Vortrag von Dr. Mert Pekşen (Osnabrück) zu Zukünften der Migration

Über 40 Interessierte verfolgten vor Ort und online Dr. Mert Pekşens Vortrag über das Leben Geflüchteter in türkischen Satellitenstädten – ein eindrücklicher Blick auf Hoffnung, Restriktionen und Zukunftsgestaltung unter prekären Bedingungen.

Über 40 Interessierte besuchten am 18. November den Vortrag von Dr. Mert Pekşen (Osnabrück) zum Thema „Future-making under precarious conditions: Living as a refugee in Turkish satellite cities“. Darin analysierte Dr. Pekşen, wie Geflüchtete in der Türkei mit den räumlichen und zeitlichen Beschränkungen des türkischen Asylsystems umgehen, das sie in sogenannten Satellitenstädten festhält.

Der Vortrag zeigte eindrücklich, wie Geflüchtete in einem Spannungsfeld aus Repression und Hoffnung versuchen, aktiv ihre Zukunft zu gestalten und dabei die ihnen auferlegten Grenzen herausfordern. Besonders der angeregte Austausch mit den zahlreichen studentischen Teilnehmenden machte dabei immer wieder auf die Diskrepanz zwischen der erwarteten Zukunft nach dem Resettlement und der erlebten Gegenwart der Eingrenzung aufmerksam.

Der Vortrag wurde gemeinsam organisiert von der IMIB-Ringvorlesung am Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS) der Universität Osnabrück, von  Soli*City und  FuturMig.
 

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