Theater der Zukunft: Transkulturelle Praxis im Dialog

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung von IMIB, Soli*City und FuturMig gaben Theateragent:innen Einblicke in transkulturelle Theaterarbeit und diskutierten, wie ein Theater der Zukunft in einer vielfältigen Migrationsgesellschaft aussehen kann.

Am 9. Dezember luden die Vorlesungsreihe des Masterprogramms  Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB) am  Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück,  Soli*City und  FuturMig ins  Theater Osnabrück, um über die Potenziale und Herausforderungen eines Theaters der Zukunft in der Migrationsgesellschaft der Gegenwart ins Gespräch zu kommen. Tanja Spinger, Svenja Lichtenberg und die geladenen Theateragent:innen boten den circa 30 Studierenden und Gästen spannende Einblicke in die transkulturelle Theaterarbeit am Theater Osnabrück.

Der Bereich Transkulturelles im Theater Osnabrück initiiert künstlerische Begegnungsformate, die die kulturelle Vielfalt der Stadt erlebbar machen und langjährige Kooperationen knüpfen. In jeder Spielzeit widmet sich das Theater Osnabrück einer anderen Partnerregion als programmatischem Schwerpunkt. Theateragent:innen helfen dabei, Kontakte zwischen Theater und migrantischen Communities zu knüpfen und aufrechtzuerhalten. In einem offenen Dialogrunde diskutierten Teilnehmende und Theatermitarbeiter:innen, welche Schwierigkeiten diesen Prozess begleiten und welche Veränderungen in der kulturellen Praxis die transkulturelle Theaterarbeit anstößt.

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