Forschung
Current Projects
Principal Investigators: Prof. Dr. Björn Waske
Projects staff: M.Sc. Oliver Schütte
Project partners: https://www.uni-osnabrueck.de/ecorisk/
The DFG-funded Research Training Group “Ecological Regime Shifts and Systemic Risk in Coupled Social-Ecological Systems” (ECORISK) deals with the causes of ecological regime shifts and their potential consequences in social-ecological systems in an interdisciplinary approach. See the project homepage for details (https://www.uni-osnabrueck.de/ecorisk/).
Multisensor Earth-Observation (EO) data and advances in (big-)data analysis offer new opportunities in context of environmental remote sensing. Our subproject A1 “Mapping land management archetypes by multisensor remote sensing data and machine learning” aims on mapping land management archetypes as indicators for agriculture stresses on terrestrial and aquatic ecosystems using multisensor EO-data and deep-learning methods.
Project Duration: since 10/2024
Funding: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - GRK 3004
The research training group “Joint Lab for Artificial Intelligence and Data Science” aims on agricultural science and artificial intelligence. The cooperation between the University of Osnabrück and the Leibniz Institute for Agricultural Engineering and Bioeconomy (ATB) is funded by the Lower Saxony Ministry of Science and Culture (MWK) funded through the zukunft.niedersachsen program of the Volkswagen Foundation. The remote sensing group is particularly involved in two PhD projects: “Integrated AI analysis of geometric and spectral UAV data using machine learning to derive high-resolution bio-physical and bio-chemical plant properties in agroforestry systems” and “Monitoring biodiversity of agroforestry systems, using multisensor Earth-Observation data and deep learning”
Project duration: since 2023
Funding: Lower Saxony Ministry of Science and Culture (MWK) funded through the zukunft.niedersachsen program of the Volkswagen Foundation
Details & project partners: https://www.jl-ki-ds.uni-osnabrueck.de/en/home.html
Principal Investigator: Prof. Dr. Björn Waske
Projects staff: Manuel Reese
The main objective of the project is to develop innovative methods for monitoring biodiversity in agricultural ecosystems by leveraging EnMAP data, synergies with Copernicus Sentinel data, and the integration of hyperspectral drone data. Key aspects include the automated analysis of high-resolution hyperspectral drone data at field levels, the development of methods for analyzing hyperspectral data from the EnMAP mission, including scale transfer and integration of drone data and the adaptation of techniques for complementary use of EnMAP data along with multi-temporal Sentinel data for large-scale monitoring.
Project Duration: 01/2023 - 12/2025
Funding: German Aerospace Centre (DLR) - Project Management Agency (Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 50 EE 2302).
Completed Projects
Zusammenhang von Aerosolgehalt und Landnutzungsveränderungen aus Fernerkundungsdaten - AerosolLand
| Leitung: | Dr. Thomas Jarmer |
| Mitarbeiter/in: | Dr. Sascha Klonus |
| Dipl.-Geogr. Florian Beyer | |
| Dr. David Broday (Faculty of Civil and Environmental Engineering Technion, Haifa, Israel) | |
| Dr. Yael Etzion (Faculty of Civil and Environmental Engineering Technion, Haifa, Israel) |
Fernerkundliche Verfahren erlauben das Monitoring der räumlichen und zeitlichen Verteilung von Aerosolen, die erheblich die Luftverschmutzung und Gesundheit beeinflussen. Hyperspektraldaten ermöglichen eine bessere Unterscheidung physikalischer und chemischer Eigenschaften der Aerosole in der Atmosphäre. Hierzu wurde ein Ansatz für erdgebundene Hyperspektralbildaufnahmen entwickelt, der horizontal eine spektrale Erfassung der Aerosole in der Luft ermöglicht. Die Methode erlaubt die Erfassung der Konzentrationen gemischter Aerosolverteilungen (< 2,5 μm) im urbanen Raum (~ 1 km Distanz). Da die größendifferenzierte Erfassung der Aerolsolkonzentration aus den Spektraldaten ein nicht eindeutig lösbares Problem darstellt, soll die Modellierung die Landnutzung / Landbedeckung (LU/LC) berücksichtigen, um eine eindeutige Lösung zu ermöglichen.
Daten unterschiedlicher Fernerkundungssysteme (erdgebundene Hyperspektraldaten und Satellitendaten) werden für das durch heterogene Landnutzungsstrukturen charakterisierte Arbeitsgebiet in Israel erfasst. Die Satellitendaten werden durch Geländemessungen validiert. Unterschiedliche LU/LC Parameter werden analysiert, um deren Effekte auf die Größenverteilung
der Aerosole abzuschätzen. Die Resultate werden untereinander verglichen,
um zu beurteilen, wie sich zukünftige Veränderungen in der LU/LC auf die Aerosolverteilung und Konzentration auswirken. Ziel ist zu beurteilen, welche Veränderungen die Aerosolverteilung beeinflussen und Gesundheitsrisiken reduzieren. Dabei wird erwartet, dass die LU/LC Informationen die Aerosolabschätzung aus Hyperspektraldaten deutlich verbessern kann.
| Laufzeit: | 01.03.2012 – 31.12.2015 |
| Finanzierung: | Niedersachsen Israeli Research Cooperation Program |
| Webpage: | www.aerosolland.uni-osnabrueck.de |
Agro-Nordwest - Experimentierfeld zur digitalen Transformation im landwirtschaftlichen Pflanzenbau
Digitale Entscheidungsunterstützung: Sensor- und datenbasierte Entscheidungshilfen im Pflanzenbau
| Projektleitung: | Agrotech Valley Forum e.V. |
| Teilprojektleitung: | Dr. Thomas Jarmer (AG Fernerkundung und Digitale Bilderverarbeitung, Institut für Informatik, Universität Osnabrück) |
| Projektkoordinatorin: | Carmen Fuchsenthaler (AG Fernerkundung und Digitale Bilderverarbeitung, Institut für Informatik, Universität Osnabrück) |
| Mitarbeiter: | Konstantin Nahrstedt (AG Fernerkundung und Digitale Bilderverarbeitung, Institut für Informatik, Universität Osnabrück) |
| Projektpartner: | Universität Osnabrück |
| Hochschule Osnabrück | |
| Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) | |
| Agrotech Valley Forum | |
Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung | |
| Ruhr-Universität Bochum | |
| Projektziel: | Pflanzenbauliche Verifikation der Wirksamkeit digitaler Entscheidungshilfen |
Aus unterschiedlichsten Sensordaten (z. B. Satellitendaten, Kameras auf Drohnen (RGB, hyperspektral), Laser (3D, 2D), Sensordaten mobiler Roboter, stationäre Sensordaten) sollen Modelle für landwirtschaftlich genutzte Flächen und deren aktuelle Bestandssituation generiert werden. Diese Modelle sollen anschließend automatisch interpretiert und ausgewertet werden, um in einem Schlussfolgerungssystem dem Landwirt Handlungsempfehlungen zu geben.
Use Case 1: Lokale Beikrautdetektion zur Beikrautregulierung
Pflanzenbestände sind durch Inhomogenitäten gekennzeichnet, die sich je nach Jahreswitterung, Fruchtfolge etc. räumlich verschieden darstellen. Auf Basis von multimodalen Sensordaten sollen digitale Entscheidungshilfen für den Landwirt geschaffen werden, die Empfehlungen für Zeitpunkt, Ort, Art und Intensität der Beikrautbehandlung geben können. Die anfallenden Sensordaten können in einem zweiten Schritt darauf geprüft werden, ob sie Rückschlüsse auf durch Pflanzenstress oder –krankheiten verursachte Bestandsanomalien erlauben. Eine Erfolgskontrolle findet mittels Kamerabildern aus Drohnenbefliegungen statt.
Use Case 2: Anteile von Klee in Kleegrasbeständen
Die Bestandszusammensetzung von Grünland entwickelt sich ausgehend von einem anfangs etablierten Zustand je nach Boden und Bewirtschaftungsform unterschiedlich. Mit multimodalen Sensordaten soll eine räumlich unterteilte Abschätzung der zu erwartenden Biomasse stattfinden sowie eine Differenzierung des Bestandes nach Anteilen an Klee und Gras vorgenommen werden. Der Einsatz von Kamerabildern aus Drohnenbefliegungen kann so dem Landwirt helfen, die richtige Bewirtschaftungsmaßnahme zu planen und evaluieren.
| Laufzeit: | 10.10.2019 - 09.10.2024 |
| Finanzierung: | Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft |
| Webpage: | www.agro-nordwest.de |
Agri-Gaia: ein agrarwirtschaftliches KI-Ökosystem
Teilprojekt (TP): Agrarfernerkundung und rechtliche Aspekte des Betreibermodells
| Projektleitung: | Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) |
| Teilprojektleitung: | Dr. Thomas Jarmer (AG Fernerkundung und Digitale Bildverarbeitung, Institut für Informatik, Universität Osnabrück) |
| Mitarbeiter*innen: | Christabel Edena Ansah (AG Fernerkundung und Digitale Bilderverarbeitung, Institut für Informatik, Universität Osnabrück), |
Projektpartner TP: | Universität Osnabrück |
| Hochschule Osnabrück | |
| Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz | |
| Projektziel: | Der Schwerpunkt liegt in der Erhebung von Pflanzeneigenschaften, dem Zustand des Bestandes auf dem Acker sowie den Standortbedingungen. Darauf aufbauend werden Modelle entwickelt, die kleinflächenspezifische Maßnahmen erlauben und so eine nachhaltigere ökologische Landwirtschaft ermöglichen. Die UOS macht die im Teilprojekt entwickelten KI-Verfahren und Analysetools einem breiten Nutzerkreis über die Agri-Gaia Plattform verfügbar. |
Im Projekt Agri-Gaia wird eine Plattform entwickelt, die einen umfassenden Datenaustausch in der Landwirtschaft ermöglichen soll. Im Bereich der Agrarfernerkundung sind Innovationen des Teilvorhabens unterschiedlichen Teilbereichen zuzuordnen. Ein Teilziel stellt die Charakterisierung von Pflanzen durch simulierte multi- und hyperspektrale Trainingsdaten dar. Mit synthetischen Daten können Prognosemodelle erstellt werden, die Aussagen über die zukünftige Entwicklung von Pflanzen im Bestand erlauben. Ein weiteres Teilziel ist die Pflanzendetektion und -lokalisierung in Ackerkulturen, um Beikräuter zu erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten zu können. Um Anomalien festzustellen und eine Standortcharakterisierung vorzunehmen, sollen KI-basierte Bestandskartierungen durchgeführt werden. Diese teilflächenspezifischen Informationen zu Boden- und Pflanzeneigenschaften werden mit meteorologischen Daten zur räumlich differenzierten Standortbewertung verknüpft. Basierend auf der räumlich differenzierten Bewertung der Standortbedingungen landwirtschaftlicher Nutzflächen kann der Landwirt seinen Acker kleinflächenspezifisch bearbeiten und somit nachhaltig bewirtschaften.
Die Juristische Fakultät der Universität Osnabrück beschäftigt sich in Agri-Gaia mit den rechtliche Aspekten des Betreibermodells der Agri-Gaia Plattform Prof. Dr. Mary-Rose McGuire: Intellectual Property-Policy; Prof. Dr. Bernd J. Hartmann: Fragen des Datenschutzes.
| Laufzeit: | 01.01.2021 - 31.12.2024 |
| Finanzierung: | Bundesministerium für Wirtschaft und Energie |
| Webpage: | https://www.agri-gaia.de |
CARPE MEMORIAM
Ein betriebsübergreifendes digitales Flächengedächtnis für die effizientere Landwirtschaft
| Projektleitung: | m2Xpert GmbH & Co. KG |
| Ansprechpartner UOS: | |
| Mitarbeiter: | Manuel Reese (AG Fernerkundung und Digitale Bildverarbeitung) |
| Projektpartner: | Universität Osnabrück (UOS), Institut für Informatik, AG Fernerkundung und Digitale Bildverarbeitung) Universität Osnabrück (UOS), Institut für Informatik, AG Verteilte Systeme m2Xpert GmbH & Co. KG |
| Projektziel: | Das Projekt konzeptioniert und demonstriert ein betriebsübergreifendes digitales Flächengedächtnis für die effizientere Landwirtschaft |
Während in der Vergangenheit landwirtschaftliche Betriebe und die mit ihnen verbundenen Nutzungserfahrungen häufig über Generationen innerhalb der Familie weitergegeben wurden, werden heute Betriebe vielfach verpachtet oder verkauft. So erfolgt ein Betreiberwechsel nicht mittels einer jahrelangen gemeinsamen Übergangs- und Lernphase, sondern in kurzen Zeiträumen und zwischen fremden Instanzen. Das über Jahrzehnte gewonnene Wissen geht dabei verloren und muss neu gewonnen und erlernt werden. Hieraus ergibt sich neben der Notwendigkeit zur Wissenserlangung auch die Notwendigkeit zum Aufbau betriebsübergreifender Wissensspeicher, die es im Falle von Übergängen landwirtschaftlicher Betriebe und Flächen ermöglichen, das über die spezifischen geographischen Rahmenbedingungen erlernte Wissen weiterzugeben.
Übergeordnetes Ziel dieses Projekts ist, die Digitalisierung in der Landwirtschaft voran zu treiben. Dies wird durch den Einsatz von neuen Informations- und Kommunikationstechnologien erreicht. In CARPE MEMORIAM wird das Konzept für ein betriebsübergreifendes Flächengedächtnis entwickelt und prototypisch umgesetzt. Das Flächengedächtnis beruht auf betriebsinternen und -externen Daten (z.B. Aufzeichnungen der Landwirte, Luftbilder, Katasterdaten) sowohl historischer Art als auch auf Daten laufender Prozesse (z.B. Maschinendaten, Umweltdaten, manuell eingegebene Daten).
Es wird insbesondere auch erforscht, inwieweit neue hochauflösende Satellitenbilder, mit Drohnen erfasste Daten, sowie in-situ Sensorik eingebunden werden können. In der Vergangenheit gewonnenes individuelles Wissen der handelnden Akteure und bereits existierende Daten unterschiedlicher Quellen werden so im Flächengedächtnis zusammengeführt. Informationslücken können durch Satellitendaten und neue Daten unterschiedlicher Sensorik gefüllt werden. Die Integration neuer Daten gewährleistet zudem die kontinuierliche Aktualität des Systems und erlaubt daher auch ein Flächen-Monitoring. Die entwickelte Architektur sichert durch offene Schnittstellen die Interoperabilität mit FarmManagement-Systemen. Mit dem Flächengedächtnis als digitaler Wissensbasis lassen sich die landwirtschaftlichen Prozesse vegetationsperiodenübergreifend optimieren.
Neben der Erstellung eines Konzeptes für das Flächengedächtnis sollen in CARPE MEMORIAM Vegetationsparameter mit multipler Sensorik in heterogener, sich ergänzender räumlich-zeitlicher Auflösung erfasst werden. Heute lassen sich mit verfügbaren Satelliten (u.a. Sentinel), Befliegungen (u.a. durch selbst entwickelte Drohnen) und in-situ Sensorik im Feld (an Nutzfahrzeugen oder stationär ausgebracht) Sensordaten gewinnen, die zu einem hochgenauen „Lagebild“ fusioniert werden können. Dieses Lagebild dient auch dazu, das Flächengedächtnis zu befüllen. Ein selbst entwickeltes UAV System mit direkter Kommunikation zum Server ermöglicht eine Individualisierung der Aufnahme- und Auswerteprozesse. Letztlich wird dadurch ein optimiertes Anbaumanagement ermöglicht und mit Entscheidungshilfen das jeweilige Ertragspotenzial am besten ausgeschöpft
| Laufzeit: | 01.01.2020 - 31.12.2022 |
| Finanzierung: | Bundesministerium für Bildung und Forschung |
| Webpage: | http://sys.cs.uos.de/carpe_memoriam/ |
CognitiveWeeding: Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz
Projektleitung: | Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Dieter Trautz |
Teilprojektleitung: | Dr. Thomas Jarmer (AG Fernerkundung und Digitale Bilderverarbeitung, Institut für Informatik, Universität Osnabrück) |
Mitarbeiterin: | Maren Pöttker (AG Fernerkundung und Digitale Bilderverarbeitung, Institut für Informatik, Universität Osnabrück) |
Projektpartner: | Universität Osnabrück |
Hochschule Osnabrück | |
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) | |
Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG | |
Farming Revolution | |
Projektziel: | Steigerung der Biodiversität in der Landwirtschaft durch selektives Beikrautmanagement |
Im Projekt CognitiveWeeding sollen durch Einsatz von Sensorsystemen Unkräuter und Beikräuter auf landwirtschaftlichen Nutzflächen unterschieden werden. Als Unkraut wird eine unerwünschte und problematische Pflanze im Bestand und als Beikraut eine wirtschaftlich unkritische Pflanze bezeichnet. Die Pflanzen werden durch drohnen- und bodengestützte Sensorsysteme detektiert und anschließend in Bei- und Unkräuter klassifiziert. Die Klassifizierung erfolgt unter Berücksichtigung des betriebsspezifischen Pflanzenbaus. Ziel ist es, mithilfe der erfassten Daten unter Beachtung der Standort- und Witterungsbedingungen, eine Handlungsempfehlung zu einem selektivem Beikrautmanagement geben zu können. Hierdurch kann der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert und eine mechanische Unkrautregulierung gezielt durchgeführt werden. Beikräuter können somit als Lebensraum für Insekten dienen und zur Steigerung der Biodiversität in intensiv genutzten Agrarräumen beitragen.
Laufzeit: | 01.09.2021 - 31.12.2024 |
Finanzierung: | Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) |
Nutzung hyperspektraler Fernerkundung zur Zustandserfassung landwirtschaftlicher Flächen unter besonderer Berücksichtigung von Trockenstress
| Leitung: | Prof. Dr. Thomas Udelhoven (Universität Trier) |
| Projektpartner: | Dr. Thomas Jarmer (Universität Osnabrück), |
Das Verbundprojekt DryLand ist ein Vorbereitungsprojekt für die deutsche hyperspektrale Satellitenmission EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program). Im Rahmen des Verbundprojektes werden potentielle Standorte von Trockenstress in landwirtschaftlichen Kulturen aus Fernerkundungsdaten abgeleitet. Abgeleitete Bodeninformationen und Daten verschiedener Sensoren sollen dabei in bestehende dynamische Strahlungstransfer- und Pflanzenwachstumsmodellierungen einfließen um damit die Genauigkeit der Modellierungen zu erhöhen. | |
| Laufzeit: | 01.12.2014 - 30.11.2017 |
| Finanzierung: | Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) |
Weiterführende Informationen zu DryLand erhalten Sie per Email von Dr. Thomas Jarmer oder M.Sc. Martin Kanning.
Development of methods for mapping urban surfaces, using EnMAP and multisensor data (EnFusionMap)
The main objective of the joint research project is the development of adequate methods for analyzing EnMap data and focus on the enhanced monitoring of urban areas. The project takes place in close cooperation with project partners at the University Bochum. Our subproject aims at the development of adequate methods for (i) (subpixel)-classification of urban areas, using hyperspectral data and (ii) fusion of hypespectral data with TerraSAR-X and RapidEye data. Various approaches for sub-pixel analysis of EnMAP were tested. Moreover, Convolutional Neural Networks (CNN) were adapted for mapping local climate zones.
Project Duration: 11/2014 - 02/2018
Principal Investigator: Prof. Dr. Björn Waske
Projects staff: Johannes Rosentreter
Project partners:
- Prof. Dr. Carsten Jürgens, Ruhr-Universität Bochum, Geographisches Institut, AG Geomatik
- Dr. Uta Heiden, Deutsches Fernerkundungsdatenzentrum (DLR-DFD), Team „Angewandte Spektroskopie“
Funding: German Aerospace Centre (DLR) - Project Management Agency (Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 50 EE 1343).
Nutzung hyperspektraler Fernerkundung zur Bereitstellung landwirtschaftlicher Boden- & Pflanzenparameter für Precision Farming und Ertragsprognosen - HyLand
| Leitung: | Dr. Thomas Jarmer (Universität Osnabrück), |
| Projektpartner: | Dr. Thomas Selige (TU München) Dr. Holger Lilienthal (Julius Kühn-Institut) Jun.-Prof. Dr. Bernhard Höfle (Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg) |
Das Verbundprojekt HyLand ist ein Vorbereitungsprojekt für die deutsche hyperspektrale Satellitenmission EnMAP (Environmental Mapping and Analysis Program). Im Rahmen des Verbundprojektes werden innovative Techniken entwickelt, um wichtige landwirtschaftliche Parameter für Pflanzenbestände und Bodenparameter aus Hyperspektraldaten und Terrestrischen Laserscannerdaten zu generieren und in neuartige Ertragsmodelle zu implementieren. Durch die Kopplung von Hyperspektraldaten mit Pflanzenwachstumsmodellen sind Ertragsprognosen von neuer Qualität zu erwarten. | |
| Laufzeit: | 01.11.2010 - 31.01.2014 |
| Finanzierung: | Bundesministerium für Wirtschft und Technologie / Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) |
| Webpage: | HyLand |
Monitoring Farmland Abandonment by multitemporal and multisensor remote sensing imagery (MOFA)
The research project studies an area in the border region of Poland and Ukraine. With the fall of the Iron Curtain the region experienced drastic changes in political and socio- economic structures. Large farmland areas become abandoned and gradual processes of forest succession take place on the abandoned land. The aim of the project is the development of adequate strategies to monitor farmland abandonment, using multitemporal SAR and multispectral remote sensing data. Finally enhanced maps should be provided, which enable more detailed analysis of the gradual process of land cover transitions.
Project Duration: 01/2012 - 12/2013 and 1/2014 - 12/2014
Principal Investigator: Prof. Dr. Björn Waske
Projects staff: Jan Stefanski (University Bonn)
Project partners:
- Prof. Dr. Tobias Kümmerle, Biogeography and Conservation Biology Group, Humboldt-University of Berlin
- Dr. Oleh Chaskovskyy, Ukrainian National Forestry University, Lviv (Ukraine)
Funding: DFG - German Research Foundation (WA 2728/2-1, WA 2728/2-1)
The project aims on the development of methods to map and quantify the biomethane potential of crops. The sub-project deals with the development of adequate classification and regression strategies for an enhanced mapping of energy crops and retrieval of biophysical parameters by combining SAR and hyperspectral images. The specific aims of the projects are (i) development of a one-class-classifier (OCC) for mapping energy crops, (ii) adaption of recent regression methods (e.g., support vector regressions) and further development of ensemble based regression methods, and (iii) development of innovative concepts for sensor fusion to estimation biophysical parameters with higher accuracy.
Project Duration: 07/2010 - 06/2013
Principal Investigator: Prof. Dr. Björn Waske
Projects staff: Ron Hagensieker
Project partners:
- Prof. Dr. Thomas Udelhoven, University Trier
Funding: German Aerospace Centre (DLR) - Project Management Agency (Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 50 EE 1011).
This research project aims on the development of a Self-taught Learning framework for the land cover classification of remote sensing data. The approach enables the use of labeled pixels (i.e., with reference information) and unlabeled pixels from arbitrary scenes and different acquisitions dates. In contrast to semi-supervised frameworks, the unlabeled data can contain unknown and irrelevant classes. Moreover, the classes need not to be explicitly modeled. The developed framework will be used for classifying remote sensing data from different study sites and sensors.
Project Duration: 08/2013 - 07/2016
Principal Investigator: Prof. Dr. Björn Waske
Projects staff: Dr. Ribana Roscher
Project partners:
- University of Bonn, Institute of Geodesy and Geoinformation
Funding: DFG - German Research Foundation (WA 2728/3-1)
Sentinels supporting carbon estimates and REDD+ (SenseCarbon)
SenseCarbon develops methods to improve the mapping of REDD+ relevant land use and land cover change processes. In preparation of the upcoming Sentinel missions, SenseCarbon uses existing optical and SAR remote sensing data archives of different spatial and temporal resolutions. Our research preliminary focus on the development of advanced image processing techniques including state-of-the art (i) classification methods, (ii) fusion of X-band + C-Band as well as multispectral + SAR data, and (iii) analysis of SAR time series. Besides the methodological development, the projects aims on the generation of recent and historic land cover for study sites in the Brazilian Amazon
Project Duration: 05/2013 - 04/2016
Principal Investigator: Prof. Dr. Björn Waske
Projects staff: Ron Hagensieker
Project partners:
- Prof. Dr. Patrick Hostert, Humboldt Universität zu Berlin, Geomatics Lab
Funding: German Aerospace Centre (DLR) - Project Management Agency (Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 50 EE 1255).
SOIL-DE
Entwicklung von Indikatoren zur Bewertung der Ertragsfähigkeit, Nutzungsintensität und Vulnerabilität landwirtschaftlich genutzter Böden in Deutschland
| Projektleitung: | Julius Kühn-Institut Braunschweig |
| Ansprechpartern: | Dr. Thomas Jarmer |
| Mitarbeiter: | Lucas Wittstruck |
| Projektpartner: | Universität Osnabrück, Institut für Informatik, AG Fernerkundung und Digitale Bildverarbeitung |
| Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. | |
| EOMAP GmbH & Co. KG | |
| Julius Kühn-Institut, Institut für Pflanzenbau und Bodenkunde | |
| terrasys.info | |
| Mitteldeutsches Institut für angewandte Standortkunde und Bodenschutz | |
| Projektziel: | Im Projekt SOIL-DE werden Indikatoren zur Bewertung der Funktionalität, der Potenziale, der Nutzungsintensität und der Vulnerabilität von Böden entwickelt, um die Qualität und die Wertigkeit von Böden sowohl rückblickend, als auch unter aktueller Nutzung einschätzen zu können. Zusätzlich soll der Flächenverlust von Böden räumlich, zeitlich und qualitativ beurteilt werden. |
Datengrundlagen für SOIL-DE sind verfügbare Basisdaten für Deutschland (z.B. Geländemodelle, Bodenkarten, Klima- und Wetterdaten), auszuwertende Daten der europäischen LUCAS-Erhebungen, historische Satellitendaten des LANDSAT-Archivs, sowie aktuelle Satellitendaten des europäischen Copernicus Programms. Die abgeleiteten Informationen sollen bestehende Bewertungssysteme erweitern und als Entscheidungshilfe in eine nachhaltige und langfristige Flächenentwicklung einfließen können. Die Auswertung von Zeitreihen hochaufgelöster Satellitenbilddaten (10 m bis 30 m Pixelauflösung) mit völlig neuen Methoden stellt außerdem einen neuartigen Weg für die Detaillierung bestehender Bodeninformationen dar. Die Gefährdung von Boden, dessen Fruchtbarkeit und Funktionen durch Änderung der Bodennutzung beeinträchtigt werden, soll durch die Auswertung von Zeitserien aus Satellitenbildern in Kombination mit offiziellen Bodeninformationen unterschiedlicher räumlicher und thematischer Auflösung bundes- und bundeslandweit erfasst werden. Ziel dieser Erhebung ist es, den Flächenverlust der vergangenen zehn Jahre flächenscharf zu detektieren, erstmals die Ertragsfähigkeit der Böden zu eruieren und Risikogebiete, d.h. Regionen mit besonders hohen Verlustraten und hohen Ertragsfähigkeiten zu identifizieren.
| Laufzeit: | 01.09.2018 - 31.10.2021 |
| Finanzierung: | Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung |
| Webpage: | https://flf.julius-kuehn.de/soil-de.html www.soil-de.eomap.de |
The joined research project (Planungsbüro Zumbroich, Bonn) aimed on the development of robust and (semi-)automated methods that can be used for pre-mapping in structure-ecological surveys of river courses. Additionally, we traget change detection methods that will be specifically adapted in order to verify if proposed renaturation actions have been carried out without dedicated field surveys. The project is based on a combined analysis of SAR and multispectral remote sensing data from the high-resolution satellite systems TerraSAR-X and RapidEye. Therefore the project targets fundamental mapping requirements addressed by the EU water framework directive.
Project Duration: 06/2009 - 12/2012
Principal Investigator: Prof. Dr. Björn Waske (previously Prof. Dr. M. Braun – University Erlangen-Nürnberg)
Projects staff: Sascha Klemenjak
Project partners:
- Planungsbüro Zumbroich, Bonn
Funding: German Aerospace Centre (DLR) - Project Management Agency (Gefördert durch die Bundesrepublik Deutschland, Zuwendungsgeber: Raumfahrt-Agentur des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt e.V. mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unter dem Förderkennzeichen 50 EE 1011).