Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen - Master of Arts

Gegenstand des Faches

Das Masterprogramm "Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen (IMIB)" ist ein interdisziplinärer Studiengang unter Beteiligung der Disziplinen Soziologie, Geschichtswissenschaft, Sprachwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Geographie, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft und Religionswissenschaft. Der Studiengang wendet sich an Studierende dieser und verwandter Fächer. Die Schwerpunkte der Ausbildung liegen auf der Vermittlung wissenschaftlicher und praktischer Kompetenzen in den Feldern Migration und Integration in Geschichte und Gegenwart, interkulturelle und interethnische Beziehungen sowie sozialräumliche Entwicklung und Mehrsprachigkeit.

Fachspezifika in Osnabrück

Träger des Studiengangs ist das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS). Als interdisziplinäre, international weit vernetzte Forschungseinrichtung hat es seit Anfang der 1990er Jahre durch Publikationen, Tagungen und andere Veranstaltungen einen wichtigen Beitrag zur Etablierung der Migrationsforschung in der Bundesrepublik Deutschland geleistet.

Das Studienprogramm beinhaltet die Kooperation mit anderen Hochschulen in Europa, unter anderem in Italien, Schweden und Portugal, Spanien und der Schweiz.

Studiengang

Der Masterstudiengang bietet interdisziplinäre Lehrveranstaltungen in sechs Modulen:

  • Modul 1 – Einführung in die Migrationsforschung: Historische und sozialwissenschaftliche Grundlagen
  • Modul 2 – Einführung in die Migrationsforschung: Sprache, Raum und Interkulturalität
  • Modul 3 – Methoden
  • Modul 4 – Migration und Interkulturalität
  • Modul 5 – Migrationsregime
  • Modul 6 – Migrationsforschung in der disziplinären Vertiefung

Hinzu treten als zusätzliche Leistungen:

  • Praktikum im Umfang von mindestens vier Wochen
  • Exkursion (eintägig)
  • Forschungskolloquium (1Stunde)
  • Masterarbeit (sechs Monate Bearbeitungszeit)

Akkreditierung

Der Studiengang wurde von der Agentur für Qualitätssicherung durch Akkreditierung von Studiengängen (AQAS) akkreditiert.

Regelstudienzeit

4 Semester

Unterrichtssprache

Deutsch und Englisch

Studienbeginn

Das Studium kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

Zugangsvoraussetzungen

Ein qualifizierter Bachelorabschluss oder ein vergleichbarer Abschluss in einer der am Studiengang beteiligten (Soziologie, Geschichtswissenschaft, Sprachwissenschaft, Erziehungswissenschaft, Geographie, Politikwissenschaft, Psychologie, Rechtswissenschaft und Religionswissenschaft) oder verwandten Disziplinen (z. B. Europäische
Studien, Vergleichende Kulturwissenschaft oder Ethnologie) mit einem Mindestnotendurchschnitt von 2,8. Weitere Informationen zu den Zugangsvoraussetzungen finden Sie in der Zugangsordnung.

Zulassungsbeschränkung

Angaben zur Zulassungsbeschränkung entnehmen Sie bitte der Übersicht Zulassungsbeschränkungen.

Bewerbungsschluss

Angaben zum Bewerbungsschluss entnehmen Sie bitte der Übersicht Bewerbungstermine. Für internationale Bewerber gelten zum Teil abweichende Fristen.

Bewerbung

Deutsche Staatsangehörige mit deutschen Zeugnissen (Abitur) bewerben sich direkt über das Online-Portal bei der Universität Osnabrück. Gleiches gilt für internationale Bewerber mit deutschen Zeugnissen (Bildungsinländer).

Für internationale Bewerber mit ausländischen Zeugnissen gelten zum Teil abweichende Bewerbungskonditionen. Außerdem müssen ausreichende Deutschkenntnisse nachgewiesen werden.

Studienplatzvergabe

Informationen zur Studienplatzvergabe finden Sie in den jeweiligen Zugangsordnungen für die Master-Studiengänge.

Sprachkenntnisse

Für den Studiengang werden gute Kenntnisse der englischen Sprache vorausgesetzt (Sprachniveau B1), nachzuweisen durch anerkannte Zertifikate (z.B. TOEFL, IELTS) oder durch sechs (1. Fremdsprache), bzw.  fünf (2. Fremdsprache) Jahre erfolgreich absolviertem Schulenglisch (laut Abiturzeugnis). Nähere Informationen finden Sie in der Zugangsordnung des Masterstudiengangs Internationale Migration und Interkulturelle Beziehungen.

Auslandsstudium

Die Prüfungsordnung schreibt keinen obligatorischen Auslandsaufenthalt vor. Auslandsaufenthalte sind im Rahmen verschiedener Austauschprogramme an europäischen Hochschulen möglich, mit denen das IMIS Kooperationsvereinbarungen getroffen hat (Universität Coimbra, Portugal; Universität Trento, Italien; Universität Malmö, Schweden; Universität Murcia, Spanien; Universität Neuchâtel, Schweiz). Auslandsaufenthalte an anderen Universitäten können darüber hinaus anerkannt werden. Über Einzelheiten informiert das International Office.

Studienberatung

In der Fachstudienberatung werden konkrete Fragen zu den Studieninhalten beantwortet.

Bei allgemeinen Fragen zur Masterwahl an den Osnabrücker Hochschulen können Sie sich an die Zentrale Studienberatung wenden.

Berufs- und Tätigkeitsfelder

Kompetenzen in den Feldern Migration und Integration sind am Arbeitsmarkt zunehmend gefragt. Der Masterstudiengang vermittelt eine wissenschaftliche Ausbildung, die berufliche Möglichkeiten sowohl im Hochschulbereich als auch in zahlreichen anderen Beschäftigungsfeldern in Verwaltung, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen eröffnet, das gilt zum Beispiel für die Bereiche:

  • Organisationen der Politik (vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge bis zu Kommunalverwaltungen)
  • Nationale und internationale Wohlfahrts-, Menschenrechts- und Hilfsorganisationen
  • Stiftungen
  • Unternehmen, Gewerkschaften
  • Kultusverwaltungen, Schulen, sozialpädagogische Einrichtungen, Verbände, Krankenhäuser

Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs sind aber auch international gefragt, insbesondere auch in der Europäischen Union. Außerdem eröffnet der Masterabschluss die Möglichkeit zur Promotion im Forschungsfeld Internationale Migration, Integration und interkulturelle Beziehungen, das national und international an den Universitäten in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat.

Ordnungen