Studierende widmen sich geteilter und vereinter Christentumsgeschichte in Ost- und Westdeutschland 1949–1999

Summer School der kirchenhistorischen Professuren in Osnabrück und Erfurt war ein voller Erfolg – Großes Lob für Veranstalter seitens der Teilnehmenden

Wie gestalteten sich christliche Lebenswelten in Ost- und Westdeutschland nach 1949? Auf welche Weise rezipierten Christinnen und Christen die kirchlichen Reformen und die gesellschaftlichen Transformationsprozesse von den 1950ern bis zur Jahrtausendwende in beiden deutschen Staaten? Welche Veränderungen, Neuaufbrüche und Kontinuitäten zeichneten sich in dieser Zeit auf den Ebenen der Pfarreien und Diözesen, der Kirchen- und Bistumsleitungen sowie der Ordensgemeinschaften ab? Wie setzten sich Gläubige mit unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Systemen auseinander? Und welchen Anteil hatten sie an der friedlichen Revolution 1989/1990?

Diesen und weiteren Fragen rund um das Thema „Christentum im geteilten und vereinten Deutschland 1949–1999“ widmete sich eine interuniversitäre Summer School, die vom 28. Mai bis 1. Juni 2025 in Kooperation durch die Professur für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der Universität Erfurt und die Juniorprofessur für Kirchen- und Christentumsgeschichte an der Universität Osnabrück ausgerichtet wurde. Als Tagungsstätte diente das Benediktinerkloster Huysburg bei Halberstadt im Harz, das mit seiner Lage in der Nähe der ehemaligen innerdeutschen Grenze und mit seinem angeschlossenen Tagungshaus den idealen inhaltlichen und organisatorischen Rahmen für die Summer School bot. Gefördert wurde die fünftägige Veranstaltung durch namhafte Zuschüsse der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Freundeskreises der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt, der Studienkommission des Fachbereichs 3 und des Instituts für Katholische Theologie der Universität Osnabrück sowie der beiden ausrichtenden Professuren.

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