Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Kosten des Studiums

Für das Studium an der Universität Osnabrück fallen Semesterbeiträge an. Nach Verbrauch eines Studienguthabens müssen Langzeitstudiengebühren gezahlt werden. Außerdem gibt es weiterbildende Studiengänge, die entgeltpflichtig sind.

Semesterbeiträge

Studierende der Universität Osnabrück müssen für jedes Semester einen Semesterbeitrag zahlen. Dieser beträgt im Sommersemester 2016  317,87 Euro und setzt sich wie folgt zusammen:

  • Beitrag für das Studentenwerk: 59,00 Euro
  • Beitrag für die studentische Selbstverwaltung: 183,87  Euro. In diesem Beitrag ist das "Semesterticket Bus/Bahn" in Höhe von 165,37 Euro enthalten.
  • Verwaltungskostenbeitrag: 75 Euro

Studienguthaben

Allen Studierenden wird gemäß § 12 NHG ein Studienguthaben in Höhe der Regelstudienzeit für den gewählten grundständigen Studiengang zuzüglich sechs weiterer Semester zur Verfügung gestellt.

  • Beispiel: In einem sechssemestrigen Bachelorstudiengang beträgt das Studienguthaben somit 12 Semester.

Für einen konsekutiven Masterstudiengang erhöht sich das Studienguthaben um die Zahl der Semester der Regelstudienzeit für diesen Studiengang.

  • Beispiel: In einem viersemestrigen Masterstudiengang, der auf einem sechssemestrigen Bachelorstudiengang aufbaut, beträgt das Studienguthaben 16 Semester.

Hat die oder der Studierende den für den Masterstudiengang qualifizierenden Abschluss an einer im Ausland gelegenen Hochschule erworben, so ergibt sich das Studienguthaben aus der Zahl der Semester der doppelten Regelstudienzeit des Masterstudiengangs.

  • Beispiel: Wird nach einem ausländischem Bachelorabschluss ein viersemestriger Master an der Universität Osnabrück studiert, so beträgt das Studienguthaben 8 Semester.

Das Studienguthaben vermindert sich grundsätzlich um die Zahl der Semester eines vorangegangenen Studiums an deutschen Hochschulen.

Das Studienguthaben wird nicht verbraucht in Semestern, in denen die oder der Studierende

  1. beurlaubt ist,
  2. ein Kind betreut, das zu Beginn des Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  3. einen nahen pflegebedürftigen Angehörigen im Sinne des Pflegegesetzes pflegt,
  4. als gewählter Vertreter oder Vertreterin in einem Organ der Hochschule, der Studierendenschaft oder des Studentenwerks tätig ist (Anrechnung maximal für zwei Semester), oder
  5. das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wahrnimmt (Anrechnung maximal für zwei Semester).

Langzeitstudiengebühren

Studierende, deren Studienguthaben (s.o.) aufgebraucht ist, zahlen gemäß § 13 NHG für jedes Semester eine Langzeitstudiengebühr in Höhe von 500 Euro.

Die Langzeitstudiengebühr wird jedoch auch bei verbrauchtem Studienguthaben nicht erhoben für ein Semester, in dem die oder der Studierende

  1. beurlaubt ist,
  2. ein Kind betreut, das zu Beginn des Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  3. einen nahen pflegebedürftigen Angehörigen im Sinne des Pflegegesetzes pflegt,
  4. eine in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehene Studienzeit im Ausland absolviert oder
  5. ein in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehenes praktisches Studiensemester absolviert.

Ein Erlass der Langzeitstudiengebühr wegen studienzeitverlängernder Auswirkungen einer Behinderung oder schweren Erkrankung (amtsärztliche Bescheinigung erforderlich) oder bei studienzeitverlängernden Folgen als Opfer einer Straftat kann weiterhin bis einen Monat nach Vorlesungsende des jeweiligen Semesters beantragt werden.

Internationale Studierende

Internationale Studierende benötigen oft Zeit zur Orientierung und zur Eingewöhnung. Gerade für sie ist es wichtig, sich vor Aufnahme eines Studiums gut zu informieren: Manche Fächer setzen spezielle Sprachkenntnisse voraus und verlangen neben Deutsch- auch nachgewiesene Englischkenntnisse. Durch gezielte Information und gute Vorbereitung kann eine unnötige Verlängerung des Studiums und die damit verbundenen Mehrkosten vermieden werden. Weitere Informationen finden Sie unter studieren-in-niedersachsen.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Studierendensekretariat.

Entgeltpflichtige Studiengänge

An niedersächsischen Hochschulen werden für weiterbildende Studiengänge Entgelte erhoben.

An der Universität Osnabrück betrifft das derzeit folgende Studiengänge:

Steuerwissenschaften (Taxation) LL.M.

Wirtschaftsstrafrecht LL.M.

Für Steuerwissenschaften fällt ein Entgelt in Höhe von 5.000 Euro (zweisemestrig) an und für Wirtschaftsstrafrecht wird ein Entgelt in Höhe von 2.500 Euro erhoben.

Psychologischer Psychotherapeut

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Master-Erweiterungsstudiengänge "Erweiterungsfach Lehramt"

Das zu entrichtende Entgelt für lehramtsbezogene Master-Erweiterungsstudiengänge beträgt 250 EUR pro Semester. Studierende, die an der Universität Osnabrück parallel in einem Master of Education immatrikuliert sind und die noch keinen Lehramts-Master oder einen vergleichbaren Studiengang abgeschlossen haben, sind von der Zahlung dieses Entgeltes befreit.