Forschungsstelle Recht & Datenökonomie

Die Forschungsstelle Recht & Datenökonomie verbindet Wissenschaftler*innen verschiedener Fächer an der Universität Osnabrück. Sie haben das gemeinsame Ziel, durch ihre Forschung das Potential datengetriebener technischer Innovationen zu heben und deren praktische Umsetzung in rechtskonforme Geschäftsmodelle und Vertragsketten zu ermöglichen. Wechselseitig soll das Verständnis für die technischen Voraussetzungen und den rechtlichen Rahmen der Datenwirtschaft vertieft werden, um rechtliche Hemmnisse zu überwinden, die rechtssichere Datennutzung zu ermöglichen und Haftungsrisiken zu verringern.

Sprecherin der Forschungsstelle Recht und Datenökonomie

Prof. Dr. Mary-Rose McGuire, M. Jur. (Göttingen)
European Legal Studies Institute
Süsterstr. 28
49074 Osnabrück
 dataeconomy@uos.de

Kooperationen

Die Forschungsstelle arbeitet in Kooperation mit: 

 Forschungszentrum Data Science

Aktuelles aus der Forschungsstelle

McGuire, RabelsZ 2026, 1 : Das auf Datennutzungsverträge anwendbare Recht

11. März 2026

Neue Publikation in der Rabels Zeitschrift für ausländisches und internationales Privatrecht (RabelsZ) zum Internationalen Privatrecht und dem Data Act.

Eine kritische Analyse der Einordnung von Art. 3 DSGVO und Art. 1 Abs. 3 Data Act als international-privatrechtliche Kollisionsnormen. 

Das auf Datennutzungsverträge anwendbare Recht - McGuire, RabelsZ 2026, 1

Veröffentlichung in Praxis Agrar : EU-Data Act: Neue Chancen für Agrarbetriebe Digitalisierung

13. Februar 2026

Neue Veröffentlichung in Praxis Agrar: Der EU Data Act eröffnet Landwirtinnen und Landwirten mehr Kontrolle über ihre maschinengenerierten Daten und schafft neue Möglichkeiten für die Digitalisierung. Die neuen Musterbedingungen des BMLEH unterstützen faire Verträge, während das AgriData-Observatory die Umsetzung begleitet und zur Werkstattkonferenz am 5. und 6. März 2026 in Osnabrück einlädt. Mehr Details im Artikel.

 Hier den Artikel lesen.

McGuire, GRUR 2026, 4 : Das Modellgesetz für Geistiges Eigentum als Modell für das Datenrecht

Januar 2026

Neue Publikation in der GRUR zum Datenrecht und dem Modellgesetz für Geistiges Eigentum

Das Modellgesetz für Geistiges Eigentum ist entstanden durch das Herausarbeiten der übergreifende Grundsätze der sieben Sonderschutzgesetze. Dabei wurde das Recht nicht nur systematisiert, sondern auch für neue Wirtschaftsgüter geöffnet. Der Beitrag zeigt, dass in Bezug auf Daten dieselben Fragen auftreten und das Modellgesetz für ebendiese viele passende Antworten bereit hält.

AGRITECHNICA in Hannover : Podiumsdiskussion zum Data Act auf der DLG-Expert Stage: Digital Farming

10. November 2025

Auf einer von Bitcom organisierten Podiumsdiskussion auf der Expertenbühne der DLG e.V. - Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft auf der AGRITECHNICA, der weltweit größten Fachmesse für Agrartechnologie, wurden Erkenntnisse über die Auswirkungen des Data Act für intelligente landwirtschaftliche Maschinen ausgetauscht.

Prof. Dr. Hans Schulte-Nölke gab eine kurze Einführung in den Data Act und sprach dann über die Arbeit des  AgriData-Observatory, das vom  Deutschen Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) finanziert und von Prof. Dr. Mary-Rose McGuire und ihm geleitet wird.

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