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3. Jahrestagung
des Zentrums für Lehrerbildung

2018:
Lehrer*in werden, sein und bleiben
Persönliche Potentiale und berufliche Notwendigkeiten

Die dritte Jahrestagung des Zentrums für Lehrerbildung wird am 8. Juni 2018 stattfinden.

Dabei wird mit „Lehrer*in werden, sein und bleiben – Persönliche Potentiale und berufliche Notwendigkeiten“ ein Thema in den Mittelpunkt gerückt, das in allen Phasen der Lehrerbildung von zentraler Bedeutung ist und viele Fragen aufwirft:

  • Kann eigentlich jede*r Lehrer*in werden, oder sind dafür spezifische psychosoziale Basiskompetenzen notwendig?
  • Welche Rollenzuschreibungen sind mit dem Berufsbild verbunden, und wie kann eine konsistente und professionelle Rolle entwickelt werden?
  • Wie kann die Motivation für den Lehrberuf geweckt und im schulischen Alltag aufrechterhalten werden?
  • Warum erleben so viele Lehrer*innen einen Burn-out, während andere ihr Berufsleben lang sehr zufrieden in ihrem Traumberuf tätig sind und sich zeitlebens damit verbunden fühlen?
  • Was kann man selbst tun, um bis zur Pensionierung in der Berufung aufzugehen?

Welche persönlichen Faktoren (Wissen, Kompetenzen, Haltungen) eine „Lehrerpersönlichkeit“ ausmachen, wird von verschiedenen Beteiligten unter Umständen sehr unterschiedlich eingeschätzt. Fast immer jedoch geht es um die grundsätzliche Frage, ob es sich bei einer Lehrerpersönlichkeit um ein Ensemble relativ stabiler Eigenschaften handelt, die in einem hohen Maß von genetischen Faktoren abhängig sind („Hat man oder hat man nicht!“), oder ob sich im Gegenteil eine Lehrerpersönlichkeit über die Entwicklung geeigneten Handlungswissens und berufsspezifischer Kompetenzen entwickeln lässt („Kann man lernen!“).

Die hier nur angedeuteten unterschiedlichen Meinungen bilden den Ausgangspunkt für einen Austausch zwischen den unterschiedlichen Akteuren mit dem Ziel der kritischen Reflexion bewährter Routinen und neu eingeführter Konzepte, aber auch der Selbstvergewisserung.

Für die Keynote »"Man hat es oder hat es nicht" Lehrerpersönlichkeit, die unermüdliche Suche nach dem "geborenen Erzieher"?« konnte mit Herrn Prof. Dr. Martin Rothland (Universität Siegen) ein ausgewiesener Experte u.a. für die Themen berufsspezifische Motivation, personale Kompetenzen und Erwartungen, aber auch Berufsperspektiven angehender Lehrer*innen, Einstellungen zu kollegialer Kooperation im Lehramt sowie Nutzung und Wirkung des Praxissemesters in der Lehrerbildung gewonnen werden.

Zugehöriger Aushang (mit den wichtigsten Informationen in Kürze)

Detailliertere Informationen zum Tagungsablauf

Programm

Forenangebote am Vormittag

Forenangebote am Nachmittag

Anmeldung

Die Anmeldung ist über die VeDaB vorgesehen.

Es handelt sich um die Veranstaltung mit der Kennung ZLB-2018-001.

Link direkt zur Anmeldung: https://vedab.de/veranstaltungsdetails.php?vid=102024

Anmeldeschluss ist der 08.05.2018