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Topinformationen

Forschung an der Universität Osnabrück

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Gute wissenschaftliche Praxis

Zur Wahrnehmung ihrer Verantwortung in Forschung, Lehre und Nachwuchsförderung trifft die Universität Osnabrück Vorkehrungen, um mit Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens umzugehen. Die Universität Osnabrück begrüßt die Veröffentlichung des Kodex zur Sicherung guter Wissenschaftlicher Praxis der DFG. Ziel der Umsetzung des Kodex ist es, eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität an der Universität Osnabrück zu verankern, die nicht ausschließlich von den Verstößen gegen die gute wissenschaftliche Praxis her gedacht ist, sondern auch von dem Berufsethos der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.

KI-Campus Osnabrück

Der KI-Campus der Universität Osnabrück ist Ergebnis der langjährigen Profilbildung im Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Er verknüpft die forschungsstarken und zugleich anwendungsnahen Fächer Informatik, Kognitionswissenschaft, Wirtschaftsinformatik sowie Forschungsgruppen der Mathematik und wird von zwei der insgesamt sechs fächerübergreifenden Profillinien im Strategiepaket Forschung der Universität unterstützt (Kognition und Digitale Gesellschaft).

Strategiepaket Forschung

Hier finden Sie Informationen zu der Ausschreibung von Graduiertenkollegs (PDF, 356 kB) und den Förderlinien des Forschungspools (PDF, 320 kB).

Aktuelle Forschungsmeldungen

Naturverträgliche Bewirtschaftung und mehr Biodiversität in der Landwirtschaft - Universität und Hochschule Osnabrück am Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz“ beteiligt

Zur Bekämpfung von Unkraut werden häufig Herbizide eingesetzt. Zwar sichern sie der Landwirtschaft hohe Erträge, tragen jedoch ebenso zum Artenrückgang bei. Im Projekt „Selektives Unkraut- und Beikrautmanagement mit Hilfe Künstlicher Intelligenz (CognitiveWeeding)“ wird unter Beteiligung der Universität und Hochschule Osnabrück das Schadpotential dieser Pflanzen näher untersucht. Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) fördert diese Untersuchung mit insgesamt drei Millionen Euro.

Kognitionswissenschaftler der Uni Osnabrück identifizieren neurophysiologische Grundlagen der Mensch-Maschine-Interaktion

Wenn Menschen mit Robotern in Interaktion treten, sind ihre Gehirne dabei anders aktiviert, als wenn Menschen die gleiche Aufgabe mit anderen Menschen lösen sollen. Das ist das Ergebnis einer experimentellen internationalen Studie, die Kognitionswissenschaftler der Universität Osnabrück federführend durchgeführt haben. Sie ist unter dem Titel „Coordinating With a Robot Partner Affects Neural Processing Related to Action Monitoring“ in Frontiers erschienen

Gefahren im Flüchtlingslager: Osnabrücker Fluchtforscherin untersucht das Leben in ugandischem Camp

Viele Geflüchtete verlassen ihre Herkunftsregionen aufgrund kriegerischer Gewalt. Doch auch in ihren Aufnahmeländern können sie weiterhin Gewalt erleben. Die Risiken in Flüchtlingslagern hat Prof. Dr. Ulrike Krause, Juniorprofessorin für Flucht- und Flüchtlingsforschung an der Universität Osnabrück, untersucht. Ihr Buch „Difficult Life in a Refugee Camp. Gender, Violence, and Coping in Uganda“ ist jetzt bei Cambridge University Press erschienen. 

Erstmals tödlicher Angriff von Schimpansen auf Gorillas beobachtet – Team um Osnabrücker Kognitionsbiologin untersucht nun Einflüsse von Nahrungskonkurrenz und Klimawandel

Ein Forschungsteam der Universität Osnabrück und des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie aus Leipzig hat erstmals tödliche Angriffe von Schimpansen auf Gorillas in freier Wildbahn beobachtet. Die neuen Erkenntnisse sind unter dem Titel „Lethal coalitionary attacks of chimpanzees (Pan troglodytes troglodytes) on gorillas (Gorilla gorilla gorilla) in the wild“ in der Fachzeitschrift Scientific Reports erschienen: www.nature.com/articles/s41598-021-93829-x

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