Die OpenAI-Dienste in KIWI werden zum 31.03.2026 zu deaktiviert.
In KIWI, dem KI-Chat der Uni Osnabrück ( ki.uni-osnabrueck.de), bieten wir seit einigen Wochen neben den GPT-Modellen von OpenAI und den lokal gehosteten Modellen Gemma 3 und GPT-OSS auch die Gemini-Modelle von Google und die Claude-Modelle von Anthropic an. Da die beiden neuen Dienste gut in KIWI funktionieren, haben wir uns entschlossen, die OpenAI-Dienste zum 31.03.2026 zu deaktivieren.
Uns ist bewusst, dass GPT-5-Modelle von vielen als Referenz angesehen werden. Wir sind jedoch überzeugt, mit der nun breiteren Auswahl Modelle für die wichtigsten Anwendungsfälle im Angebot zu haben, und werden das Angebot noch weiter ausbauen, mit zusätzlichen lokal gehosteten Modellen sowie mit weiteren kommerziellen Modellen (Mistral wird gerade geprüft).
Warum haben wir uns entschieden, OpenAI GPT nicht mehr anzubieten?
Der Hauptgrund ist die Wahrung unserer und Ihrer/deiner digitalen Souveränität. Der bestehende Vertrag mit OpenAI erlaubt uns beispielsweise keine Auswahl der Serverstandorte. Das bedeutet, unsere Daten im aktuellen Vertrag werden immer in den USA verarbeitet. Die Auswahl von Serverstandorten bei OpenAI ist erst bei einem deutlich höheren Jahresumsatz möglich.
Im Zuge der Suche nach Alternativen haben wir einem europaweiten Rahmenvertrag für Cloud-Dienste für Hochschulen beitreten können. Hierüber können wir seit Jahresbeginn die Google Cloud nutzen, die es uns ermöglicht, unsere Daten u. a. auf europäischen Servern zu verarbeiten. Hier steht uns ein breites Angebot von KI-Diensten weiterer Anbieter wie Anthropic und Mistral zur Verfügung.
Im selben Zuge hat die Universität Ende letzten Jahres zusätzliche KI-Server angeschafft, um auch den Bereich der selbst gehosteten KI-Dienste ausbauen zu können, bei denen die Daten die Universität gar nicht verlassen und so noch besser vor fremden Zugriff geschützt sind.