Nachruf Prof. em. Dr. Martin Bennhold (1934-2025)

Prof. Martin Bennhold prägte die Universität Osnabrück, engagierte sich für Zwangsarbeitsforschung und für die Gedenkstätte Gestapokeller. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Die Universität Osnabrück trauert um

Prof. em. Dr. Martin Bennhold

* 24. Dezember 1934 † 11. August 2025

Seit der Gründung unserer Universität im Jahr 1974 war Prof. Martin Bennhold bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2000 als Professor für Rechtssoziologie am damaligen Fachbereich Sozialwissenschaften tätig. Seine Forschung widmete sich kritisch wichtigen Themen unserer Zeit. Er leitete zwei Forschungsprojekte zur Zwangsarbeit in Osnabrück und im Landkreis Grafschaft Bentheim, dabei interessierten ihn die Beziehungen zwischen Zwangsarbeitenden aus der damaligen Sowjetunion und der Osnabrücker Bevölkerung.
Er war Mitgründer des im Jahr 2000 gegründeten Trägervereins Gedenkstätte Gestapokeller im Schloss Osnabrück und dessen langjähriger Vorsitzender. Damit schuf er einen Raum für Information, Erinnerung und Gedenken.
Prof. Martin Bennhold inspirierte mit seinem starken demokratischen und emanzipatorischen Selbstverständnis viele Studierende. Seine große Zuversicht sowie seine Ernsthaftigkeit in der Sache und Zugewandtheit im persönlichen Kontakt waren sehr geschätzt.
Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Frau und den Angehörigen.

Die Präsidentin
Prof.in Dr. Susanne Menzel-Riedl

Der Dekan des Fachbereichs Kultur- und Sozialwissenschaften 
Prof. Dr. Hajo Holst
Die Direktorin des Instituts für Sozialwissenschaften 
Prof.in Dr. Katrin Golsch

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