Forschungsprofil Dr. Oliver Ambrée

Immunzellen sind wichtige Mediatoren der Nervenzellentwicklung und -funktion. Somit spielen sie eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung neuropsychiatrischer Erkrankungen wie der Depression. In unserer Forschung verwenden wir einen multidisziplinären Ansatz, der verhaltensbiologische, immunologische und neurobiologische Methoden umfasst. Anhand von Tiermodellen untersuchen wir, wie Immunreaktionen, die durch Stressreaktionen oder entzündliche Prozesse ausgelöst werden, die Stressanfälligkeit und -resilienz prägen und sich auf Gehirn und Verhalten auswirken.

Forschungsthemen

  • Einfluss der Immunantwort auf Stressanfälligkeit und -resilienz
  • Einfluss der genetisch prädisponierten Stressreaktivität auf Immunantwort, Gehirn und Verhalten
  • Langfristige Auswirkungen von Lebensereignissen auf Immunantwort, Gehirn und Verhalten

Modellsysteme

  • Labormäuse
  • Transgene Mauslinien
  • Primärzellkulturen

Methoden

  • Verhaltenstests für emotionales Verhalten, Lernen und Gedächtnis
  • Ex-vivo Stimulationsassays in Primärzellkulturen
  • Immunphänotypisierung mittels Durchflusszytometrie
  • Gen- und Proteinexpressionsanalysen
  • Immunhistochemie und Mikroskopie

Ausgewählte Publikationen

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Dr. Oliver Ambrée

Raum 35/132
Barbarastraße 11
49076 Osnabrück