Informationstag 2026

Die Lehrenden der Mathematik, Informatik und Physik laden Schüler*innen und Lehrkräfte am 12.06.2026 zum Informationstag ein. Ab 9:30 Uhr sind Schüler*innen der Sekundarstufe II willkommen, den MINT-Campus der Universität zwischen Albrechtstraße und Barbarastraße zu besuchen. Professor*innen und Mitarbeiter*innen des Fachbereichs und der Zentralen Studienberatung, sowie Studierende und Absolvent*innen werden an diesem Tag einen Einblick in ein Studium an der Universität Osnabrück geben. In verschiedenen Workshops können die Teilnehmer*innen Versuche in unseren Laboren machen, erste Programmierversuche in unseren Computerräumen unternehmen oder sich mit theoretischen Fragestellungen auseinandersetzen und dabei ganz neue Forschungsergebnisse wie die „Spectre-Kachel“ kennenlernen. Auf dem „Markt der Möglichkeiten“ berichten Absolvent*innen unseres Fachbereichs über ihre Arbeit und geben Einblick in die Möglichkeiten der Berufswahl nach dem Studium. Ein Fahrsimulator und ein Parcour, der mit VR-Brille zu absolvieren ist, laden zum ausprobieren ein. Studierende stellen ihre Projektarbeiten vor und freuen sich auf Gespräche im Fachschaftscafé. Die zentrale Studienberatung steht für Fragen bereit.

Kontakt

Prof. Dr. Michael Gnewuch
Tel.: +49 541 969 3516
 infoMIP@uos.de

Rahmenprogramm

ab 9:00 Uhr Ankunft und Verteilung der Tickets für die Workshops

9:30 Uhr Begrüßung durch den Dekan Prof. Dr. Tim Römer und die Studiendekanin Prof. Dr. Elke Pulvermüller. Absolvent:innen stellen ihren Arbeitsplatz vor und vermitteln exemplarisch, welche Berufsmöglichkeiten ein Studium im MINT Bereich eröffnet.

10:30 - 11:30 Uhr Markt der Möglichkeiten

Erkunden Sie einen Parcour in Virtual Reality, Parkettieren Sie selbst mit fünfeckigen Fliesen, probieren Sie sich im Ausparken in „Rush hour“, testen Sie den Fahrsimulator einer studentischen Projektgruppe und informieren Sie sich über weitere Studienprojekte. Sprechen Sie mit Absolvent*innen und ihren Arbeitgebern, lassen Sie sich von der Zentralen Studienberatung informieren oder sprechen Sie mit Studierenden im Fachschaftscafé.

Um 11:30 Uhr werden Workshops angeboten:

Workshops

Studierende arbeiten an Computern in einem Labor.
© SIMONE REUKAUF FOTOGRAFIE

Der Prozessor: Eine Reise in das Innerste des Computers

Prozessoren sind die Herzstücke jedes Computersystems, egal ob im Notebook, Handy oder zur Steuerung im Auto. Überall erledigen sie teilweise hochkomplexe Aufgaben in atemberaubender Geschwindigkeit. Doch wie funktionieren die kleinen Alleskönner? Im Rahmen dieses Workshops tauchen wir einmal tief in das Innenleben eines Prozessors ein. Wir wollen die grundsätzliche Funktionsweise verstehen und selber am Rechner einen kleinen Prozessor entwerfen und zum Leben erwecken.

high-tech automated assembly line with colorful sensors and robotics in electronic component production  robotics, automation, sensor technology, and high-tech industry.
© istockphoto.com primeimages

EinBlick in die Labore der Ultrakurzzeitphysik

Besuche unsere Physiklabore und erfahre wo und wie Phänomene auf der Ultrakurzpuls-Zeitskala wie die Selbstlokalisierung von Ladungsträgern in stark polarisierbaren Medien erforscht werden. Zu den Methoden gehören zeitaufgelöste Techniken in der UV/VIS- und MIR-Spektroskopie, mit denen dynamische Veränderungen sowohl der elektronischen Struktur als auch der vibronischen Bänder aufgezeichnet werden können. Die ultraschnelle Steuerung von Licht mit Licht für die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie die Umwandlung von Sonnenenergie (Photovoltaik und Photothermie) spielen im Anwendungskontext eine wichtige Rolle.

Zwei ineinandergesteckte rund Karten mit verschiedenen Symbolen: Herz, Bus, Säge, Stern, Delfin, Katze, Auto, Storch, Elefant, Fahrrad, Geschenk.
© Judith Plümer

Das Spiel Dobble - und die Mathematik dahinter

Dobble ist ein Kartenspiel, bei dem auf den Karten jeweils acht Symbole sind. Es geht darum, auf zwei aufgedeckten Karten möglichst schnell das gemeinsame Symbol zu entdecken. Ohne Mathematik ist es gar nicht so einfach, einen umfangreichen Karten- und Symbolsatz zu entwerfen, bei dem je zwei Karten in genau einem Symbol übereinstimmen. Die Karten verhalten sich irgendwie wie nichtparallele Geraden, die sich ja auch in genau einem Punkt schneiden. In diesem Workshop werden wir spielen, basteln und die projektive Ebene über endlichen Rechenbereichen kennenlernen.

Auf einem Schachbrettmuster stehen viele rote Spielfiguren.
© Judith Plümer

Das Checker-jumping Problem

Bei diesem mathematischen Spiel können sich Spielfiguren auf einem unendlichen Schachbrett durch Überspringen anderer Spielfiguren fortbewegen. Dabei werden übersprungene Spielfiguren entfernt und man darf mit beliebig vielen Figuren starten. In diesem Workshop werden wir nicht nur dieses Spiel spielen, sondern auch verschiedene Fragen beantworten: Wie viele Spielfiguren benötigt man, um eine gewisse Höhe zu erreichen? Wie hoch kann man überhaupt kommen?

Ein Smartphone in einer Salatschleuder.
© Carola Meyer

Das Physiklabor in Deinem Handy

Ein Smartphone ist mit vielen Sensoren ausgestattet: Gyroskop, Mikrofon, Beschleunigungssensor, Magnetfeldsensor usw. Die von der RWTH Aachen entwickelte kostenlose App phyphox ermöglicht den direkten Zugriff auf diese Sensoren. So lassen sich spannende physikalische Experimente leicht selbst durchführen. In diesem Workshop lernst Du die App kennen und wir experimentieren gemeinsam. Bitte bring zum Workshop ein Smartphone mit.

Ein Gebäude der Hochschule Osnabrück mit dem Spitnamen "Frosch", dahinter steht die Bibliothek. Es liegt Schnee.
© David Ebener

Den Campus mit der mathematischen Brille entdecken

Mathematik steckt überall – in Treppenstufen, Wegen, Gebäuden und Bewegungen. Mit der App MathCityMap gehen wir auf mathematische Spurensuche auf dem Campus: Welcher Steigungswinkel der unteren Gebäudekante bestimmt die architektonische Wirkung des Hörsaalgebäudes, das auf dem Campus als „Frosch“ bekannt ist? Wie viele verschiedene Möglichkeiten gibt es, die Treppe zum Hörsaal zu nehmen?

In kleinen Teams lösen die Teilnehmer*innen vor Ort mathematische Aufgaben. Anschließend werden sie selbst kreativ und entwerfen eigene mathematische Herausforderungen für andere.

Ein eigenes mobiles Endgerät ist nicht erforderlich.

Weiße unterschiedlich große Punkte sind durch viele dünne Linien miteinander verbunden. Der Hintergrund ist dunkel. Einer der weißen Punkte wird von Daumen und Zeigefinger gehalten.
© Michael Brinkmeier

Neuronale Netze für Anfänger

Neuronale Netze sind eine der Schlüsseltechnologien der Künstlichen Intelligenz. In diesem Workshop wird ihre Funktionsweise praktisch erkundet und eigene kleine Netze trainiert. Dabei lernt man ihre Fähigkeiten und Grenzen kennen und erhält einen Einblick, wie diese Technologie genutzt wird. Die verwendeten Werkzeuge ermöglichen anschließend auch die Nutzung in eigenen Projekten.
Es werden keine Programmierkenntnisse vorausgesetzt!

In einer Graphik werden eine Glühbirne, ein Datenspeicher, ein Laptop und ein Roboter mit einem elektronischen Gehirn, das in der Bildmitte steht, verbunden.
© Paul Breiding

Wie funktionieren Large Language Models?

KIs wie ChatGPT, Gemini oder Claude sind in aller Munde und ein Grundbaustein vieler aktueller technologischer Entwicklungen. Die diesen KIs zugrunde liegende Technik ist das sogenannte Large Language Model (LLM).  In diesem Workshop wird ihre Funktionsweise praktisch erkundet, indem wir unter die Haube eines kleinen Beispiel-LLMs schauen. Dabei lernt man die Fähigkeiten, aber auch die Grenzen von LLMs kennen, erhält einen Einblick, wie diese Technologie Texte erzeugt und lernt die Ergebnisse von LLMs besser einschätzen zu können.

Anmeldung

Die Teilnahme an den Workshops ist nur nach  Anmeldung (PDF, 204 kB) möglich. Anmeldeschluss ist der 1.06.2026.

Logo der Universitätsgesellschaft

Wir danken für die freundliche Unterstützung der  Universitätsgesellschaft.