Hauptinhalt

Topinformationen

Forschung an der Universität Osnabrück

Topinformationen

Gute wissenschaftliche Praxis

Zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung trifft die Universität Osnabrück Vorkehrungen, um mit Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens umzugehen. Die Universität Osnabrück begrüßt die Veröffentlichung des Kodex zur Sicherung guter Wissenschaftlicher Praxis der DFG. Ziel der Umsetzung des Kodex ist es, eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität an der Universität Osnabrück zu verankern, die nicht ausschließlich von den Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis her gedacht ist, sondern auch von dem Berufsethos der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

KI-Campus Osnabrück

Der KI-Campus der Universität Osnabrück ist Ergebnis der langjährigen Profilbildung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Er verknüpft die forschungsstarken und zugleich anwendungsnahen Fächer Informatik, Kognitionswissenschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Forschungsgruppen der Mathematik und wird von zwei der insgesamt sechs fächerübergreifenden Profillinien im Strategiepaket Forschung der Universität unterstützt (Kognition und Digitale Gesellschaft).

Strategiepaket Forschung

Hier finden Sie Informationen zu der Ausschreibung von Graduiertenkollegs (PDF, 356 kB) und den Förderlinien des Forschungspools (PDF, 320 kB).

Aktuelle Forschungsmeldungen

Stachelmäuse erholen sich besonders effizient von einem Herzinfarkt

Die Stachelmaus kann im Gegensatz zum Menschen tiefe Hautwunden heilen, ohne dabei eine Narbe zu hinterlassen. Ob dieser narbenfreie Heilungsmechanismus auch beim Herzen, dem am schwersten zu reparierenden Organ greift, hat das Forschungsteam um die Tierphysiologin Prof. Dr. Kerstin Bartscherer von der Universität Osnabrück gemeinsam mit Wissenschaftlern aus den Niederlanden untersucht. Die Erkenntnisse sind in der Fachzeitschrift „Npj Regenerative Medizin“ veröffentlicht:  https://rdcu.be/cBwi6

Uni startet psychologische Studie zum Thema „Body-Checking“ mit der Uni Konstanz

Im Forschungsprojekt „ANCHOR“ an der Universität Osnabrück wird untersucht, wie sich „Body Checking“, also das Kontrollieren und Überprüfen des eigenen Körpers (z.B. Aussehen, Figur, Krankheiten), auf unsere Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen auswirkt. Langfristig soll so eine Grundlage für die Entwicklung wirksamerer Behandlungen von psychischen Erkrankungen geschaffen werden.

Auch bei Bakterien gilt offenbar: Gegensätze ziehen sich an - Osnabrücker Ökologen entschlüsseln neue Regel, wie sich Bakteriengemeinschaften finden

Dass unterschiedliche Bakterienstämme miteinander interagieren und dabei Stoffe austauschen, ist beispielsweise für die Herstellung von Joghurt oder im Aufrechterhalten unserer gesunden Darmflora essentiell. Wie jedoch suchen sich Bakterien ihre Interaktionspartner aus? Diese Frage hat die Arbeitsgruppe des Ökologen Prof. Dr. Christian Kost an der Universität Osnabrück jetzt am Beispiel von Aminosäuren untersucht, die zwischen zwei Bakterienstämmen ausgetauscht werden. Gemeinsam mit Kollegen der Universität Kiel wurde die Studie in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht. Die Erkenntnisse tragen wesentlich zu einem besseren Verständnis der Faktoren bei, die die Ausbildung eines Mikrobioms bestimmen.

Lebensraumverfügbarkeit und Erderwärmung bestimmen Veränderungen der Heuschreckenfauna

In einer in der Fach­zeitschrift Agriculture, Ecosystems & Environment veröffentlichten Studie hat der Osnabrücker Ökologe apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann die Auswirkungen des Landnutzungs- und Klimawandels auf Heuschrecken in einer agrarisch geprägten Region im nordwestdeutschen Tiefland untersucht. Dazu wurde ein Vergleich der Heuschreckenfauna in Grünlandflächen und Säumen in den Jahren 1995 und 2012 durchgeführt. Zur Publikation: doi.org/10.1016/j.agee.2021.107565

Individueller Umgang mit Corona - Weltweite Umfrage der Universitäten Osnabrück, Münster und München

Das Leben hat sich durch die Corona-Pandemie stark verändert. Wir Menschen haben ganz unterschiedliche Strategien entwickelt, um mit diesen Veränderungen umzugehen. Doch wie lassen sich diese Unterschiede erklären? Und welche Strategien sind für wen am hilfreichsten? Diese und weitere Fragen möchte das von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster, der Universität Osnabrück und LMU München organisierte Verbundprojekt „Coping with Corona“ (CoCo) beantworten. Die Studie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit 1,4 Millionen Euro gefördert.

Alle Pressemeldungen der Universität Osnabrück