Am 6. März traf sich das interdisziplinäre FuturMig‑Team im Museum Friedland, um die ersten empirischen Ergebnisse aus den Teilprojekten des Wissenschaftsraums zu diskutieren. Im Fokus stand die Frage, wie in unterschiedlichen Praxis‑ und Forschungsfeldern über Migration und Zukunft gesprochen wird, welche zeitlichen Vorstellungen damit transportiert werden und welche Konsequenzen dies insbesondere für die Bildungspraxis hat.
In Zeiten des Rechtsrucks und schrumpfender Fördermittel benötigen Bildungsakteur:innen Räume und Ressourcen, um gemeinsam mit migrantischen sowie nicht‑migrantischen Zielgruppen alternative, inklusive Perspektiven auf migrationsgesellschaftliche Verhältnisse zu erarbeiten. Das Real‑ und Zukunftslabor – ein Kooperationsprojekt von Museum Friedland und dem Center for Global Migration Studies (CeMig) der Universität Göttingen – bietet interdisziplinäre Interventionen, Experimente und künstlerisch‑kreative Dialogformate. Ziel ist, die Erinnerungskultur von Flucht und Vertreibung in Deutschland zu reflektieren und daraus neue Visionen von Migrationszukünften zu entwickeln.
Weitere Informationen und Termine finden Sie auf der Homepage des Wissenschaftsraums Zukünfte der Migration.