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Topinformationen

Forschung an der Universität Osnabrück

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Gute wissenschaftliche Praxis

Zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung trifft die Universität Osnabrück Vorkehrungen, um mit Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens umzugehen. Die Universität Osnabrück begrüßt die Veröffentlichung des Kodex zur Sicherung guter Wissenschaftlicher Praxis der DFG. Ziel der Umsetzung des Kodex ist es, eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität an der Universität Osnabrück zu verankern, die nicht ausschließlich von den Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis her gedacht ist, sondern auch von dem Berufsethos der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

KI-Campus Osnabrück

Der KI-Campus der Universität Osnabrück ist Ergebnis der langjährigen Profilbildung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Er verknüpft die forschungsstarken und zugleich anwendungsnahen Fächer Informatik, Kognitionswissenschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Forschungsgruppen der Mathematik und wird von zwei der insgesamt sechs fächerübergreifenden Profillinien im Strategiepaket Forschung der Universität unterstützt (Kognition und Digitale Gesellschaft).

Strategiepaket Forschung

Hier finden Sie Informationen zu der Ausschreibung von Graduiertenkollegs (PDF, 356 kB) und den Förderlinien des Forschungspools (PDF, 320 kB).

Aktuelle Forschungsmeldungen

3 Millionen Euro für Spitzenforschung an der Uni Osnabrück: Großgerät für Kryo-Elektronenmikroskopie

Um Strukturbestimmungen an Proteinen auch an der Universität Osnabrück durchführen zu können, hat der Fachbereich Biologie/Chemie rund drei Millionen Euro für die Beschaffung eines hochmodernen Elektronenmikroskops eingeworben. Bei diesem Gerät werden biologische Proben blitzartig auf minus 196 Grad Celsius heruntergekühlt und dann bei über hundertausendfacher Vergrößerung betrachtet. Diese Methode der sogenannten Kryo-Elektronenmikroskopie bietet einzigartige Vorteile und wurde 2017 mit dem Nobelpreis gewürdigt.  

Software für die Computer der Zukunft gestalten

Forschungsprojekte zu „Disruptiven Hauptspeichertechnologien“ werden innerhalb eines neuen, bundesweiten Schwerpunktprogramms in Osnabrück von Prof. Dr. Olaf Spinczyk, Professor für Eingebettete Softwaresysteme an der Universität Osnabrück, koordiniert. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanziert das sechs-Jahres-Programm in den ersten drei Jahren zunächst mit insgesamt 6,3 Millionen Euro. Bis zu 20 Forschungsprojekte sowie das Osnabrücker Koordinationsprojekt werden im SPP 2377 gefördert.

Großer Erfolg für die Osnabrücker Physik: DFG-Forschungsgruppe weitere drei Jahre gefördert

Eine von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderte Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Dr. Robin Steinigeweg an der Universität Osnabrück befasst sich seit 2018 mit der komplexen Fragestellung der Thermalisierung. Nun hat die DFG die Finanzierung für weitere drei Jahre bekannt gegeben.

Biodiversität in der Landwirtschaft verbessern: Uni Osnabrück beteiligt sich an großangelegtem EU-Projekt

Die dramatischen Verluste an biologischer Vielfalt sind auch Art und Umfang der Bewirtschaftung von Landflächen zuzuschreiben. Das von der EU geförderte Projekt „FRAMEwork“ möchte einen Ansatz entwickeln, bei dem Landwirtinnen und Landwirte gemeinschaftlich zusammenarbeiten, um die Biodiversität auf den europäischen Agrarflächen langfristig zu verbessern. Die Umweltökonomen Prof. Dr. Stefanie Engel und Dr. Fabian Thomas, beide vom Forschungszentrum Institut für Umweltsystemforschung der Universität Osnabrück, übernehmen dabei ein wichtiges Teilprojekt zur Ausgestaltung von Anreizen für Landwirtinnen und Landwirte, sich an gemeinschaftlichen Aktivitäten zur Steigerung der Biodiversität zu beteiligen. 

Lernvorteile durch die Virtuelle Realität – Universität Osnabrück erhält rund 430.000 Euro für psychologisches Forschungsprojekt

Wie eine Lernumgebung in der virtuellen Realität gestaltet sein muss, um die Gedächtnisleistung zu verbessern, wollen der Psychologe Prof. Dr. Thomas Gruber und der Kognitionswissenschaftler Dr. Benjamin Schöne von der Universität Osnabrück in einem neuen Forschungsprojekt untersuchen. Vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Volkswagenstiftung wird das Projekt „Perequisites to apply Virtual Reality applications in learning" mit rund 430.000 Euro über drei Jahre gefördert.

Kognitionswissenschaftler der Uni weisen Kommunikationsfähigkeiten von Menschen im REM-Schlaf nach

Mit schlafenden Versuchspersonen lassen sich komplexe Nachrichten austauschen. Das haben Wissenschaftler des Instituts für Kognitionswissenschaft der Universität Osnabrück gemeinsam mit internationalen Kolleginnen und Kollegen jetzt in Studien gezeigt. „Wir konnten nachweisen, dass schlafende Menschen nicht komplett von der Wachwelt abgeschottet sind. Sie können im Schlaf sogar Morse-kodierte Matheaufgaben lösen und willentlich Fragen wie ‚Magst du Schokolade?‘ beantworten, ohne dabei aufzuwachen“, sagt Dr. Kristoffer Appel von der Uni Osnabrück. Das Journal Current Biology veröffentlicht die Ergebnisse in seiner Ausgabe vom 18. Februar 2021.

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