Unter Einhaltung strenger Corona-Auflagen, inklusive der 2G-Plus-Regel, gastierten insgesamt 16 Studierende und Dozenten im Wilhelm-Mielck-Haus der zum Alfred-Wegener-Institut gehörenden Biologischen Anstalt Helgoland. Nachdem sie die Zimmer bezogen und die Ferngläser, Spektive und Teleobjektive ausgepackt hatten, besuchten sie zunächst die Lange Anna – eine fast 50 Meter hohe Felsnadel. Obwohl die dort brütenden Trottellummen, Basstölpel und Tordalke nach einer erfolgreichen Brutsaison bereits wieder auf See waren, ließen sich noch einzelne Lummen erblicken. Unter den vielen Zugvögeln, die auf Helgoland oft erschöpft und hungrig auf ihrem Weg vom hohen Norden in südlichere Gebiete rasten, entdeckten die Teilnehmenden unter anderem Schneeammern, Ohrenlerchen und auch recht seltene Gäste wie eine Waldammer und einen Blauschwanz.
Auch ein Besuch des Helgoländer Felswatts, direkt am Fuße der Langen Anna, stand auf dem Programm. Die Exkursionsgruppe erkundete zudem die benachbarte Helgoländer Düne und nahm die besondere Gelegenheit wahr, die dort lebenden Kegelrobben und Seehunde zu beobachten.