Detailseite News

Die Uni begrüßt Prof. Dr. Dr. Johannes Halbe!

Seit dem 1. Oktober hat Prof. Halbe die W2-Professur „Systemwissenschaft in der Bioökonomie“ inne – eine gemeinsame Berufung der Universität Osnabrück und des Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB)!

Der Forschungsschwerpunkt des Systemwissenschaftlers liegt auf der Gestaltung positiver Zukunftsvisionen und der Umsetzung von Transformationspfaden für eine nachhaltige Bioökonomie.

Die strategisch wichtige Professur soll dazu beitragen, die komplexen Wechselwirkungen zwischen technologischen Innovationen, ökologischen Prozessen und gesellschaftlichen Anforderungen in der nachhaltigen Bioökonomie systemisch zu analysieren und zu modellieren.

Dr. Dr. Johannes Halbe studierte Bauingenieurwesen (Dipl.-Ing.) und Wirtschaftswissenschaften (B.A. Econ.) an der Universität Siegen. Anschließend promovierte er im Bereich der Systemwissenschaft an der Universität Osnabrück sowie auf dem Gebiet Bioresource Engineering an der McGill University in Kanada. Zuletzt hatte er die Vertretungsprofessur für Ressourcenmanagement an der Universität Osnabrück inne. Er ist Experte für die Entwicklung und Anwendung partizipativer Modellierungsmethoden zur Analyse komplexer sozial-ökologischer Systeme. In seiner Forschung integriert er qualitative und quantitative Methoden, um praxisnahe und tragfähige Lösungen für reale Herausforderungen und skalenübergreifende Transformationsprozesse zu entwickeln. Seine interdisziplinäre Forschung fügt sich somit hervorragend in die strategische Entwicklung des  Leibniz-Instituts für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) ein.

„Die Berufung von Dr. Dr. Halbe ist ein großer Gewinn für das ATB und die systemische Bioökonomieforschung“, sagt Prof. Dr. Barbara Sturm, Wissenschaftliche Direktorin des ATB. „Seine Expertise in der Systemmodellierung wird uns helfen, die vielschichtigen Zusammenhänge in der Bioökonomie besser zu verstehen. Zudem stärkt er durch die enge Anbindung an die Universität Osnabrück wertvolle Synergien in Forschung und Lehre.“

Dr. Dr. Johannes Halbe blickt seiner neuen Aufgabe mit Spannung entgegen: „Ich freue mich sehr darauf, diese neue Professur zu gestalten und mit Leben zu füllen. Die Bioökonomie bietet enorme Potenziale für eine nachhaltigere Zukunft, doch ihre Umsetzung ist komplex. Mein Ziel ist es, systemische Ansätze zu entwickeln, die es Akteuren aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ermöglichen, informierte und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen.“

Verwandte Nachrichten

Männer schauen in eine Kamera.
© privat

Philosophisches Café lädt ein zur Diskussion

Am Sonntag, 10. Mai, diskutiert das Philosophische Café im Blue Note, Remarquering 16, um 11.30 Uhr die Frage „Macht und Gewalt – warum sind sie so dominant in der Politik?“

Portrait einer Frau mittleren Alters in Bluse und Blazer vor einem großen Gebäude mit vielen Fenstern
© Jens Raddatz

Prof. Dr. Elke Dubbels für Habilitationsschrift ausgezeichnet

Für Ihre Habilitationsschrift über die literarische Vorgeschichte der Debatte über unzuverlässige Informationen und Kämpfe um die öffentliche Meinung erhält Prof. Dubbels den 1. Preis der Geschwister Boehringer Ingelheim Stiftung für Geisteswissenschaften.

Eine Frau mittleren Alters in Shirt und Jackett steht vor einer Schiefertafel und lächelt in die Kamera
© privat

Das Geheimrezept der Gewebeheilung

Wie kann Gewebe ohne Vernarbung nachwachsen? Wie lässt sich Stammzellforschung in die Praxis umsetzen? Darüber haben wir in unserer Reihe „UOS fragt nach“ mit Prof. Dr. Kerstin Bartscherer gesprochen.

Ein Mann schaut in die Kamera.
© Oliver Schmidt

Die Universität trauert um Prof. Dr. Klaus Busch

Die Universität trauert um Prof. Dr. Klaus Busch, der am 7. April verstarb. Der Politikwissenschaftler war von 1974 bis zum Ruhestand am damaligen Fachbereich Sozialwissenschaften tätig. Von 1999 bis 2004 amtierte er darüber hinaus als Vizepräsident.