Forschungskooperationen
An der Universität Osnabrück
IKFN - Interdisziplinäres Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit
Das Interdisziplinäre Institut für Kulturgeschichte der Frühen Neuzeit (IKFN) wurde 1992 gegründet und bündelt die vielfältigen Forschungen der Geschichtswissenschaft, der Literatur- und Kunstgeschichte, der Romanistik und Anglistik, der Musikwissenschaft, der politischen Theorie, der Rechts- und Kirchengeschichte zu dieser Epoche.
CRZ – Costa-Rica-Zentrum
Ziel ist der transdisziplinäre, internationale und interkulturell vergleichende Wissenschaftsaustausch zwischen Deutschland und Costa Rica. Das Zentrum widmet sich schwerpunktmäßig der Erforschung zukunftsorientierter, wertebasierter, interkultureller sowie gesellschaftlicher Fragestellungen und Aufgaben, vorrangig fokussiert auf die Themengebiete der Bildung und Erziehung, Frieden, Ökonomie, Umwelt, Biodiversität und Nachhaltigkeit.
Internationale Beziehungen und Weltkirche
IWM – Institut für Weltkirche und Mission, Frankfurt
Das Institut für Weltkirche und Mission (IWM) ist ein wissenschaftliches Institut der Deutschen Bischofskonferenz an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Es widmet sich in Forschung und Lehre der theologischen Reflexion auf die missionarische Sendung der Kirche im Horizont weltkirchlicher Fragen.
Prof. Dr. Margit Eckholt ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des IWM.
IIMF – Internationales Institut für missionswissenschaftliche Forschungen
Das Institut ist eine ökumenisch offene Vereinigung von katholischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie von Personen, die an Fragen der Weltkirche und der Inkulturation, an der historischen und aktuellen Missionspraxis sowie an der historischen und aktuellen Missionstheologie, an kontextuellen Theologien sowie am Dialog der Religionen interessiert sind. Das IIMF gibt die Zeitschrift für Missions- und Religionswissenschaft (ZMR) heraus.
Prof. Dr. Margit Eckholt ist seit 2018 Stellvertretende Vorsitzende des IIMF und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der ZMR.
ESCT – European Society of Catholic Theology (Europäische Gesellschaft für Katholische Theologie)
The aim of the European Society for Catholic Theology is to promote the academic discipline of Catholic theology primarily at the intersection where Church and society meet. As a systematic reflection on ‘faith seeking understanding’, Catholic theology engages in interdisciplinary research and education which is loyal and yet constructively critical vis-à-vis the Church, while at the same time meeting the highest academic standards of the academy.
Von 2019 bis 2021 war Prof. Dr. Margit Eckholt Vizepräsidentin der Gesellschaft und hat im August 2021 den Kongress zum Thema „Creation – transformation – theology“ an der Unversität Osnabrück durchgeführt, der u.a. von der DBU – Deutsche Bundes-Umweltstiftung gefördert worden ist. Von 2021 bis 2023 war sie Präsidentin der ESCT. Seit September 2023 ist sie Vorsitzende der Peter-Hünermann-Foundation der ESCT.
Wissenschaftliche Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz
Die Aufgabe der "wissenschaftlichen Arbeit im weltkirchlichen Bereich" liegt in der wissen-schaftlichen Begleitung der weltkirchlichen Aktivitäten der katholischen Kirche in Deutschland. Getragen von und angesiedelt bei der Deutschen Bischofskonferenz dient der Arbeitsbereich den verschiedenen Trägern weltkirchlicher Arbeit. Fragen kirchlicher Entwicklungszusammenarbeit, Friedensorientierung und Dialogprogramme theologischer und pastoraler Art sind thematische Schwerpunkte.
Als Mitglied der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe hat Prof. Dr. Margit Eckholt das Forschungsprojekt „Pastoral urbana“ (2010-2013) durchgeführt sowie das wissenschaftliche Tagungsprojekt zu Pfingstkirchen in Zentralamerika (2017).
Intercambio cultural alemán-latinoamericano - ICALA (Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V.)
Ziele und Aufgaben des Stipendienwerk:
Das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V. wurde 1969 von dem Freiburger Religionsphilosophen Bernhard Welte und dem Theologen Peter Hünermann gegründet zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit deutscher und lateinamerikanischer Theologen, Philosophen, Pädagogen und Humanwissenschaftler. Es ist als Verein organisiert und erhält seine finanzielle Unterstützung zum großen Teil durch die Bischöfliche Aktion ADVENIAT. Das Stipendienwerk versteht seine Aufgaben als Beitrag zur Wissenschaftskooperation zwischen deutschen und lateinamerikanischen Universitäten sowie als Teil kirchlicher Bildungs- und Entwicklungsarbeit in Lateinamerika und in Deutschland.
Zentrales Ziel ist die individuelle Förderung junger und qualifizierter Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die Förderung kirchlich und gesellschaftlich relevanter Projekte sowie akademischer Institutionen. Lateinamerikanische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen erhalten Stipendien zur Durchführung einer Promotion oder eines Forschungsaufenthaltes in Deutschland, ebenso wird deutschen Theologen, Philosophen und Pädagogen ein Forschungsaufenthalt in Lateinamerika ermöglicht.
Seit 2002 ist Prof. Dr. Margit Eckholt Vorsitzende des Kuratoriums. Sitz der Geschäftsstelle ist Osnabrück.
Theologie, Kirche und Frauen
Teologanda - Argentinische Theologinnenvereinigung, Buenos Aires
Teologanda ist eine Vereinigung argentinischer Theologinnen, mit dem Ziel der Förderung der wissenschaftlichen Arbeit von Frauen in Argentinien und des Aufbaus von internationalen Forschungskooperationen.
Agenda – Forum katholischer Theologinnen e.V.
AGENDA – Forum katholischer Theologinnen e.V. ist ein Netzwerk katholischer Theologinnen, die in der Wissenschaft tätig sind, in Kirche und Ge¬sellschaft verantwortliche Aufgaben übernehmen oder solche Tätigkeiten anstreben. Ziel des Vereins ist es, die wissenschaftliche Arbeit von Theologinnen sichtbar zu machen, ihre Situation in Universität und Kirche zu verbessern und ihre Interessen zu vertreten.
Von 2014 bis 2019 war Prof. Dr. Margit Eckholt Vorsitzende von AGENDA und hat in dieser Funktion zusammen mit Prof. Dr. Virginia Azcuy und Kolleginnen den deutsch-lateinamerikanischen Theologinnenkongress in Buenos Aires durchgeführt (2016) zum Thema „Frauen-Friedensräume“, der u.a. von der DFG finanziert worden ist. Sie hat in dieser Zeit zusammen mit Prof. Dr. Dorothea Sattler, Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek und Prof. Dr. Andrea Strübind den Ökumenischen Kongress „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ an der Universität Osnabrück (2017) durchgeführt.
Partneruniversitäten in Lateinamerika:
- Pontificia Universidad Católica de Chile,Facultad de teología
- Pontificia Universidad Católica Argentina,Facultad de teología
- Pontifícia Universidade Católica do Rio Grande do Sul, Porto Alegre, Brasilien, Facultad de teología
- Universidad Nacional de Costa Rica, Heredia, Escuela ecuménica de ciencias de religión