093/2025
Kontinuität an der Spitze der Universität Osnabrück

Präsidentin Menzel-Riedl startet zweite Amtszeit

Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl startet in ihre zweite Amtszeit als Präsidentin der Universität Osnabrück — ein klares Zeichen der Wertschätzung für ihre bisherige Arbeit und die ihres Teams.

Es ist zugleich eine persönliche Anerkennung für sie und ihr Leitungsteam als auch ein Ausdruck der Wertschätzung ihrer bisherigen Arbeit: Am Mittwoch, 17. September, wurde Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl die Ernennungsurkunde für ihre zweite Amtszeit als Präsidentin der Universität Osnabrück übergeben, die am 1. Oktober beginnt. Senat und Hochschulrat hatten zuvor einstimmig auf eine Ausschreibung verzichtet und dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur die Wiederwahl der bisherigen Präsidentin vorgeschlagen.

„Ich freue mich sehr“, so Menzel-Riedl. „Einerseits natürlich über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird, aber darüber hinaus auch über die Chance, weiter gestalten zu können. Gemeinsam mit meinem Team und allen Mitarbeitenden und Studierenden möchte ich die nächsten Jahre dazu nutzen, unsere Uni als innovativen und offenen Ort der Wissenschaft zu stärken.“

„Es ist mir eine große Freude, Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl die Ernennungsurkunde für ihre zweite Amtszeit als Präsidentin der Universität Osnabrück zu überreichen. Unter ihrer Präsidentschaft hat die Universität ihr Profil geschärft, ihre Forschungsstärke ausgebaut und nationale wie internationale Sichtbarkeit gewonnen. Mit ihrer klaren Werteorientierung und Kommunikationsstärke hat Prof. Menzel-Riedl die Universität als starke Stimme der Wissenschaft positioniert“, so Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs bei der Senatssitzung in Osnabrück. „Senat und Hochschulrat haben ihr mit großer Einmütigkeit das Vertrauen für weitere acht Jahre ausgesprochen: Das ist ein starkes Signal und würdigt ihre strategische Weitsicht, ihre verlässliche und empathische Führung. Als Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz und als Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz gestaltet Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl die Hochschullandschaft in Niedersachsen und darüber hinaus entscheidend mit. Ich freue mich, diesen erfolgreichen Weg gemeinsam fortzusetzen.“

In ihrer zweiten, auf acht Jahre angelegten Amtszeit will die Präsidentin die erfolgreiche Entwicklung der Universität Osnabrück fortführen und zugleich neue Akzente setzen. Ein wichtiger Baustein ist dabei die Umsetzung der Ziele im Förderprogramm „Potenziale strategisch entfalten“, das der Uni 16,25 Millionen Euro zur Verfügung stellt. Mit diesen Mitteln der VolkswagenStiftung sollen unter anderem die Sichtbarkeit der Forschung erhöht und das forschungsorientierte Lehren und Lernen weiterentwickelt werden.

Zudem möchte Menzel-Riedl neu berufene Professorinnen und Professoren noch stärker in die Universität und somit in die bestehende Wissenschaftslandschaft der Hochschule integrieren. „Unsere Universität zeichnet sich durch eine stark vernetzte, breit angelegte Forschung aus, dies ist unsere Stärke, und daran wollen wir weiterarbeiten“, so die Präsidentin.

Besonders am Herzen liegen der Uni-Präsidentin die Studierenden: „Unser Campus soll für sie nicht nur ein Lernort sein, sondern auch ein diskursiver Treffpunkt, an dem unterschiedliche Perspektiven diskutiert werden, Freundschaften entstehen und sich unsere Studierenden auch persönlich weiterentwickeln können.“

Bereits in ihrer ersten Amtszeit setzte Prof. Menzel-Riedl entscheidende Impulse wie beispielsweise die stärkere Internationalisierung der Universität. Besonderes Gewicht legte sie auf die weitere Profilbildung in der Forschung. So konnten unter ihrer Präsidentschaft zwei Sonderforschungsbereiche eingeworben werden: einer zu zellulären Membrannetzwerken und ein weiterer — in seiner geisteswissenschaftlichen Ausrichtung in Niedersachsen bislang einzigartiger – zur Migrationsforschung. Darüber hinaus wurde gemeinsam mit sieben Partnern das KI-Reallabor Agrar (RLA) etabliert, das mit 18,9 Millionen Euro von der VolkswagenStiftung finanziert wird.

Zur Person:

Susanne Menzel-Riedl kam 2008 als Juniorprofessorin nach Osnabrück, wo sie nach Rufablehnungen in Gießen und Köln die Professur für Biologiedidaktik erhielt. 2019 wurde sie zur Präsidentin der Universität gewählt — als seinerzeit jüngste Universitätspräsidentin Deutschlands. Darüber hinaus ist sie seit 2022 Vorsitzende der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen und seit 2023 Vizepräsidentin der Hochschulrektorenkonferenz für Hochschulsystem und Organisation. Bei der vom Deutschen Hochschulverband (DHV) durchgeführten Wahl zum „Rektor des Jahres“ 2025 belegte sie den zweiten Platz. Seit 2021 ist sie bei dieser Wahl durchgängig auf Platz eins unter den niedersächsischen Universitätsleitungen.

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Dr. Oliver Schmidt, Universität Osnabrück
Stabsstelle Marketing und Kommunikation der Uni Osnabrück
E-Mail:  oliver.schmidt@uni-osnabrueck.de

Verwandte Nachrichten

Portrait einer Frau mittleren Alters in Bluse und Blazer vor einem großen Gebäude mit vielen Fenstern
© Jens Raddatz

Prof. Dr. Elke Dubbels für Habilitationsschrift ausgezeichnet

Für Ihre Habilitationsschrift über die literarische Vorgeschichte der Debatte über unzuverlässige Informationen und Kämpfe um die öffentliche Meinung erhält Prof. Dubbels den 1. Preis der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften.

Eine Frau mittleren Alters in Shirt und Jackett steht vor einer Schiefertafel und lächelt in die Kamera
© privat

Das Geheimrezept der Gewebeheilung

Wie kann Gewebe ohne Vernarbung nachwachsen? Wie lässt sich Stammzellforschung in die Praxis umsetzen? Darüber haben wir in unserer Reihe „UOS fragt nach“ mit Prof. Dr. Kerstin Bartscherer gesprochen.

Ein Mann schaut in die Kamera.
© Oliver Schmidt

Die Universität trauert um Prof. Dr. Klaus Busch

Die Universität trauert um Prof. Dr. Klaus Busch, der am 7. April verstarb. Der Politikwissenschaftler war von 1974 bis zum Ruhestand am damaligen Fachbereich Sozialwissenschaften tätig. Von 1999 bis 2004 amtierte er darüber hinaus als Vizepräsident.

Zwei Männer und eine Frau schauen in die Kamera.
© mgo-medizin.de

Innovationspreis für Prof. Dr. Christoph Skudlik

Prof. Dr. Christoph Skudlik von der Universität Osnabrück ist mit dem Unna-DERM-Preis 2026 für innovative Konzepte in der dermatologischen Versorgung ausgezeichnet worden.