Genderdiskurse und -praktiken spielen eine entscheidende Rolle bei der Legitimierung, Konzeptualisierung und Umsetzung der heutigen Friedensförderung sowie ihrer verschiedenen Praktiken und Strategien. Unsere Kollegin Dr. Maéva Clément erforscht derzeit Versöhnung und Friedensförderung unter genderspezifischen Gesichtspunkten, indem sie Expert*innen, Praktiker*innen und Aktivist*innen in Kapstadt und Johannesburg interviewt. Der Forschungsaufenthalt findet im Rahmen ihrer Researcher Mobility-Förderung des International Network of Universities (INU) statt, um an der Stellenbosch University mit Kolleg*innen zu den Themen Gender, Versöhnung und Frieden zu arbeiten.
Sie ist zu Gast bei Prof. Louise du Toit und wird an den Forschungsaktivitäten des Centre for Applied Ethics am Department of Philosophy, des Centre for the Study of the Afterlife of Violence and the Reparative Quest (AVReQ Center) sowie der Reconciliation and Justice Unit des Beyers Naudé Centre mitwirken. In diesem interdisziplinären Umfeld wird Maéva Clément ihr Projekt zur vergeschlechtlichten Governance von Versöhnung vorstellen und gemeinsame Forschungs- und Lehraktivitäten mit Kolleg*innen der Stellenbosch University aufnehmen. In diesem Zusammenhang wird sie auch die Forschungs- und Lehrschwerpunkte an dem Institut für Sozialwissenschaften der Universität Osnabrück vorstellen.
Mehr zur Arbeit von Dr. Maéva Clément auf den Seiten des Fachgebiets Internationale Beziehungen & Friedens- und Konfliktforschung.