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Graduiertenkollegs

Graduiertenkollegs der DFG

Computational Cognition (DFG-Graduiertenkolleg)

Sprecher: Prof. Dr. Gordon Pipa

Das Graduiertenkolleg „Computational Cognition“ (Computationale Kognition) soll dazu beitragen, Intelligenz bei Menschen und Maschinen besser zu verstehen. Im Zentrum steht das Verständnis der Verbindungen von niedrigen und höheren Kognitionsebenen. Exemplarisch werden solche Probleme bearbeitet, die für den Menschen einfach sind, aber für künstliche Systeme immer noch als schwierig gelten. Dazu gehören Analogien, die Einführung neuer Konzepte und pragmatisches Schlussfolgern. Das Graduiertenkolleg führt die beiden Forschungsfelder Kognitionswissenschaft und Künstliche Intelligenz zusammen.

Situierte Kognition (DFG-Graduiertenkolleg)

Interdisziplinär ausgerichtet in Kooperation mit der Ruhr-Universität Bochum
Co-Sprecher an der Universität OsnabrücK: Prof. Dr. Achim Stephan (Institut für Philosophie)

Im interdisziplinär ausgerichteten Graduiertenkolleg "Situierte Kognition" arbeiten Wissenschaftler*innen der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Osnabrück gemeinsam an der Frage, wie kognitive Prozesse mit externen Einflüssen zusammenspielen, um die geistigen Fähigkeiten des Menschen hervorzubringen. Das Kolleg soll methodisch die Philosophie des Geistes und der Kognition mit der Psychologie und den Neurowissenschaften verknüpfen, dabei steht die philosophische Theoriebildung im Zentrum. Eine Grundannahme der Forschungsarbeit im Kolleg ist, dass sich die geistigen Fähigkeiten des Menschen nicht allein als Hirnaktivitäten beschreiben lassen. Auch äußere Faktoren spielen eine Rolle: So bestimmt zum Beispiel die Gesichtsmuskulatur mit, wie ein Mensch sich fühlt – nicht nur umgekehrt. Auch das Erinnerungsvermögen ist vom Kontext abhängig.

Graduiertenkolleg der Robert Bosch Stiftung

Interprofessionelle Lehre in den Gesundheitsberufen (Graduiertenkolleg der Robert Bosch Stiftung)

Kooperationsprojekt mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München direkt zum Graduiertenkolleg
Projektleitung an der Universität Osnabrück: Prof. Dr. Ursula Walkenhorst

Die Robert Bosch Stiftung fördert das Graduiertenkolleg 'Interprofessionelle Lehre in den Gesundheitsberufen' - ILEGRA, das in Kooperation zwischen der Universität Osnabrück (Institut für Gesundheitsforschung und Bildung) und dem Klinikum an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Didaktik und Ausbildungsforschung in der Medizin) durchgeführt wird. Die zwölf Stipendiat*innen beschäftigen sich in ihren Dissertationen mit Themen zur Interprofessionellen Lehre in den Gesundheitsberufen mit den Schwerpunkten Vermittlung, Prüfung und Evaluation.

Promotionsprogramm des MWK

Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen (Promotionsprogramm des MWK)

In Kooperation mit der Georg-Agust-Universität Göttingen und der Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg Mehr Informationen zum Programm

Das Promotionsprogramm „Migrationsgesellschaftliche Grenzformationen“ ist ein hochschulüber­grei­fendes, kulturwissenschaftlich ausgerichtetes Programm, in dem Promo­vierende hervor­ra­gende Rah­menbedingungen für die Abfassung ihrer Dissertationen vorfinden. Es fußt auf der Integration bereits etablierter und national wie international sichtbarer Forschungen und Institutionen im Bereich der Migrations- und Grenzforschung an den involvierten Standorten Oldenburg, Göttingen und Osna­brück. Es verbindet die an der Universität Oldenburg am Center for Migration, Education and Cultural Studies (CMC) versammelten, kulturwissenschaftlich ausgerichteten migrationswissen­schaft­lichen For­schungsperspektiven mit den Arbeitsschwerpunkten des Labors für kritische Migrations- und Grenz­regimeforschung an der Universität Göttingen, welches im engeren Sinne Expertisen in den border studies in das Promotionsprogramm einbringt, und dem interdisziplinären Fokus auf Migrations- und Integrations­prozesse des Instituts für Migrationsforschung und Inter­kulturelle Studien (IMIS) an der Universität Osnabrück.

Universitätseigene Graduiertenkollegs

EvoCell – Zelluläre Mechanismen der evolutionären Innovation
(Sprecher*innen: Prof. Dr. Christian Kost, Prof. Dr. Sabine Zachgo, Prof. Dr. phil. Habib El Mallouki)
Vor über 200 Jahren revolutionierte Charles Darwin mit der Evolutionstheorie die Naturwissenschaften. Immer noch unklar ist, welche Innovationen auf der Ebene der kleinsten Bausteine des Lebens, der Zellen, die Grundlage für evolutive Entwicklungsprozesse sind. Diese Fragestellung erforscht das interdisziplinäre EvoCell Kolleg, in dem Biolog*innen, ein Physiker und eine Umweltsystemwissenschaftlerin gemeinsam Doktoranden betreuen. Mit molekularbiologischen und mikroskopischen Techniken sowie Modellierungsansätzen wird untersucht, welche zellulären Mechanismen es ermöglichen, dass sich in Verlauf der Evolution immer komplexere Zellgemeinschaften und schließlich Organismen entwickeln konnten.

Graphs and Networks
(Sprecher: Prof. Dr. Markus Chimani)
Graphen und Netzwerke sind Modelle für komplexe Zusammenhänge in verschiedensten Anwendungen. Charakteristische Eigenschaften werden dabei meist durch mathematische Kenngrößen beschrieben. In vielen Anwendungen, z.B. in den Telekommunikationsnetzwerken, werden die Bewegungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihr Datenaustausch und ihre topologische Zusammenhangsstruktur durch stochastische Modelle beschrieben. In diesem Kolleg untersuchen Informatiker und Mathematiker gemeinsam die geometrischen, kombinatorischen und topologischen Eigenschaften von Netzwerken und Graphen.

Religiöse Differenzen gestalten. Pluralismusbildung in Christentum und Islam
(Sprecher*innen: Prof. Dr. Margit Eckholt, Prof. Dr. Gregor Etzelmüller)
Das Graduiertenkolleg der christlichen Theologien und der islamischen Theologie erkundet, was theologisch und interreligiös reflektierte religiöse Traditionen und spirituelle Praktiken zu einer produktiven Gestaltung religiöser Differenzen beitragen können. Die Promotionsprojekte werden jeweils von einem christlich-muslimischen Tandem betreut; das Kolleg versteht sich als "Kontaktzone" und "Lernort" interreligiöser theologischer Reflexion.
Webseite des Graduiertenkollegs

Vertrauen und Akzeptanz in erweiterten und virtuellen Arbeitswelten
(Sprecher: Prof. Dr. Oliver Thomas)
Technische Innovationen wie tragbare Endgeräte und intelligente Sprachsteuerung überwinden die Grenzen klassischer Informationssysteme. Im Zuge dieser digitalen Transformation steigt der weltweite Absatz von Wearables, die vor allem in Kombination mit Augmented- und Virtual-Reality-Applikationen (kurz: AR bzw. VR) innovative Anwendungsfälle für die betriebliche Praxis ermöglichen. Der Nutzen dieser Technologien zeigt sich anhand der Verbesserung und Flexibilisierung von Prozessabläufen durch eine gezielte Informationsversorgung und der Gestaltung von nutzerfreundlichen Arbeitsplätzen in einer digitalen Arbeitswelt. Dem gegenüber stehen Risiken wie digitaler Stress, Nebenwirkungen der Nutzung wie die Simulationskrankheit und eine Einschränkung der Privatsphäre des Nutzers bzw. der Nutzerin. Daher ist eine interdisziplinäre Erforschung von Akzeptanz und Vertrauen in augmentierten und virtuellen Arbeitswelten auf dem Weg zur Industrie 4.0 von großer Bedeutung.

Kontakt

Dr. Barbara Schwerdtfeger

Tel.: +49 541 969-4115
barbara.schwerdtfeger@uni-osnabrueck.de

Weitere Informationen

- Fragen zur Promotion
- Promotionsmodelle
- Finanzierung
- administrative Schritte

Promotion an der Universität Osnabrück (ZePrOs)