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Volkswirtschaftslehre - 2-Fächer-Bachelor

Gegenstand des Faches

Die Volkswirtschaftslehre (VWL) ist neben der Betriebswirtschaftslehre (BWL) eine Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaft. Sie versucht zu verstehen, wie Entscheidungen in Unternehmen, Haushalten und Politik zustande kommen, wie das Zusammenwirken dieser Wirtschaftssubjekte in einer Marktwirtschaft funktioniert und welche Auswirkungen wirtschaftspolitische Entscheidungen auf die Funktionsweise von Volkswirtschaften haben. Typische Fragen der VWL sind zum Beispiel: Erhöhen Lohnsteigerungen die Motivation der Beschäftigten? Kann man durch Ökosteuern den Treibhauseffekt reduzieren? Gehen durch die Globalisierung Arbeitsplätze verloren? Können Wechselkurse prognostiziert werden? Ist das Rentensystem langfristig finanzierbar? Das Studium der VWL vermittelt das Rüstzeug, um solche Fragen systematisch zu untersuchen.

Fachspezifika in Osnabrück

Die Volkswirtschaftslehre am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wird von den Fachgebieten Mikroökonomische Theorie, Makroökonomische Theorie, Internationale Wirtschaftspolitik sowie Finanzwissenschaft vertreten. Als methodisches Fachgebiet ist die Statistik/Ökonometrie den volkswirtschaftlichen Fachgebieten zugeordnet. Ein besonderer Schwerpunkt in Forschung und Lehre liegt in der angewandten Wirtschaftsforschung. Der Fachbereich vermittelt den Studierenden eine große Breite an empirischen und angewandten Methoden in der Wirtschaftswissenschaft sowie deren Einsatz mit Hilfe einschlägiger Software.

Studiengang

Das Studienfach Volkswirtschaftslehre wird als Kernfach angeboten und muss mit einem weiteren Fach kombiniert werden.
Mehr Informationen zum Aufbau des 2-Fächer-Bachelor

Anschlussmöglichkeiten im Master

Akkreditierung

Der Studiengang wurde von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) akkreditiert.

Regelstudienzeit

6 Semester

Unterrichtssprache

Die Unterrichtssprache ist Deutsch. Einige Veranstaltungen finden in englischer Sprache statt.

Studienbeginn

Das Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Zugangsvoraussetzung für das Studium ist die Allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife oder eine besondere Hochschulzugangsberechtigung (Studium ohne Abitur). Außerdem müssen Englischkenntnisse nachgewiesen werden. Entsprechende Einzelheiten regelt die Zugangsordnung.

Die englischen Sprachkenntnisse gelten, soweit diese Sprache nicht Muttersprache ist, als erbracht durch

  1. den Nachweis von acht Jahren, im Falle von Englisch als zweiter Fremdsprache von sieben Jahren, erfolgreich und qualifiziert absolviertem Schulenglisch mit einer Gesamtpunktzahl von mindestens 20 im Falle eines Leistungskurses bzw. Kurses auf erhöhtem Niveau aus den beiden Schuljahren vor Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung oder
  2. den Nachweis von acht Jahren, im Falle von Englisch als zweiter Fremdsprache von sieben Jahren, erfolgreich und qualifiziert absolviertem Schulenglisch mit einer Gesamtpunktzahl von mindestens 28 im Falle eines Grundkurses aus den beiden Schuljahren vor Erwerb der Hochschulzugangsberechtigung oder
  3. ein abgeschlossenes, vollständig englischsprachiges Studium oder
  4. einen innerhalb der letzten zwei Jahre bestandenen IELTS-Test (mit mindestens 6,0) oder einen gleichwertigen Sprachtest. Der Prüfungsausschuss des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften legt durch Beschluss fest, welche Sprachtests mit welchen Mindestergebnissen als gleichwertig anerkannt werden.

Anerkannt werden:

  • • Academic‐IELTS (International English Language Testing System‐Test) mit mindestens 6 Punkten,
  • TOEFL (Test of English as a Foreign Language) iBT mit mindestens 98 Punkten,
  • ein bestandener FCE‐Test (First Certificate in English), • ein bestandener CPE‐Test (Certificate of Proficiency in English),
  • ein bestandener CAE‐Test (Certificate in Advanced English),
  • mindestens UNIcert‐II

Zulassungsbeschränkung

Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.

Bewerbungsschluss

Angaben zum Bewerbungsschluss entnehmen Sie bitte der Übersicht Bewerbungstermine. Für internationale Bewerber gelten zum Teil abweichende Fristen.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).

Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

Studienplatzvergabe

In zulassungsbeschränkten Studiengängen erfolgt die Vergabe der Studienplätze zu 20% an die Bewerber mit der längsten Wartezeit und zu 80% nach dem Ergebnis eines hochschuleigenen Auswahlverfahrens. In zulassungsfreien Studiengängen werden alle Studieninteressierten eingeschrieben, die über eine Hochschulzugangsberechtigung verfügen.

Sprachkenntnisse

Für die Zulassung sind Englischkenntnisse nachzuweisen. Im Verlauf des Studiums sind keine weiteren Sprachkenntnisse nachzuweisen.

Auslandsstudium

Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Auslandaufenthalte sind jedoch an zahlreichen europäischen und außereuropäischen Universitäten im Rahmen verschiedener Austauschprogramme möglich. Über Einzelheiten informiert das International Office.

Studienberatung

In der Fachstudienberatung werden konkrete Fragen zu den Studieninhalten beantwortet.

Allgemeine Informationen zum Studium, zu den Zugangsvoraussetzungen und zum Studienaufbau erhalten Sie bei der Zentralen Studienberatung.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Berufsperspektiven für Absolventinnen und Absolventen der Volkswirtschaftslehre im Kernfach sind vielfältig und hängen von der gewählten Fächerkombination ab. Als Alternative zu einem direkten Berufseinstieg eröffnet ein Bachelorabschluss ebenfalls die Möglichkeit, sich im Masterprogramm "Applied Economics (Empirische Wirtschaftsforschung)" weiterzuqualifizieren. Als Arbeitgeber für Masterabsolventinnen und -absolventen in "Applied Economics" kommen im Rahmen des klassischen Berufsbildes vor allem Forschungs- und Bildungseinrichtungen (Wirtschaftsforschungsinstitute, Forschungsabteilungen von Banken und Versicherungen, Universitäten, Fachhochschulen, Berufsakademien), politische und politiknahe Institutionen (Ministerien, Zentralbanken, Internationale Organisationen wie IWF oder Weltbank) sowie Wirtschaftsverbände und Wirtschaftskammern in Betracht. Im Rahmen einer eher unternehmensnahen Tätigkeit werden Volkswirte insbesondere von Beratungsfirmen, Versicherungen und Großunternehmen eingestellt.

Ordnungen

Download Studiengangs-Flyer