Detailseite News

095/2025
Forschende der Uni Osnabrück laden zum Mitmachen ein

Mit Erbsenzählern zur Ernährung der Zukunft

Unter dem Titel „HIDDEN PEATENTIAL! – Hier sind Erbsenzähler gefragt“ starten Wissenschaftler*innen der Uni Osnabrück ein neues, interaktives Projekt.

Ziel ist es, fundiertes Wissen über nachhaltige Ernährung und alternative Proteinquellen anschaulich und praxisnah zu vermitteln.

Dafür planen die Forschenden zwei Citizen Lab 2.0-Veranstaltungen in den Fußgängerzonen von Osnabrück und Quakenbrück. Spielerisch soll es hier zugehen – und lecker.

„Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern bei Verkostungen und Mitmachaktionen ins Gespräch kommen – und das außerhalb von Hörsälen und Klassenzimmern“, sagt Prof. Dr. Marco Beeken vom Fachbereich Biologie/Chemie der Uni Osnabrück, der das Projekt gemeinsam mit Prof. Dr. Simone Lipinski und Dr. Lars Otte auf den Weg gebracht hat.

Im Zentrum der Veranstaltungen sollen dabei pflanzliche Proteine stehen, insbesondere die Erbse und deren verborgene Potenziale – daher der Titel.

An verschiedenen Stationen können Passantinnen und Passanten beispielsweise die Unterschiede zwischen tierischen und pflanzlichen Produkten hinsichtlich Geschmacks und Textur erfahren oder an einem Aminosäure-Puzzle teilnehmen. Experimente zur Schaumbildung mit Kichererbsenwasser (Aquafaba) sollen die technofunktionellen Eigenschaften pflanzlicher Proteine veranschaulichen.

Finanziell unterstützt wird „HIDDEN PEATENTIAL!“ vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie der Uni Göttingen. Das Transferformat steht im Sinne des Forschung- und Transferverbunds ZERN (Zukunft Ernährung Niedersachsen). ZERN wurde von der Uni Göttingen, der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover und dem Deutschen Institut für Lebensmitteltechnik in Quakenbrück initiiert – mit dem Ziel, die Transformation des Agrar- und Ernährungssystems in Niedersachsen zu unterstützen.  

Weitere Informationen für die Redaktionen:

Prof. Dr. Marco Beeken, Universität Osnabrück
Fachbereich Biologie/Chemie
E-Mail:  marco.beeken@uos.de

Verwandte Nachrichten

Ein dunkelblaues Hintergrundbild mit abstrakten, hellen Wellenlinien. In der Mitte steht der Text „Soundscapes of Populism“.

Wie klingen Populist*innen?

Wie Klang politische Emotionen und ein kollektives Zugehörigkeitsgefühl formt, analysiert nun ein Forschungsteam der Freien Universität Berlin und der Universität Osnabrück. Das Projekt „Soundscapes of Populism“ wird von der VolkswagenStiftung mit 333.000 Euro gefördert.

California, Forest, Landscape, Orange, Redwood Tree, Summer, Sun, Tranquil, Travel, Trees, Warm, Wood, bark, floor, forest floor, hiking, outdoors, peaceful, pine, pine needles, redwood, sticks, tree
© Daniel Neve|adobe.stock

In Zeiten von Hitze und Waldbränden: Geographen erforschen Feuchtigkeit in Waldböden

In einem Sommer der Extremtemperaturen und Waldbrände ist dieses Projekt aktueller denn je: Forschende der Universität Osnabrück untersuchen die biologischen Prozesse und ökohydrologischen Mechanismen, die die Wasserverfügbarkeit in Waldböden steuern.

Ein Affe sitzt auf einem Baumstamm.
© Dr. Filipa Abreu

Neue Studie: Weißbüschelaffen folgen ähnlichen Gesprächsregeln wie Menschen

Eine neue Studie der Universität Osnabrück zeigt, dass freilebende Weißbüschelaffen ihre Lautäußerungen nach festen Regeln organisieren und damit überraschende Parallelen zur menschlichen Gesprächsführung aufweisen.

Gruppenbild von fünf Frauen und zwei Männern, die um einen Computermonitor herumstehen und in die Kamera lächeln.
© Katja Karrer-Gauß

Forschung an der Uni Osnabrück unterstützt Angehörige von Brustkrebserkrankten

Das Forschungsprojekt Gesi-BK hat das Ziel, digitale Unterstützungsangebote für Angehörige von Menschen mit fortgeschrittenem Brustkrebs zu entwickeln. Unter Beteiligung der Uni Osnabrück besteht nun seit Juni 2026 eine Online-Plattform, die Informationen und Beratungsangebote zur Verfügung stellt.