Abgeschlossene Projekte
Hier finden Sie einen Überblick über die Projekte, die bereits im virtUOS erfolgreich abgeschlossen wurden.
Im Rahmen des Förderprogramms „Innovationspotentiale digitaler Hochschulbildung“ förderte das Bundesministerium für Bildung und Forschung ab dem 1. November 2018 das Verbundprojekt „Studienindividualisierung durch digitale, datengestützte Assistenten“ (SIDDATA), an dem die Universität Osnabrück federführend mit drei Einrichtungen aus den Disziplinen Wirtschaftsinformatik, Kognitionswissenschaft und E-Learning/Hochschuldidaktik beteiligt war. Das Zentrum für Digitale Lehre, Campus-Management und Hochschuldidaktik (virtUOS) war neben der Entwicklung des Assistenten für die Verbundprojekt-Koordination zuständig.
Das Projekt war eng verknüpft mit der Forschungs-Profillinie „Kognition: Mensch-Technik-Interaktion”, die von der Universität im Rahmen des Strategieprozesses besonders unterstützt wurde. Im Zentrum des Projektes stand die Entwicklung und Erprobung eines digitalen Studienassistenten an der Universität Osnabrück und weiteren Hochschulen. Es wurde untersucht, wie Studierende bei der Erreichung individueller Bildungsziele unterstützt werden können. Dazu wurden bis dahin unverknüpfte Daten und Informationen in einem digitalen Studienassistenten zusammengeführt und für die eigenverantwortliche Nutzung aufbereitet. Studierende konnten den Assistenten flexibel nutzen und dabei individuell festlegen, welche Faktoren und Datenquellen berücksichtigt werden sollen. Zu den verwendbaren Daten zählten Daten aus Lernmanagementsystemen, Angebote und Ressourcen anderer Hochschulen und Institutionen und Daten zum individuellen Lern- und Arbeitsverhalten.
Mit der Nutzung des Assistenten sollten Studierende ermutigt werden, eigene Bildungsziele zu definieren und konsequent zu verfolgen. Die datengestützte Umgebung soll damit künftig in der Lage sein, situationsadäquat Hinweise, Erinnerungen und Empfehlungen zu geben und dabei lokale als auch extern angebotene Lehrveranstaltungen und Open Educational Resources (OER) miteinzubeziehen. Diese Hinweise und Empfehlungen sollen Studierenden helfen, informierte Entscheidungen für den eigenen individuellen Bildungsweg zu treffen.
Wir verstehen das Projekt als einen Beitrag zu mehr Eigenverantwortung im Studium. Studierende sollen mehr aus den vorhandenen Daten zu Kursen, Inhalten und eigenen Leistungen machen und informierte Entscheidungen für den individuellen Bildungsweg treffen können.
Über SOUVER@N
Die Universität Osnabrück, sieben weitere niedersächsische Hochschulen sowie der ELAN e. V. verfolgten von 2021 bis 2025 das gemeinsame Ziel, souveränes digitales Lehren und Lernen zu fördern und die Digitalisierung in der Hochschullehre zu stärken.
Die Verbundpartner hatten sich zur Bündelung ihrer Kompetenzen und Leistungen in den Bereichen IT-Basis, Services und Content zusammengeschlossen, um den gestiegenen Anforderungen dauerhaft gerecht werden zu können. Das Projekt verstand sich dabei als Nukleus für den Aufbau eines landesweiten Netzwerks, dessen Services und Angebote Zug-um-Zug auf alle niedersächsischen Hochschulen ausgedehnt und in bestimmten spezialisierten Bereichen später auch deutschlandweit ausgerollt werden sollen [Siehe dazu den seit 2024 bestehenden Digitale Lehre Hub Niedersachsen].
Das zugrundeliegende Projektziel von SOUVER@N umfasste folgende Aspekte:
- die souveräne, d. h. kompetente und lernzielorientierte Nutzung digitaler Werkzeuge auf Seiten der Lehrenden und Studierenden (Digital Literacy)
- die professionelle Entwicklung hochwertiger digital angereicherter Lehr- und Lernkonzepte bzw. -inhalte
- die durch den Verbund gestärkte digitale Souveränität der Hochschulen als Institutionen
In vier Arbeitspaketen wurden konkrete Maßnahmen aufbauend auf die adressierten Entwicklungsfeldern IT-Basis, Services und Content bzw. OER umgesetzt.
Verbundpartner:
Leuphana Universität Lüneburg (Co-Leitung), Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Co-Leitung), TU Clausthal, Medizinische Hochschule Hannover, Tierärztliche Hochschule Hannover, Stiftung Universität Hildesheim, Universität Vechta und bis 07/2024: ELAN e. V.
Förderzeitraum:
01.08.2021 bis 31.07.2024 (verl. bis 31.12.2025)
Förderlinie:
"Hochschullehre durch Digitalisierung stärken. Präsenzlehre, Blended Learning und Online-Lehre innovativ weiterdenken, erproben und strukturell verankern" der Stiftung Innovation in der Hochschullehre
Projektleitung:
Dr. Andreas Knaden
Projektkoordination (UOS):
Annika Katharina Schmidt, Marie Sindermann, Miriam Burfeind, Nadine Kunz, Sonja Lübben
Projektwebseite:
https://www.souveraenes-digitales-lehren-und-lernen.de/home/
Die Universität Osnabrück begreift sich seit über 20 Jahren als Wegbereiterin der Digitalisierung von Studium und Lehre. Im Kontext der letzten Jahre bedeutete dieses Ziel für das Projekt agil auf veränderte Umstände zu reagieren und flexibel neuen Herausforderungen, wie der Verfügbarkeit von leistungsstarken KI-Diensten, zu begegnen. So wurde ein umfassendes Programm zur Information der Lehrenden und Studierenden auf den Weg gebracht. Ebenso wie die weiteren Maßnahmen zur Stärkung der Digitalisierung in der Lehre, hat dieses Programm die Lehrenden befähigt, neue Technologie sinnvoll, effizient und zielgerichtet einzusetzen sowie deren Einsatz kritisch zu reflektieren (Maßnahme 1). Grundlage für den Erfolg dieser Maßnahme waren individuelle digitale Kenntnisse und Erfahrungen. Das Digitale Lern-Labor war dabei ein wichtiger Baustein, um das Angebot der Universität zu erweitern und in der Hochschule zu verankern (Maßnahme 2, siehe z. B. das weiterhin bestehende DigiLab). Darüber hinaus wurden zielgenaue Weiterentwicklungen von Open-Source-Werkzeugen vorangetrieben, um so auch weitere Maßnahmen zu fördern (Maßnahme 3).
Förderzeitraum:
01.08.2021 bis 31.07.2024 (verlängert bis 31.12.2025)
Förderlinie:
"Hochschullehre durch Digitalisierung stärken. Präsenzlehre, Blended Learning und Online-Lehre innovativ weiterdenken, erproben und strukturell verankern" der Stiftung Innovation in der Hochschullehre
Förderbetrag:
2.562.439,87 €
Projektleitung:
Prof. Dr. Jochen Oltmer (Vizepräsident für Studium und Lehre)
Projektkoordination:
Katharina Schurz, Jens Bonk-Wiltfang, Rüdiger Rolf, Lars Kiesow