Forschungsprojekte

Altes Testament

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Projekte zur bibelwissenschaftlichen Grundlagenforschung: (Kanon-)Hermeneutik und Methodologie der Exegese

  • Entwicklung des auch interdisziplinär und international rezipierten Konzepts einer „kanonisch-intertextuellen Bibellektüre“ (G.St.)
  • Untersuchungen zur Methodologie der Exegese: „Exegese als synchrone Konstruktion des Diachronen“ (G.St.)
  • Bibelpräsenz „diesseits der Hermeneutik“

Kommentarprojekte

Kommentar zu den Büchern 1 und 2 Chronik (NSKAT)

Kommentar zum Buch Daniel

Kirchen- und Christentumsgeschichte

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Titelseite des gemeinsamen Hirtenwortes der oberrheinischen Bischöfe zur Geschiedenenpastoral, 1993
© Bistum Mainz / Martinusbibliothek Mainz, Bearbeitung: Martin Belz

Prof. Dr. Martin Belz : (K)ein Platz am Tisch des Herrn? Das Hirtenwort der oberrheinischen Bischöfe zur Geschiedenenpastoral von 1993 und dessen Rezeption in der Bistumspresse von Mainz, Rottenburg-Stuttgart und Freiburg

Dürfen Wiederverheiratete Geschiedene in der katholischen Kirche die Kommunion empfangen – oder sind sie für die Dauer der zweiten standesamtlichen Ehe von der Eucharistie ausgeschlossen? Diese Frage erregte zwischen Herbst 1993 und Frühjahr 1995 die Gemüter im bundesdeutschen Katholizismus und insbesondere in den drei Bistümern der Oberrheinischen Kirchenprovinz (Freiburg, Mainz und Rottenburg-Stuttgart). Was war geschehen?

Informationsblatt zum Wormser Memorandum 1971, Titelseite
© (c) Bistum Mainz / Institut für Mainzer Kirchengeschichte

Prof. Dr. Martin Belz : Das "Wormser Memorandum" von 1971. Ein Beitrag zur ökumenischen Verständigung?

April 1971: 450 Jahre ist es her, dass Martin Luther vor Kaiser Karl V. in Worms im Kontext des dort tagenden Reichstages auftrat und den Widerruf seiner Schriften verweigerte: Dieses historische Ereignis und die Gedenkfeiern der Stadt Worms im Jahr 1971 nahmen führende Wormser Katholiken zum Anlass, Papst Paul VI. um "ein klärendes Wort zur Person und Lehre Martin Luthers aus heutiger katholischer Sicht im Interesse der Vertiefung oekumenischer Arbeit" zu bitten. Die Bittschrift aus der Nibelungenstadt machte als "Wormser Memorandum" deutschlandweit Schlagzeilen.

Erste Lesung der Pariser Verträge im Deutschen Bundestag
© Bundesarchiv, B 145 Bild-F002349-0006 / Brodde / CC-BY-SA 3.0

Mag. theol. Michael Neumann M.A. : Das Katholische Büro in Bonn und die Ehescheidungsreform. Der Wandel der religiösen Interessenvertretung in der Bundesrepublik zwischen 1949 und 1976

Wie agierten katholische Vertreter, wenn es darum ging, in der demokratischen Gesellschaft der Bundesrepublik religiöse Glaubenswahrheiten politisch zu verteidigen? Das an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster betreute Dissertationsprojekt von Michael Neumann untersucht diese Frage am Beispiel der kirchlichen  Lehre der Unauflöslichkeit der Ehe und der geschlechterspezifischen Rollenordnung innerhalb dieser.

Dogmatik und Fundamentaltheologie

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Projekt-Logo Vatican II Event and Mandate
© Vatican II Event and Mandate project

Vatican II - Event and Mandate : Interkontinentales Kommentarprojekt zum Zweiten Vatikanischen Konzil

Das internationale theologische Forschungsprojekt Projekt Vatican II – Event and Mandate widmet sich einer interkulturellen und interkontinentalen Kommentierung des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) und dessen vielfältiger Rezeptionen in weltkirchlichen Kontexten. Im Projekt arbeiten etwa 150 Theolog:innen aus allen Kontinenten an einer umfassenden interkontinentalen und interkulturellen Kommentierung der Dokumente Konzils. Die Ergebnisse der Forschung werden in einer 12-bändigen Publikationsreihe sowohl auf Deutsch (Verlag Herder) als auch auf Englisch (Verlag Peeters) publiziert.

© SeminarioAlumni_Icala_Chile2022

“Der Schrei der Erde und die Enden der Welt" : DAAD-Alumni-Seminare Chile 2022 und Costa Rica 2023

Im Rahmen des Projekts (Laufzeit 1.1.2022 – 31.12.2023) werden unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Margit Eckholt, Institut für Katholische Theologie, zwei aufeinander aufbauende Fortbildungsseminare für Alumni und Alumnae in Santiago de Chile sowie in San José/Costa Rica zum Thema Integrale Ökologie und Bildung für nachhaltige Entwicklung durchgeführt.

© Zentrum für Umwelt und Kultur (ZUK)

Creation – Transformation – Theology : Internationaler Kongress der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie 2021

Vom 25. bis 28. August 2021 wurde an der Universität Osnabrück der internationale Kongress „Creation – Transformation – Theology“ der Europäischen Gesellschaft für Katholische Theologie, unter der Leitung von Prof. Dr. Margit Eckholt, als Hybridveranstaltung durchgeführt.

© ICALA

Religion als Ressource befreiender Entwicklung : Das "Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V." feierte 50-jähriges Jubiläum im Schloss der Universität Osnabrück

Seit 50 Jahren fördert das Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V. (ICALA) den Austausch zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. Am Freitag, 23. November, wurde das Jubiläum im Schloss der Universität Osnabrück mit einem Festakt begangen.

© Universität Osnabrück

20.-23. August 2018 in Bogotá, Kolumbien, gefördert vom DAAD und der Bischöflichen Aktion Adveniat : XII. internationales und interdisziplinäres Seminar des Stipendienwerkes Lateinamerika-Deutschland e.V.

In Kooperation mit dem Philosophen Prof. Dr. Vicente Durán SJ von der Partneruniversität der Universität Osnabrück in Kolumbien, der Pontificia Universidad Javeriana in Bogotá, hat Frau Prof. Dr. Margit Eckholt in Kooperation mit dem Stipendienwerk Lateinamerika-Deutschland e.V. ein vom DAAD aus Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gefördertes Alumni-Seminar durchgeführt. Über 80 ehemalige Doktoranden und Doktoran­dinnen deutscher Universitäten aus 11 lateinamerikanischen Ländern haben an der Tagung teil­ge­nommen.

© Universität Osnabrück

7. bis 9. August 2018 in Ciudad de Guatemala : Tagung: „Pfingstkirchen in Guatemala / Zentralamerika als Herausforderung für die katholische Kirche“

Im Auftrag der Wissenschaftlichen Arbeitsgruppe für weltkirchliche Aufgaben der Deutschen Bischofskonferenz hat Frau Prof. Dr. Margit Eckholt die wissenschaftliche Leitung übernommen für die Vorbereitung und Durchführung einer Tagung der Bischofskonferenz von Guatemala und der Deutschen Bischofskonferenz zu „Pfingstkirchen in Guatemala / Zentralamerika als Herausforderung für die katholische Kirche“. Das wissenschaftliche Symposium fand vom 7. bis 9. August 2018 in Ciudad de Guatemala (Casa Marista de Formación) statt.

Frauen in kirchlichen Ämtern

Zusammen mit Frau Prof. Dr. Dorothea Sattler von der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Münster und Prof. Dr. Ulrike Link-Wieczorek und Prof. Dr. Andrea Strübind vom Institut für evangelische Theologie der Universität Oldenburg hat Frau Prof. Dr. Margit Eckholt (Institut für katholische Theologie der Universität Osnabrück) den Ökumenischen Kongress „Frauen in kirchlichen Ämtern. Reformbewegungen in der Ökumene“ durchgeführt, der vom 6. bis 9. Dezember 2017 an der Universität Osnabrück stattfand und mit der Verab­schiedung der „Osnabrücker Thesen“ zuende ging.

Religionspädagogik mit Pastoraltheologie

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© DFG

Jan Woppowa, Marie-Sophie Brösing : DFG-Projekt: Ökumene als Praxis in der Schule entwickeln. Eine praxeologische Studie zur Implemen-tierung des neuen Schulfachs ‚Christlicher Religionsunterricht‘ in Niedersachsen

Mit der Einführung des neuen Schulfachs „Christliche Religion nach evangelischen und katholischen Grundsätzen“ (CRU) in Niedersachsen zum Schuljahr 2026/27 wird Neuland betreten. Zwar gibt es in Deutschland und anderen Ländern Europas schon länger einen Entwicklungstrend hin zu einer Organisationsform des Religionsunterrichts, die mindestens konfessionsübergreifende Gestalt hat. 

© DFG

Jan Woppowa : DFG-Netz­werk „Re­li­gi­ons­päd­ago­gi­sche Her­me­neu­tik“ (rpH)

Dimensionen religionspädagogisch-hermeneutischer Forschung. Methodologische und forschungsmethodische Fundierungen

In der Religionspädagogik dominierten bis in die 1980er Jahre hermeneutische und historische Forschungsansätze. Ab den 1990er Jahren wurden zunehmend empirische Methoden integriert und methodologisch reflektiert, ohne dass eine vergleichbare methodologische Diskussion in Hinblick auf hermeneutische Dimensionen religionspädagogischen Forschens erfolgte.

Jan Woppowa : Kon­fes­si­ons­be­zo­ge­ne Dif­fe­renz­sen­si­bi­li­tät im Re­li­gi­ons­un­ter­richt für al­le

Der Religionsunterricht von heute sieht sich mit neuen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, bei denen man nicht mehr auf eine konfessionell und religiös homogene, sondern säkulare und religiös plurale Schülerschaft trifft, konfrontiert. Um auf die heterogenen gesellschaftlichen Bedingungen und damit verbundenen neuen Herausforderungen adäquat reagieren zu können, wird versucht, neue Modelle des Religionsunterrichts zu konzipieren. Eines dieser Modelle ist der Religionsunterricht für alle in Hamburg, wo ein dialogischer Raum geschaffen wird, an dem verschiedene Religionen und Weltanschauungen gleichberechtigt anerkannt werden und der Vielfalt an Religionen in Hamburg entsprochen werden kann. 

Jan Woppowa : Theo­lo­gie und Di­dak­tik für den kon­fes­si­o­nell-ko­ope­ra­ti­ven bzw. öku­me­nisch ver­ant­wor­te­ten Re­li­gi­ons­un­ter­richt

Im Kontext der Entwicklung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts bzw. des in Niedersachsen in Kürze einzuführenden ökumenisch verantworteten Christlichen Religionsunterrichts stehen ökumenisch-theologische und religionsdidaktische Fragen und Herausforderungen an. In der forschenden Auseinandersetzung damit ist ein Handbuch „Theologie für den konfessionell-kooperativen Religionsunterricht“ (2021) entstanden, das sich an Studierende, angehende und bereits in der Praxis stehende Religionslehrerinnen und Religionslehrer der Sekundarstufen sowie Dozierende und in der Aus- und Fortbildung Tätige richtet. 

Jan Woppowa : Re­li­gi­ons­päd­ago­gik an­ge­sichts des jü­disch-christ­li­chen Di­a­logs: kom­pa­ra­tiv – an­ti­se­mi­tis­mus­kri­tisch – di­a­lo­gisch

Die durch die Konzilserklärung Nostra aetate ausgelösten Neuaufbrüche im Verhältnis zwischen Judentum und Christentum sind bis heute bleibender Auftrag für eine Religionspädagogik christlicher Provenienz und ihre Theorien religiöser Bildung. Das Denken insbesondere deutsch-jüdischer Philosophen, Pädagogen und Bildungstheoretiker des 20. Jahrhunderts (wie Martin Buber, Franz Rosenzweig, Ernst Simon, Josef Walk u. a.) aber auch über diese Epoche hinaus ist dabei ein wichtiger Impulsgeber für die gegenwärtige und zukünftige Gestaltung religiöser Bildung in der postmodernen Gesellschaft. 

Jan Woppowa, Jonas Hüster : Kon­fes­si­o­nel­le und in­ter­re­li­gi­öse Dif­fe­renz­sen­si­bi­li­tät. Em­pi­ri­sche Er­kennt­nis­se und kon­zep­ti­o­nel­le We­ge zu ei­ner re­fle­xi­ven Lehr­kräf­te­pro­fes­si­o­na­li­sie­rung für den Re­li­gi­ons­un­ter­richt für al­le

Der gegenwärtige Religionsunterricht sieht sich mit neuen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen konfrontiert, bei denen man nicht mehr auf eine konfessionell und religiös homogene, sondern vielmehr eine religiös plurale und säkulare Schülerschaft trifft. Um auf religionssoziologische und religionsdemographische Bedingungen und damit verbundenen neuen Herausforderungen adäquat reagieren zu können, entstehen neue, alternative Modelle des Religionsunterrichts. 

Jan Woppowa : On­line Zeit­schrift: RE­LI­GI­ON UN­TER­RICH­TEN

Das Konzept der im open access frei zugänglichen Zeitschrift RELIGION UNTERRICHTEN basiert auf dem didaktischen Prinzip der Multiperspektivität. Jedes Themenheft umfasst zum einen fachwissenschaftliche Beiträge aus verschiedenen Perspektiven und zum anderen Unterrichtsentwürfe für verschiedene Schulstufen, die dem Prinzip der Multiperspektivität verpflichtet sind. In den fachwissenschaftlichen Beiträgen werden alle Unterrichtsthemen je nach Möglichkeit und inhaltlicher Angemessenheit multiperspektivisch erschlossen.

Franziska Veer, Jan Woppowa : Re­li­gi­ons­päd­ago­gi­sche Fall­a­r­beit. Ein Ar­beits­buch für Stu­die­ren­de und Lehr­kräf­te

In den Erziehungswissenschaften ist die Arbeit mit Fallvignetten seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der professionellen Lehrer:innenbildung. Unterrichtliche Praxissituationen werden dabei in Form von „Fällen“ thematisiert und mit unterschiedlichen methodischen Zugängen erarbeitet. Ziel ist es, eine entschleunigte und differenzierte Auseinandersetzung mit Interaktionen und Prozessen des Unterrichts zu ermöglichen und darauf aufbauend praxis-theoretische oder praxis-reflexive Perspektiven zu entwickeln.