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Das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) sucht zum 15.11.2022 oder zum nächstmöglichen Termin eine*n

wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
 (Entgeltgruppe 13 TV-L, 75%)

in dem von der Europäischen Kommission (Horizon Europe) geförderten Projekt „Measuring Irregular Migration and related Policies“ (MIrreM) – vorbehaltlich der Mittelfreigabe – für die Dauer von 22 Monaten.

Mit dem Projekt strebt das internationale Konsortium aus 17 Partnern an, (1) genauere Informationen zur Größenordnung und Charakteristika der Gruppe der irregulären Migrant*innen sowie innovative und skalierbare Schätzmethoden zu generieren, (2) ein systematisches und vertieftes Verständnis zu entwickeln, wie Migrationsmanagementpolitiken und -praktiken migrantische Irregularität in der EU und Nordamerika prägen, (3) ein Akteursnetzwerk zum Wissensaustausch über Schätzungen von irregulärer Migration und zu Regularisierungen einzurichten und (4) Strategien zur Bestimmung der Kosten und Nutzen von Regularisierungen zu veröffentlichen und neue pragmatische wissensbasierte Regularisierungsprogramme zu entwickeln.


Ihre Aufgaben:

  • Bewertung der ethischen Dimension der Produktion und Veröffentlichung von Daten und Schätzungen zu irregulärer Migration 
  • Durchführung von Fallstudien (Deutschland) zu Wanderungsbewegungen von irregulären Migrant*innen und zu Regularisierungspraktiken
  • Analyse und Vergleich des Status irregulärer Migrant*innen im deutschen Recht
  • Mapping und Befragung der relevanten Akteure (Interviews)
  • Entwicklung von politischen Implikationen
  • Beteiligung an Treffen von Expert*innengruppen und Projektworkshops sowie Veröffentlichungen (u.a. Ausarbeitung ethischer Richtlinien, Projektberichte)

Einstellungsvoraussetzung:

  • sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium
  • Promotion in Politikwissenschaften, Soziologie oder einer anderen Sozialwissenschaft
  • vertiefte Kenntnisse in Migrations(politik)forschung 
  • Erfahrung mit qualitativen Interviews 
  • einschlägige Kenntnisse in quantitativer Forschung
  • sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse (C1 Niveau)

Idealerweise verfügen Sie über:

  • Erfahrung in der Analyse ethischer Belange
  • Erfahrung in Politik- und Gesetzesanalyse
  • Erfahrung in der Analyse von Migrationsbewegungen
  • Vorkenntnisse in irregulärer Migrationsforschung

Wir bieten Ihnen:

  • ein hochaktuelles und politisch relevantes internationales und interdisziplinäres Projekt mit 17 Partnern in Europa und Nordamerika, einschließlich Akteuren aus Zivilgesellschaft und internationalen Organisationen 
  • Mitarbeit in einem Team von weltweit führenden Wissenschaftler*innen
  • einen interdisziplinären Arbeitszusammenhang an einem national und international etablierten, bestens vernetzten und diversitätsbewusst agierenden Forschungszentrum

Als familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie ein.

Die Universität Osnabrück will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern. Daher strebt sie eine Erhöhung des Anteils des im jeweiligen Bereich unterrepräsentierten Geschlechts an.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Publikationsverzeichnis, akademische Zeugnisse und einer Schriftprobe) richten Sie bitte bis zum 31.08.2022 in digitaler Form (in einem PDF im Umfang von max. 5 MB) an: matthias.land@uni-osnabrueck.de. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.

Weitere Informationen zu dieser Stellenausschreibung erteilt der Projektleiter am IMIS, Herr Dr. Franck Duvell: franck.duvell@uni-osnabrueck.de.