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Forschung an der Universität Osnabrück

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Gute wissenschaftliche Praxis

Zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung trifft die Universität Osnabrück Vorkehrungen, um mit Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens umzugehen. Die Universität Osnabrück begrüßt die Veröffentlichung des Kodex zur Sicherung guter Wissenschaftlicher Praxis der DFG. Ziel der Umsetzung des Kodex ist es, eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität an der Universität Osnabrück zu verankern, die nicht ausschließlich von den Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis her gedacht ist, sondern auch von dem Berufsethos der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

KI-Campus Osnabrück

Der KI-Campus der Universität Osnabrück ist Ergebnis der langjährigen Profilbildung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Er verknüpft die forschungsstarken und zugleich anwendungsnahen Fächer Informatik, Kognitionswissenschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Forschungsgruppen der Mathematik und wird von zwei der insgesamt sechs fächerübergreifenden Profillinien im Strategiepaket Forschung der Universität unterstützt (Kognition und Digitale Gesellschaft).

Strategiepaket Forschung

Hier finden Sie Informationen zu der Ausschreibung von Graduiertenkollegs und den Förderlinien des Forschungspools.

Aktuelle Forschungsmeldungen

Wie entsteht Kooperation? Forscher der Universität Osnabrück finden heraus, warum sich Organismen oft gegenseitig helfen

In der Natur unterstützen sich Organismen oft gegenseitig, um dadurch einen Vorteil zu erlangen. Diese Art der Hilfeleistung widerspricht jedoch der von Charles Darwin vorgeschlagenen Evolutionstheorie: Wieso sollten Organismen wertvolle Ressourcen investieren, um damit anderen zu helfen? Stattdessen sollten sie diese eher für sich selbst nutzen, um dadurch den evolutionären Wettbewerb mit anderen Arten gewinnen zu können. Eine unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Kost aus der Abteilung für Ökologie an der Universität Osnabrück durchgeführte Studie löst nun dieses Rätsel. Die Ergebnisse der Untersuchung wurden in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Current Biology (https://doi.org/10.1016/j.cub.2020.06.100) veröffentlicht. Die Arbeit entstand in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Chemische Ökologie in Jena.

Dem Artenschwund entgegenwirken - Forschungsprojekt an der Universität Osnabrück will Biodiversität fördern - Umweltminister Franz Untersteller zum Start des Projekts vor Ort in Vogtsburg

Artenreiche Kalkmagerrasen sind auf regelmäßige Pflegemaßnahmen angewiesen. In Zeiten der globalen Umweltveränderungen ist es jedoch schwierig abzuschätzen, welche Varianten des Habitatmanagements den größten Erfolg erzielen. In dem neuen Forschungsvorhaben „Nachhaltiges Management der Magerrasen des Kaiserstuhls“ unter der Leitung von apl. Prof. Dr. Thomas Fartmann von der Universität Osnabrück sollen auf der Grundlage von umfangreichen Erhebungen am Kaiserstuhl wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen zum biodiversitätsfördernden und nachhaltigen Management von Kalkmagerrasen erarbeitet werden. Die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg unterstützt dieses Forschungsvorhaben mit rund 210.000 Euro.

Fünf Jahre nach der Willkommenskultur - Neues Forschungsprojekt der Universität Osnabrück untersucht aktivierte Zivilgesellschaft

Was ist heute, fünf Jahre nach dem „Sommer der Migration“ 2015, von der Willkommenskultur in Deutschland geblieben? Sind diejenigen, die sich oft erstmalig in ihrem Leben und recht spontan für Geflüchtete einsetzten weiterhin aktiv? Welche neuen Initiativen und Netzwerke sind daraus entstanden? Es engagierten sich auch viele Personen mit eigener Migrations- oder Fluchterfahrung. Wie nehmen sie ihr Engagement wahr? Das Forschungsprojekt „Die aktivierte Zivilgesellschaft“ an der Universität Osnabrück analysiert das auf breiter Basis entstandene zivilgesellschaftliche Engagement und die Ausdrucksformen dieser Willkommenskultur auf ihre Entwicklungen und Nachhaltigkeit hin. Es wird vom Bundesministerium für Forschung und Bildung (BMBF) für drei Jahre mit rund 330.000 Euro gefördert.

Ressourcen und Wohlbefinden in Zeiten der Corona-Pandemie: Uni Osnabrück arbeitet an neuer Studie

Wie erleben Bürgerinnen und Bürger Deutschlands die Corona-Pandemie und welchen Einfluss hat dies auf ihr Wohlbefinden? Diese und ähnliche Fragen stehen im Mittelpunkt einer groß angelegten Studie der Universität Osnabrück.

Maker und Medizin besser vernetzen - Verbundprojekt der Universität Osnabrück bekommt zusätzliche Förderung

Maker sind Personen, die werken, gestalten, basteln und herstellen. Ihre Schöpfungskraft ist in Zeiten der Corona-Pandemie wichtiger denn je, auch im Bereich der Medizin. Um Maker noch enger mit medizinischem Fachpersonal zusammenzuführen und die Innovationen zu verbessern, wurde das Verbundprojekt Optocubes von Universität Osnabrück, Fachhochschule Südwestfalen und der Eureca Messtechnik GmbH nun mit weiteren 300.000 Euro vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgestockt.

Osnabrücker Komponist neu entdeckt – Musikwissenschaftler der Universität Osnabrück veröffentlicht Werksammlung

Paul Ignaz Liechtenauer war von 1715 bis zu seinem Tod 1756 Kapellmeister und Organist am Osnabrücker Dom. In dieser Zeit komponierte er zahlreiche Werke, von denen nun ein erster Teil in einer von apl. Prof. Dr. Stefan Hanheide vom Institut für Musikwissenschaft und Musikpädagogik der Universität Osnabrück herausgegebenen Edition erscheint. Es handelt sich um sechs Messen für vier Solisten, vierstimmigen Chor und Orchester.

Ausgezeichnete Forschung in der Computergrafik - Prof. Dr. Marcel Campen erhält Eurographics Young Researcher Award 2020

Seine Forschung sticht durch solide mathematische Fundamente und Beweise hervor, die so zu praktisch bedeutsamen Computer-Algorithmen für wichtige Herausforderungen im Bereich der 3D-Datenverarbeitung führt. Dafür wurde Prof. Dr. Marcel Campen vom Institut für Informatik der Universität Osnabrück nun mit dem Eurographics Young Researcher Award ausgezeichnet, dem bedeutendsten europäischen Nachwuchsforscherpreis auf dem Gebiet der Computergrafik.

Studie der Universität Osnabrück untersucht Anhänger von Verschwörungstheorien der Corona-Krise

Was zeichnet Personen aus, die derzeit an den Protesten gegen die aktuellen Versammlungsverbote und Einschränkungen der Grundrechte teilnehmen und warum haben Anhänger von Verschwörungstheorien momentan einen derart großen Zulauf? Dies untersuchte eine kürzlich durchgeführte Studie der Sozialpsychologinnen Prof. Dr. Julia Becker und Luisa Liekefett der Universität Osnabrück, deren Daten nun ausgewertet wurden. 

Studie: Digitale Gesundheitskompetenz in Zeiten der Corona-Pandemie

Inwieweit bestehen soziale Unterschiede hinsichtlich der Informationsnutzung und des Informationsverständnisses zur Corona-Pandemie und welchen Einfluss hat dies auf den Lebensalltag und den Schutz der eigenen Gesundheit? Eine Studie der Universität Osnabrück unter Leitung der Gesundheitswissenschaftlerin Prof. Dr. Birgit Babitsch soll auf diese und weitere Fragen Antworten geben. Auf Basis der Ergebnisse sollen zudem konkrete Empfehlungen abgeleitet werden, wie digitale Gesundheitsinformationen zu gestalten sind, um zu einer Erhöhung der gesundheitlichen Chancengleichheit beizutragen. 

Demokratie stärken, Radikalisierung verhindern - Universität Osnabrück an Kooperationsprojekt zur muslimischen Selbstorganisation beteiligt

Die Demokratie zu stärken, Radikalisierung zu verhindern und dabei über die Basis der Gesellschaft wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen, ist Ziel des Projektes Fem4Dem, welches in einer Kooperation des Instituts für Islamische Theologie der Universität Osnabrück mit dem Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main durchgeführt wird. Das Projekt Fem4Dem II wird bis Ende 2021 von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration gefördert.

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