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Das Forschungszentrum Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) sucht, vorbehaltlich der Mittelfreigabe, zum 01.01.2020 eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(Entgeltgruppe 13 TV-L, 65%)

für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung – im Rahmen des Förderbereichs „Teilhabe und Gemeinwohl“ – geförderten Projekts „Die aktivierte Zivilgesellschaft. Eine Analyse der nachhaltigen Wirkung von bürgerschaftlichem Engagement auf Sozialkapital und Gemeinwohl in Deutschland (aktivzivil)“ für die Dauer von drei Jahren.

Der starke zivilgesellschaftliche Aktivierungsschub zur Aufnahme und Teilhabe Geflüchteter in Deutschland nach 2015 bildet den Ausgangspunkt des Verbundprojektes. Das Verbundprojekt analysiert die nachhaltigen Wirkungen zivilgesellschaftlichen Engagements für das Sozialkapital der Gesellschaft. Dazu werden exemplarisch anhand von sechs mittelgroßen Städten die Auswirkungen der Aktivierung der Zivilgesellschaft auf drei Ebenen untersucht: a) auf der Ebene des individuellen Engagements, b) auf der Organisationsebene und c) auf der Ebene der gesellschaftlichen Folgen. Das am IMIS angesiedelte Teilprojekt „Engagement auf der Mikroebene“ analysiert Formen und Dynamiken der Einbindung Einzelner in zivilgesellschaftliche Assoziationen. Gefragt wird, wie sich Engagement verändert, institutionalisiert und ob neues „bindendes“ Sozialkapital geschaffen wird. Es werden dazu problemzentrierte Interviews (Engagementbiographien, soziale Beziehungen, transnationale Beziehungen, Geschlechtsspezifika u.a.) mit einem breiten Spektrum an Engagierten in allen ausgewählten Städten geführt.

Ihre Aufgaben:

  • Mitarbeit bei der Durchführung des Forschungsprojektes, insbesondere im Bereich „Engagement auf der Mikroebene“ sowie in Abstimmung mit den anderen Teilprojekten Übernahme arbeitsteiliger Aufgaben bei Erhebung und Analyse sowie Mitarbeit an der Synthese
  • Mitarbeit bei den Vorhaben (u.a. Praxiskooperationen) und wissenschaftlichen Vorträgen und Publikationen (in deutscher und englischer Sprache) des Gesamtprojektes
  • Mitarbeit bei anderen projektbezogenen Aufgaben (Abwicklung und Überwachung des Budgets, Entwurf von Berichten, Öffentlichkeitsarbeit, Anleitung von studentischen Mitarbeiter*innen etc.)

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Sehr gut abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium in Soziologie oder einer anderen Sozialwissenschaft
  • Fundierte Kenntnisse im Bereich von sozialer Bewegungs-/Zivilgesellschaftsforschung und/oder Migrations-/Fluchtforschung

Idealerweise verfügen Sie über:

  • Reisebereitschaft zur Durchführung von mehreren ca. einwöchigen Feldforschungsaufenthalten in Deutschland
  • vertiefte Erfahrung in der qualitativen Forschung
  • Kenntnisse bzw. Erfahrungen in der praktischen Arbeit bzw. politischen Bildungsarbeit zu den o.g. Themen

Wir bieten Ihnen:

  • einen interdisziplinären Projektzusammenhang mit Teilprojekten an drei Institutionen (DeZIM/Berlin, WZB/Berlin, IMIS/Osnabrück) und mit zivilgesellschaftlichen Praxispartner*innen
  • einen interdisziplinären Arbeitszusammenhang an einem national und international etablierten und bestens vernetzten Forschungszentrum, das diversitätsbewusst agiert

Als zertifizierte familiengerechte Hochschule setzt sich die Universität Osnabrück für die Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie ein.

Die Universität Osnabrück will die berufliche Gleichberechtigung von Frauen und Männern besonders fördern. Daher strebt sie eine Erhöhung des Anteils des im jeweiligen Bereich unterrepräsentierten Geschlechts an.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse, eine Schriftprobe wie z.B. Kapitel aus Masterarbeit) richten Sie bitte bis 27.11.2019 in digitaler Form (in einem PDF im Umfang von max. 5 MB) an: sozimis@uni-osnabrueck.de.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Weitere Informationen zu dieser Stellenausschreibung erteilt Frau Prof. Dr. Helen Schwenken: hschwenken@uni-osnabrueck.de.