Beruhigungskekse für Schülerinnen am Zukunftstag

Zukunftstag 2025

Bei zu viel Aufregung kann man schon einmal einen Keks zur Beruhigung brauchen. Schülerinnen von der sechsten bis zur neunten Klasse konnten einen Einblick in die Computerwelt bekommen. Dabei sorgte der Blick durch eine VR Brille für viel Aufregung.

In unterschiedlichen Gruppen lernten die Schülerinnen das Institut für Informatik an der Universität kennen. Die jüngeren Schülerinnen aus den Jahrgängen sechs und sieben durften bei Prof. Michael Brinkmeier aus der „Didaktik“ zuerst einmal Computer auseinanderbauen, um zu sehen, wie sie funktionieren. Als die Teile am Ende alle vor ihnen lagen packte sie der Ehrgeiz. „Die bauen wir jetzt wieder zusammen.“, meinten Viktoria, Mareike und Marie. „Das war zwar nicht der ursprüngliche Plan“, so Prof. Michael Brinkmeier, wurde dann aber in die Tat umgesetzt. Es blieben auch keine Teile über. Nachdem alle das Innere der Computer gesehen hatten, erklärte er den Schülerinnen die ersten Schritte zum Programmieren. Mit dem Programm abozza!Worlds konnten sie einen Elefanten verschiedene Aufgaben lösen lassen. Mit mittelmäßigen Lösungen gaben sie sich aber nicht zufrieden. Ein Stern war nicht genug, es mussten drei Sterne sein. In immer höheren Levels wurden die Aufgaben zunehmend komplexer. Zum Abschluss durften die Schülerinnen noch einen Rundgang im Virtuellen Museum machen. Mit der VR Brille konnten sie Bilder, Statuen und historische Gebäude von Osnabrück sehen. „Bring mal ein Souvenir für mich mit!“, meinte Marie zu Viktoria, die durch die Räume lief. Der ungewohnte Rundgang war sehr aufregend und erforderte am Ende ein paar Kekse zur Beruhigung.

Layla aus der neunten Klasse durfte währenddessen bei der Arbeitsgruppe „Eingebettete Software Systeme“ von Prof. Olaf Spinczyk einen Fahrsimulator programmieren. Durch die Robotik AG an ihrer Schule brachte sie schon einige Erfahrungen mit und konnte bereits komplexere Lösungen bearbeiten. Wie programmiert man ein Tempolimit und wie reagiert das Auto im Fahrsimulator darauf? Ein Mikrocontroller stellt hierbei die Schnittstelle zwischen dem Fahrsimulator und der Automobilhardware her. Der Student Julius Spiegelhalter erklärte ihr die Zusammenhänge und suchte gemeinsam nach Möglichkeiten der Programmierung.

In der Arbeitsgruppe „Technische Informatik“ von Prof. Mario Porrmann konnte Layla dann Miniroboter kennenlernen und ein Programm entwickeln, das dem Miniroboter ermöglicht, Objekte einer bestimmten Farbe zu erkennen. Der Wissenschaftliche Mitarbeiter Philipp Gehricke erklärte ihr die grundlegenden Konzepte aus den Bereichen Robotik und Bildverarbeitung. „Zuerst werden die Kamerabilder abgerufen. Anschließend erfolgt eine umfassende Bildverarbeitung, was das Zuschneiden, das Anwenden von Filtern und das Erkennen der Objektkonturen umfasst. Schließlich steuert eine clevere Logik den Roboter so, dass er den erkannten Objekten gezielt hinterherfährt.“

Alle Schülerinnen gaben am Ende ein positives Feedback. Sie hatten nicht nur viel Spaß, sondern haben auch viel gelernt.

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