Zukünfte der Hochschule neu denken: Dekoloniale Perspektiven in der Lehre

Workshoprückblick aus Göttingen: Yalız Akbaba und Constantin Wagner diskutieren mit Teilnehmenden dekoloniale Perspektiven und Zukünfte universitärer Bildung. Impulse, Reflexion und Austausch zu Chancen und Grenzen in Lehre und Forschung.

 Prof. Dr. Yalız Akbaba (Philipps-Universität Marburg) und  Prof. Dr. Constantin Wagner (Johannes-Gutenberg-Universität Mainz) kamen am 13.02.2026 an die  Georg-August-Universität Göttingen, um in Kooperation mit der dortigen  Hochschuldidaktik, dem Netzwerk Decolonize University Göttingen und  FuturMig einen Workshop zu möglichen Zukünften universitärer Bildung zu halten. Die beiden Workshop-Leitenden besitzen langjährige Erfahrung in der Gestaltung von Lehre und universitären Strukturen aus diskriminierungssensibler und dekolonialer Perspektive. Nach einer Übung, in der die Teilnehmenden ihre eigene Perspektive und deren Standortgebundenheit reflektierten, stellten Yalız Akbaba und Constantin Wagner Ergebnisse des Projekts „Postmigrationsgesellschaftliche Perspektiven auf die Politische Bildungsarbeit“ vor, berichteten aus eigenen Erfahrungen und regten die Teilnehmenden an, über Möglichkeiten und Grenzen der Umsetzung dekolonialer Perspektiven in den eigenen Fächern und der eigenen Lehre zu diskutieren. Finanziert wurde der Workshop aus Mitteln des Landes Niedersachsen im Rahmen des Forschungsprojekts FuturMig.

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