Der Wind bläst aus der falschen Richtung, der Weg ist versperrt oder der Proviant fehlt – jede Form der Mobilität stößt unweigerlich auf Hindernisse und Probleme, und das nicht erst in der Moderne. Wartezeiten, Verzögerungen und Umwege waren elementarer Bestandteil des Reisens auch im Mittelalter. Für die historische Forschung ist ›Warten‹ jedoch ein wenig erschlossenes Thema.
Wie können Wartezeiten für die Analyse vormoderner Mobilität fruchtbar gemacht werden? Der Vortrag skizziert Ansätze und Erkenntnismöglichkeiten und erörtert Beispiele aus dem späten Mittelalter.
Weitere Informationen auf der Seite des DHIP.