Team
Arbeitskultur
Wir sind ein junges und vielfältiges Team, das an einem breiten Feld von Themen arbeitet. Eine integrative Arbeitsatmosphäre, Gleichstellung und die Berücksichtigung von Nachwuchswissenschaftlern mit Kindern sind uns besonders wichtig. Wir freuen uns über Kooperationsanfragen und laden Interessierte ein, sich mit uns in Verbindung zu setzen, z.B. bei unserem Kolloquium
Mitglieder
Rainer Mühlhoffs Forschung zu Künstlicher Intelligenz betrachtet Machine Learning-Systeme als soziotechnische Systeme (siehe Human-Aided AI). Um die ethischen und gesellschaftlichen Implikationen der KI-Technologie zu entfalten, untersucht er im Rückgriff auf verschiedene Teildisziplinen und philosophische Schulen das Zusammenspiel von Technologie, Macht und Subjektivität. Insbesondere integriert er Ethik mit Beiträgen der Sozialphilosophie und kritischen Theorien, um die Auswirkungen von KI in Bezug auf Diskriminierung, soziale Selektion und Ungleichheit zu analysieren (siehe Automatisierte Ungleicheit).
Ein besonderes Forschungsinteresse gilt Datenschutz und Datenethik im Kontext von KI und Big Data. Diese Technologien ermöglichen es auf neue Weise, sensible Informationen über Individuen anhand der anonymisierten Daten vieler anderer Menschen vorherzusagen. Dadurch kommt es zu einer neuartigen, kollektiv verursachten Verletzung der Privatsphäre der Betroffenen. Unter dem Begriff Prädiktive Privatheit erarbeitet Rainer Mühlhoff einen ethischen und regulatorischen Ansatz, der auf die Missbrauchspotenziale prädiktiver Analytik reagiert.
Nora ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in der Forschungsgruppe Ethik und kritische Theorien der KI am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück. Sie arbeitet mit kritischen Theorien des Digitalen, feministischen Science and Technology Studies und post-anthropozentrischer Theorie. Ihre Forschung konzentriert sich auf die individuellen und kollektiven Implikationen der Nutzung von Chatbots und Sprachtechnologien und entwickelt eine post-anthropozentrische, machtbewusste Ethik von Chatbots. Sie hat einen interdisziplinären Studienhintergrund in Gender und Critical Race Theories, Kontinentalphilosophie, Science and Technology Studies sowie Neuro- und Datenethik.
Nora Freya Lindemann
Raum: 50/317
Tel.: +49 541 969-2489
Paul Schütze
Raum: 50/317
Tel.: +49 541 969-2489
Paul ist wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand in der Forschungsgruppe Ethik und kritische Theorien der KI. In seiner aktuellen Forschung und Lehre interessiert er sich für die gesellschaftlichen Auswirkungen und ethischen Herausforderungen digitaler Technologien sowie für eine Sozialphilosophie der Klimakrise. In seiner Dissertation beschäftigt er sich insbesondere mit der Frage, wie KI-Technologien strukturell mit der Klimakrise verbunden sind. Seine Arbeitsschwerpunkte sind kritische Sozialphilosophie, Technikphilosophie, Ethik der künstlichen Intelligenz, Philosophie der Klimakrise und Medienwissenschaften.
Annemarie ist seit 2021 Mitglied der Forschungsgruppe. Mit ihrem interdisziplinären Hintergrund in Kognitionswissenschaften besitzt sie einen fachlichen Hintergrund sowohl in KI als auch in kritischer Philosophie. Sie interessiert sich besonders für Machtgefälle im digitalen Raum, von KI-Anwendungen in der Pornografie bis hin zu der Frage, wie sich KI-Diskurse auf ein emanzipatorisches kollektives Zukunftsdenken auswirken. Derzeit arbeitet sie an unserem MWK-geförderten Projekt „Predicted Futures?“, in dem sie mit verschiedenen Kultureinrichtungen und Schulen zusammenarbeitet und eine Brücke zwischen kritischer Forschung und Bildungsarbeit schlägt.
Neben dieser Tätigkeit beschäftigt sie sich im Rahmen eines Degrowth-Masters an der Universitat Autònoma de Barcelona mit antikolonialen Theorien und postkapitalistischen Wirtschaftsformen.
Annemarie Witschas
Raum: 50/320
Peter Remmers
Peter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (PostDoc) im DFG-Projekt “Prädiktives Wissen ist Macht” in der Forschungsgruppe Ethik und kritische Theorien der KI. In seiner Forschung befasst er sich mit philosophischen und ethischen Grundlagen digitaler Technologien, indem er kritische Perspektiven mit philosophischen Traditionen wie Phänomenologie, (post-)analytischer Philosophie und Medientheorie verbindet. Im Projekt untersucht er ethische Aspekte von KI-Technologien zur Vorhersage persönlicher Informationen vor dem Hintergrund rechtlicher Regulierungsmöglichkeiten. Peter hat seine Promotion 2018 mit einer Arbeit zur Epistemologie des Films abgeschlossen und danach in verschiedenen interdisziplinären Projekten zur Ethik & Philosophie der Mensch-Roboter-Interaktion gearbeitet.
Sean Quägwer ist wissenschaftliche Hilfskraft in der Forschungsgruppe Ethik der KI am Institut für Kognitionswissenschaften der Universität Osnabrück. Nach einem Masterabschluss in Philosophie studiert er Kognitionswissenschaften im Master. Sein Interesse liegt auf feministischer Ontologie, Science and Technology Studies sowie postmodernen Theorien (digitaler) Gesellschaften. Durch seinen Hintergrund in Philosophie, Anglistik und Kognitionswissenschaften besitzt er ein weit gefächertes Hintergrundwissen in kritischer Gesellschaftsphilosophie. Im Rahmen der genannten Beschäftigung befasst er sich derzeit primär mit digitalem Faschismus sowie dem Themenkomplex KI und Schule.
Sean Quaegwer
Lay Vu
Lay ist studentische Hilfskraft in der Forschungsgruppe Ethik und kritische Theorien der KI am Institut für Kognitionswissenschaften der Universität Osnabrück, wo Lay auch den Bachelor-Abschluss gemacht hat. Lays Bachelorarbeit behandelte Subjektivierungsprozesse im Rahmen generativer KI, die für künstlerische Zwecke angedacht und genutzt wird. Im Masterstudiengang Kognitionswissenschaften beschäftigt sich Lay kritisch aus einer feministischen Perspektive mit ethischen und philosophischen Fragestellungen zu digitalen Medien und KI.
Ronja ist Doktorandin in der Forschungsgruppe Ethik und kritische Theorien der KI am Institut für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück. In Ihrer Arbeit untersucht sie personale Autonomie im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz. Ihr Schwerpunkt liegt dabei auf relationalen Autonomiekonzeptionen, den 4E-Ansätzen und der Postphänomenologie. Sie hat einen Hintergrund in Philosophie, Germanistik und angewandter Ethik. Ihre Promotion verbindet sie mit einer Tätigkeit bei der PD – Berater der öffentlichen Hand, wo Sie die öffentliche Verwaltung im Bereich KI-Regulierung berät.
Ronja Speth
Sekretariat
Andrea Katz
Raum: 50/319
Tel.: +49 541 969-2904
Andrea arbeitet im Sekretariat der Forschungsgruppe Ethik und kritische Theorien der KI. Ursprünglich hat sie eine Berufsausbildung im Bankbereich gemacht und ist seit 2019 als Mitarbeiterin bei der Universität Osnabrück im Verwaltungsdienst beschäftigt.