichtigen High-Tech Bereichen die öffentliche Diskussion in nächster Zeit maßgeblich bestimmen. Es stellen sich nämlich nicht nur grundsätzliche Fragen unseres eigenen, menschlichen Selbstverständnisses, sondern es sind mit kognitiven Technologien auch erhebliche ökonomische Potentiale und Chancen verbunden, die durch den gerade stattfindenden Paradigmenwechsel von konventioneller IT zu kognitiven Technologien, Cognitive Computing und kognitiven Dienstleistungen erst erahnt wer-den können.

Das Institut für Kognitionswissenschaft ist im Verbund mit Teilen des Instituts für In-formatik, des Instituts für Psychologie, der (Wirtschafts-)Informatik, der Biologie, des virtUOS und der Forschungsstelle „Kognition und Poetik“ optimal aufgestellt, um in diesem Themenbereich sowohl in der Grundlagenforschung als auch in den zahlreichen wirtschaftlich bedeutenden Anwendungen nachhaltig national und international sichtbar zu sein. Beispiele für zentrale Forschungsfragen der Profillinie und deren nähere disziplinäre und gesellschaftliche Einbettung sind:

  • Wie funktioniert das Gehirn? Grundlagenforschung in den Neurowissenschaften und Bezug zu medizinischen Anwendungen
  • Wie kann Kognition verstanden und erklärt werden? – Klassische Ansätze der Kognitionspsychologie
  • Wie werden wir in Zukunft lernen? – E-Learning Systeme der nächsten Generation für alle Bildungszweige
  • Wie werden wir in Zukunft mit Maschinen und Computerprogrammen interagieren? – Neue Wege der Kommunikation mit Maschinen
  • Wie wird unsere Lebenswelt zukünftig aussehen? – Die Unterstützung des Menschen durch den Computer in allen Lebensbereichen
  • Was verbindet Kognition und Poetik? – Neue Impulse für die Kognitions- und Geisteswissenschaften 

Zusätzlich zu diesen Forschungsfragen ergeben sich vielfältige praktische und ökonomisch relevante Anwendungen im Bereich des Zusammenspiels und der Integration von Big Data, Künstlicher Intelligenz, Maschinellem Lernen, Schnittstellen-Design und kognitiver Modellierung. Durch die etablierten internationalen Bachelor-, Master und PhD-Studiengänge Cognitive Science ist Osnabrück hervorragend aufgestellt, weiterhin einen steten Output hochqualifizierter Absolventinnen und Absolventen sicherzustellen. Das Institut für Kognitionswissenschaft (IKW) als Keimzelle der Profillinie hat sowohl die disziplinäre Vielfalt und die exzellente internationale Reputation als auch die notwendige methodische Breite, um ein solides Fundament für diese zu bilden.

Die wissenschaftliche Exzellenz der Profillinie kann durch eindrucksvolle Zahlen dokumentiert werden: An Dritt- und Sondermitteln der drei hauptsächlich beteiligten Institute (IKW), Psychologie, Informatik) sind mehr als 10 Mio. Euro eingenommen worden (Zeitraum 2012-2014), Mitglieder der Profillinie sind an einer ganzen Reihe von Verbundprojekten beteiligt, wie z.B. eine SFB-Beteiligung, zwei SPP-Beteiligungen, eine Graduiertenkolleg-Beteiligung, sechs EU-Projektbeteiligungen, vier BMBF-Beteiligungen und vier MWK-Beteiligungen. Zudem gibt es eine Reihe von Kooperationsprojekten mit Firmen wie z. B. Deutsche Telekom, Harting, IBM, Elster-Kromschröder und Berghof.