Hauptinhalt

Topinformationen

Kosten des Studiums

Für das Studium an der Universität Osnabrück fallen Semesterbeiträge an. Nach Verbrauch eines Studienguthabens müssen Langzeitstudiengebühren gezahlt werden. Außerdem gibt es weiterbildende Studiengänge, die entgeltpflichtig sind.

Semesterbeiträge

Studierende der Universität Osnabrück müssen für jedes Semester einen Semesterbeitrag zahlen.
Dieser beträgt im "Wintersemester 2022/23"  321,03 Euro und setzt sich wie folgt zusammen:

  • Beitrag für das Studentenwerk: 77,00 Euro
  • Beitrag für die Studierendenschaft: 169,03 Euro. 
  • Verwaltungskostenbeitrag: 75,00 Euro

Studienguthaben

Allen Studierenden wird gemäß § 12 NHG ein Studienguthaben in Höhe der Regelstudienzeit für den gewählten grundständigen Studiengang zuzüglich sechs weiterer Semester zur Verfügung gestellt.

  • Beispiel: In einem sechssemestrigen Bachelorstudiengang beträgt das Studienguthaben somit 12 Semester.

Für einen konsekutiven Masterstudiengang erhöht sich das Studienguthaben um die Zahl der Semester der Regelstudienzeit für diesen Studiengang.

  • Beispiel: In einem viersemestrigen Masterstudiengang, der auf einem sechssemestrigen Bachelorstudiengang aufbaut, beträgt das Studienguthaben 16 Semester.

Hat die oder der Studierende den für den Masterstudiengang qualifizierenden Abschluss an einer im Ausland gelegenen Hochschule erworben, so ergibt sich das Studienguthaben aus der Zahl der Semester der doppelten Regelstudienzeit des Masterstudiengangs.

  • Beispiel: Wird nach einem ausländischem Bachelorabschluss ein viersemestriger Master an der Universität Osnabrück studiert, so beträgt das Studienguthaben 8 Semester.

Das Studienguthaben vermindert sich grundsätzlich um die Zahl der Semester eines vorangegangenen Studiums an deutschen Hochschulen.

Das Studienguthaben wird nicht verbraucht in Semestern, in denen die oder der Studierende

  1. beurlaubt ist,
  2. ein Kind betreut, das zu Beginn des Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  3. einen nahen pflegebedürftigen Angehörigen im Sinne des Pflegegesetzes pflegt,
  4. als gewählter Vertreter oder Vertreterin in einem Organ der Hochschule, der Studierendenschaft oder des Studentenwerks tätig ist (Anrechnung maximal für zwei Semester), oder
  5. das Amt der Gleichstellungsbeauftragten wahrnimmt (Anrechnung maximal für zwei Semester).

Langzeitstudiengebühren

Studierende, deren Studienguthaben (s.o.) aufgebraucht ist, zahlen gemäß § 13 NHG für jedes Semester eine Langzeitstudiengebühr in Höhe von 500 Euro.

Die Langzeitstudiengebühr wird jedoch auch bei verbrauchtem Studienguthaben nicht erhoben für ein Semester, in dem die oder der Studierende

  1. beurlaubt ist,
  2. ein Kind betreut, das zu Beginn des Semesters das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet hat,
  3. einen nahen pflegebedürftigen Angehörigen im Sinne des Pflegegesetzes pflegt,
  4. eine in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehene Studienzeit im Ausland absolviert oder
  5. ein in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgesehenes praktisches Studiensemester absolviert.

Ein härtefallbedingter Erlass der Langzeitstudiengebühr - wie u.a. bei studienzeitverlängernder Auswirkungen, einer Behinderung oder schweren Erkrankung (amtsärztliche Bescheinigung erforderlich) oder bei studienzeitverlängernden Folgen als Opfer einer Straftat kann bis längstens einen Monat nach Vorlesungsende des jeweiligen Semesters beantragt werden.

Internationale Studierende

Internationale Studierende benötigen oft Zeit zur Orientierung und zur Eingewöhnung. Gerade für sie ist es wichtig, sich vor Aufnahme eines Studiums gut zu informieren: Manche Fächer setzen spezielle Sprachkenntnisse voraus und verlangen neben Deutsch- auch nachgewiesene Englischkenntnisse. Durch gezielte Information und gute Vorbereitung kann eine unnötige Verlängerung des Studiums und die damit verbundenen Mehrkosten vermieden werden. Weitere Informationen finden Sie unter studieren-in-niedersachsen.de. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Studierendensekretariat.

Anträge auf Erstattung von Langzeitstudiengebühren aufgrund der Erhöhung der individuellen Regelstudienzeit

Aufgrund der gemäß § 72 Satz 16 Satz 9 NHG am 13.01.2022 veröffentlichten Niedersächsischen Verordnung zur weiteren Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit wird die individuelle Regelstudienzeit für Studierende, die im Zeitraum Sommersemester 2020 bis einschließlich Wintersemester 2021/2022 für die Dauer von vier Semestern immatrikuliert und nicht beurlaubt waren, grundsätzlich nunmehr um vier Semester verlängert. 

Im Einzelnen folgen daraus folgende Abstufungen

1.    Nach § 72 Absatz 16 NHG gilt für im Zeitraum Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021, Sommersemester 2021 und Wintersemester 2021/2022 mindestens für die Dauer von drei Semestern immatrikulierte und nicht beurlaubte Studierende grundsätzlich eine um drei Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit […]. 

2.    Nach § 72 Absatz 16 NHG gilt für mindestens für die Dauer von zwei Semestern immatrikulierte und nicht beurlaubte Studierende grundsätzlich eine um zwei Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit […]. 

3.    Für Studierende, die im Zeitraum Sommersemester 2020, Wintersemester 2020/2021, Sommersemester 2021 und Wintersemester 2021/2022 nur für die Dauer eines Semesters immatrikuliert und nicht beurlaubt waren, gilt grundsätzlich eine um ein Semester verlängerte individuelle Regelstudienzeit […].

Diese Regelungen gelten nicht für Studierende, auf die nach dem Recht eines anderen Landes bereits eine vergleichbare Regelung angewendet worden ist, durch die die individuelle Regelstudienzeit im genannten Zeitraum entsprechend verlängert wurde. Der bisher bereits mögliche Antrag auf Erlass wegen unbilliger Härte bleibt davon unberührt.

Die Veränderung der individuellen Regelstudienzeit wirkt sich auch auf den Zeitpunkt einer etwaig entstehenden Verpflichtung, Langzeitstudiengebühren zu entrichten, aus. Hierzu hat das nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) bereits am 21.01.2021 ausgeführt, dass

„…sich die Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit nur dann gebührenbefreiend auswirkt, wenn die oder der Studierende frühestens mit Ablauf des Wintersemesters 2019/2020 erstmals gebührenpflichtig geworden wäre [somit zum Sommersemester 2020] oder künftig wird und im genannten Zeitraum [Sommersemester 2020 bis einschließlich Wintersemester 2021/2022] nicht bereits insgesamt, etwa aufgrund einer Härtefallregelung, befreit war.

Infolge der Verlängerung der individuellen Regelstudienzeit zu Unrecht gezahlte Langzeitstudiengebühren sind auf Antrag zu erstatten.“

Infolge der neuerlichen Verordnung, die nunmehr hinsichtlich der Auswirkungen auf die Fälligkeit von Langzeitstudiengebühren für den Zeitraum Sommersemester 2020 bis Wintersemester 2021/2022 systemtechnisch nochmals anzupassen ist, kann es möglicherweise im Einzelfall abermals zur Ausweisung von Guthaben kommen. 

Sofern myuos.uni-osnabrueck.de im Bereich OPIuM/campus → Mein Studium → Studienservice infolgedessen im Falle gezahlter Langzeitstudiengebühren dann ein systemtechnisch berechnetes Guthaben ausweist, kann die Erstattung der Langzeitgebühren und die Auszahlung des Guthabens nach Erlasslage aber weiterhin erst

(a) nach Eingang des oben genannten Antrags (PDF, 617 kB) und

(b) individueller Prüfung und Bestätigung des systemtechnisch berechneten Guthabens erfolgen.

Bei Fragen stehen die Kolleg*innen aus dem Studierendensekretariat gerne zur Verfügung.

Ihr Team vom Studierendensekretariat

Entgeltpflichtige Studiengänge

An niedersächsischen Hochschulen werden für weiterbildende Studiengänge Entgelte erhoben.

An der Universität Osnabrück betrifft das derzeit folgende Studiengänge:

M.Sc. Cognitive Computing

Das Entgelt für Cognitive Computing beträgt 5.000 Euro pro Semester.
 

Psychologischer Psychotherapeut

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut

Master-Erweiterungsstudiengänge "Erweiterungsfach Lehramt"

Das zu entrichtende Entgelt für lehramtsbezogene Master-Erweiterungsstudiengänge beträgt 250 EUR pro Semester. Studierende, die an der Universität Osnabrück parallel in einem Master of Education immatrikuliert sind und die noch keinen Lehramts-Master oder einen vergleichbaren Studiengang abgeschlossen haben, sind von der Zahlung dieses Entgeltes befreit.