03.-04. Sep

1. Niedersächsischer Vernetzungsworkshop für Doktorand*innen im Bereich der Geschichte der Frühen Neuzeit

Das Forschungszentrum IKFN lädt Promovierende aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg, die zur Geschichte der Frühen Neuzeit forschen, zu einem Vernetzungsworkshop am 3. und 4. September 2025 ein.

Die wissenschaftliche Vernetzung stellt für Promovierende eine zentrale Voraussetzung für den Austausch und die Sichtbarkeit innerhalb der wissenschaftlichen Community dar – kann jedoch gerade am Anfang der wissenschaftlichen Karriere auch mit Hürden verbunden sein. Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Forschungszentrum Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) in Osnabrück im September 2025 einen zweitägigen Workshop zur Förderung des Austauschs zwischen Promovierenden aus Niedersachsen, Bremen und Hamburg, die zu Themen der Geschichte der Frühen Neuzeit forschen. 

Der Workshop bietet die Möglichkeit, aktuelle Dissertationsprojekte vorzustellen, sich über methodische wie inhaltliche Fragen auszutauschen und neue Kontakte untereinander zu knüpfen. Neun Promovierende werden ihre laufenden Forschungsarbeiten präsentieren. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf Projekten mit Bezug zur Landesgeschichte Niedersachsens, Bremens und Hamburgs. 

Die Veranstaltung richtet sich ausdrücklich nicht nur an die Vortragenden, sondern steht allen interessierten Promovierenden aus dem nordwestdeutschen Raum offen. Ziel ist es, die regionale Vernetzung zu stärken und ein Forum für kollegialen Austausch zu schaffen. 

Der Workshop wird gefördert von der VGH Stiftung. 

 

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 15. August 2025 unter folgender E-Mail-Adresse an:  egrun@uni-osnabrueck.de 

 

Programm

Mittwoch, 03.09.2025

14:00 – 14:15             Begrüßung

14:15 – 14:45             Marcel Lewerentz (Osnabrück): (K)Ein Feind in Zeitungen? Die Frankreichberichterstattung im Hamburger Nordischen Mercurius Ende des 17. Jahrhunderts

14:45 – 15:15             Pause

15:15 – 15:45             Maren Schaefer (Hannover): Fürstliche Verwahrung. Innerfamiliale Gefangenahmen als Instrument dynastischer Herrschaftspolitik im deutschen Hochadel des 15. bis 17. Jahrhunderts

15:45 – 16:15             Laura Rehmann (Vechta): Weibliche Vormundschaft, transregionale Verflechtungen und politische Handlungsspielräume im frühneuzeitlichen Adel. Am Beispiel der Vormundschaft Charlotte Amélie de la Trémoilles über Anton II. von Aldenburg

16:15 – 16:45             Pause

16:45 – 17:15             Hjördis Bohse (Osnabrück): Wechselseitige Verwobenheit vor ostfriesischen Gerichten. Die Bedeutung des Geschlechts in Relation zu anderen Differenzierungskategorien in ostfriesischen Ehe- und Unzuchtsprozessen

17:15 – 17:45             René Schütte (Vechta): Alkoholmissbrauch in der Frühen Neuzeit. Mikrohistorische Studien zum nordwestdeutschen Raum

19:00                         Gemeinsames Abendessen

 

Donnerstag, 04.09.2025

09:00 – 09:30             Nele Popp (Oldenburg): Early Modern Girl Bosses? Hamburg's Shipbuilders' Guild and Female Labour in the 17th and 18th Century

09:30 – 10:00             Anneliese Rebert (Göttingen): Monastische Autonomie und landesherrliche Intervention. Die Wirtschaft der Lüneburger Frauenklöster im 16. und frühen 17. Jahrhundert (1510–1620)

10:00 – 10:30             Pause

10:30 – 11:00             Hagen Vienenkötter (Oldenburg): Zwischen Risiko und Absicherung. Strategien Bremer Kaufleute zum gesicherten und wirtschaftlich effizienten Handel auf See in der Frühen Neuzeit

11:00 – 11:30             Esra Grun (Osnabrück): Braunschweig-Lüneburg und die Kurwürde: Korruption und Korruptionskommunikation in der Frühen Neuzeit

11:30 – 12:00             Abschlussdiskussion und Feedback

12:30                         Gemeinsames Mittagessen in der Mensa (optional)

Zeit

Beginn:
03.09.2025, 14:00 Uhr
Ende:
04.09.2025, 12:00 Uhr

Ort

 Zimeliensaal, Gebäude 09

Universitätsbibliothek
Alte Münze 16
49074 Osnabrück